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*Auch auf bereits reduzierte Ware. Ausgenommen preisgebundene Artikel wie Bücher und Zeitschriften, sowie Geschenkgutscheine, Tiere, Lebensmittel, echte Pflanzen, echte Kränze und Gestecke, echte Weihnachtsbäume, Dienstleistungen und Frachtkosten. Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. Aktion gültig bis 26.12.2022.

Mischkultur – Mixen im Gemüsebeet erlaubt

„Wer hats erfunden?" Die Natur selbst – sie macht von Beginn an nichts anderes und lässt verschiedenste Partner nebeneinander fröhlich wachsen. Die Vorteile, die sich durch eine Mischkultur ergeben, sind auch wunderbar für den Gemüseanbau nutzbar. So finden verschiedene Gemüse, Kräuter und Blumen ihren Platz nebeneinander und bringen ganz nebenbei Struktur und Farbe in das Beet.

Wie funktioniert die Mischkultur?

Jede Pflanze hat ihre eigenen Eigenschaften. Bei einer Mischkultur werden diese gekonnt eingesetzt und kombiniert. Bereits die Mayas bauten vor Jahrhunderten Gemüse in Mischkultur an. So ranken in diesem Fall Stangenbohnen am Mais hoch und reichern den Boden mit Stickstoff an. Die Wurzeln kommen sich dank des unterschiedlichen Wurzelsystems nicht in die Quere. Der Kürbis beschattet den Boden und hat eine schützende Funktion. Gemüse-, Kräuter- und Blumenarten finden auch heute noch als gute Nachbarn ihren Platz nebeneinander und profitieren davon. 

Vorteile der Mischkultur:

  • Wachstum verbessern: Verschiedene Pflanzen fördern sich gegenseitig in ihrem Pflanzenwachstum und treten dafür sogar in Symbiose.
  • Abwehr von Schädlingen und Fressfeinden: Benachbarte Pflanzenarten wie Lavendel können z. B. über Duftstoffe gegenseitig Schädlinge abwehren oder sie verwirren.
  • Bodenbeschattung: Eine Bepflanzung dicht an dicht beschattet den Boden, reguliert damit den Wasserhaushalt und unterdrückt unerwünschten Unkrautwuchs.
  • Platz optimal nutzen: Werden in einem Gemüsebeet Flach- und Tiefwurzler zusammengesetzt, kann die Fläche optimal ausgenutzt werden und der Ernteertrag steigt. 
  • Bodenmüdigkeit vorbeugen: Gemüsepflanzen benötigen unterschiedliche Nährstoffe. Mit einer Mischkultur können die unterschiedlichen Ansprüche erfüllt und der Bodenmüdigkeit vorgebeugt werden.

Planung der Mischkultur – hier vertragen sich alle

Eine Mischkultur eignet sich sowohl für das Beet als auch Hochbeet. Eine durchlässige, lockere Erde ist von Vorteil. Soll im Garten ein Mix von verschiedenen Gemüse-Arten wie Sellerie, Spinat, Rhabarber, Rote Bete oder Blumenkohl, Kräutern wie Schnittlauch, Basilikum, Kümmel oder auch Bohnenkraut und Blumen wie z. B. Kapuzinerkresse oder Ringelblume seinen Platz in der Erde finden, ist das kein Hexenwerk. Bei der Planung geht es neben dem perfekten Partner auch um die optimale Flächennutzung im Jahr. Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur eine Pflanz- bzw. Erntezeit im Auge zu behalten, sondern das komplette Gartenjahr. Hilfreiche Infos zur Fruchtfolge mit Vor- und Nachkultur erhalten Sie in unserem Ratgeber Fruchtfolge".

Ist das Lieblingsgemüse gefunden, kann es mit dem Anbauplan weiter gehen. Wichtig ist, dass Pflanzen aus einer Familie mit ähnlichen Nährstoffbedürfnissen nicht direkt nebeneinanderstehen und auch nicht nacheinander. Das gilt z. B. für Tomaten, Kartoffeln oder Paprika. Ebenfalls von Bedeutung ist Abwechslung in der Reihe. Also Salat wie Kopfsalat nicht reihenweise pflanzen, sondern gern im Wechsel mit Kräutern.

Wird Reihe in Reihe gepflanzt, nützt das kaum etwas und die Benefits der guten Partner kommen nicht zum Tragen. Es gilt stattdessen, der Mix ist alles. Unserer Tabelle zur Mischkultur können Sie gute und schlechte Partner entnehmen.

Neben der geeigneten Partnerwahl sind sowohl ausgewählte Sorten als auch Boden- und Standortverhältnisse von Bedeutung. Sie entscheiden neben der passenden Wasser- und Nährstoffversorgung beim Gelingen der Mischkultur mit. Das Beste sind und bleiben eigene Erfahrungen. Sie liefern neben angelesenem oder weitergegebenem Wissen ein Gefühl für gute Nachbarn.

Mit einem Blick

... die richtigen Partner finden

Wussten Sie schon? Möchten Sie in Ihrem Mischbeet Gemüse kultivieren können Sie sowohl Jungpflanzen zukaufen als auch via Saatgut ziehen. Beide Varianten haben ihren eigenen Charme und hängen im Wesentlichen von Ihren eigenen Wünschen, den örtlichen Gegebenheiten wie auch Zeit & Co. ab. In unseren Ratgebern Aussaat und Anzucht" wie auch „Gemüse allgemein" erfahren Sie mehr. 

Bestens gemixt – direkt in das Hochbeet pflanzen

Kräuter & Blumen zum Mix

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... zur perfekten Mischkultur im eigenen Garten

Flowerpower-Blumenpracht

...für die Mischkultur super geeignet...

Nährstoffe für die Mischkultur

Möchten Sie Ihren Pflanzen im Beet etwas Gutes tun, ist eine Bodenaufbereitung je nach Boden sinnvoll. Passt das Bodengefüge? Braucht der Boden etwas Pep? Fehlen Nährstoffe? Mittels Bodenanalyse lässt sich rasch Klarheit schaffen und evtl. Fehlendes ergänzen.

Mit dem schwarzen Gold (Kompost) des Gartens lässt sich vor allem für Starkzehrer wie Kürbis oder Kohl der Boden oder das Hochbeet bestens aufbereiten. Sie benötigen meist eine Schippe Nährstoffe on top. Bereits vor Aussaat oder Anpflanzung mit Jungpflanzen kann der Kompost untergemischt werden. In unserem Ratgeber „Kompost" erfahren Sie mehr dazu.

Während der Kulturzeit können ebenfalls zusätzliche Düngergaben notwendig sein. Auch hier entscheiden die unterschiedlichen Nährstoffansprüche der Gemüsepflanzen und ihrer Nachbarn mit.

In einer Mischkultur sinken der Pflegeaufwand und das Thema der Bodenmüdigkeit – angepasste Nährstoffgaben unterstützen die Gesundheit Ihrer Pflanzen und sorgen zusätzlich für eine reiche Ernte.

Perfekt versorgt bis fast zur Ernte

Wussten Sie schon? Zur Unterstützung Ihrer Bodenpflege eignet sich auch besonders die sogenannte Gründüngung mit Phacelia. Sie lockert das Erdreich und bringt auf verschiedene Art und Weise Nährstoffe in den Boden. Ganz nebenbei füllen Gründünger Anbaulücken und versorgen Insekten mit leckerem Pollen. In unserem Ratgeber Gründüngung" erhalten Sie weitere nützliche Tipps. 
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