Vom Samenkorn zur Pflanze - Kleine Gärtner, eifrig am Werk


Es ist ein kleines Wunder: Du legst ein paar Samenkörnchen in die Erde, gießt, wartest gespannt und nach wenigen Tagen kannst Du das erste zarte Grün sehen. Von Tag zu Tag sprießt es mehr, bis Du schließlich die kleinen Pflanzen erkennen kannst.

Das Samenkorn

Jede Pflanze entspringt einem kleinen Samenkorn. Das Samenkorn enthält alle Informationen darüber, wie die Pflanze später sein wird – ob es sich zu einer Blume, zu einem Gemüse oder einem Gewürz entwickeln wird.

Elfie weiß immer einen Rat und über vieles Bescheid...

Das braucht eine Pflanze, um zu wachsen:


Wasser

Auch Pflanzen haben Durst. Sie brauchen Wasser, sonst vertrocknen sie ganz schnell. Die Erde im Topf sollte immer ein bisschen feucht sein – nie ganz trocken, aber auch nicht patschnass. Das kannst Du gut mit Deinen Fingern fühlen.


Erde

Die Erde ist wie ein warmes, schützendes Bett für das Samenkorn. Hier keimt es und entwickelt seine feinen Wurzeln. Wenn die kleine Pflanze größer wird, gibt die Erde ihr Halt. Außerdem enthält die Erde Nährstoffe, also Nahrung, die die Pflanze zum Wachsen braucht. Bestimmte Pflanzen wachsen in spezieller Erde besser. Für Tomaten gibt es Tomatenerde, für Kräuter Kräutererde.


Licht

Pflanzen brauchen Licht, um groß zu werden, um Blüten zu bekommen und Früchte zu tragen. Aber nicht alle Pflanzen mögen es, in der prallen Sonne zu stehen. Eure Jungpflänzchen benötigen Licht, aber in der Sonne wird es ihnen zu heiß. Stell die Aussaattöpfe am besten aufs Fensterbrett, wenn die Sonne nicht direkt darauf scheint, oder aber auf einen Tisch in die Nähe des Fensters.


Dünger

Wenn die Pflanzen schon größer sind, heißt es auch mehr Nahrung. Klar, Deine Mama oder Papa essen ja auch mehr als Du, oder? Deshalb gibt man ihnen zusätzlich „Pflanzennahrung“, die man Dünger nennt. So kann die Pflanze noch kräftiger wachsen, trägt schöne bunte Blüten oder viel Gemüse.


Wärme

Das Samenkorn kann nur zu einer kleinen Pflanze heranwachsen, wenn es warm genug ist. Am besten ist eine Zimmertemperatur um 20 °C, also ungefähr so warm, wie es in Deinem Zimmer ist.