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Pfingstrosen: Ihre Majestät grüßt in ganzer Schönheit

Eure Hoheit - vor Pfingstrosen lohnt es sich in der Tat einen tiefen Hofknicks zu machen. Mit ihrer Schönheit und ihrem Liebreiz verzaubern sie im Handumdrehen jeden Pflanzenfreund. Ob im Garten, im Pflanzengefäß, auf der Terrasse oder als Schnittblume in der Vase - gerade ihre Blüten machen überall eine tolle Figur. Unterstreichen lässt sich diese vornehme Eleganz mit den passenden Hofdamen alias Begleitpflanzen.

Wissenswertes über Pfingstrosen

Wissenswertes über Pfingstrosen
Während die Pfingstrosen früher zu den Hahnenfußgewächsen gehörten, werden sie heute als eigene Gattung geführt - nämlich den Pfingstrosengewächsen. Derzeit verzaubert die Pflanze des Reichtums, der Schönheit und vermeintlichen Heilkraft mit 32 Pfingstrosen-Arten. Sie stammen zum größten Teil aus Europa und Asien. 

Pfingstrosen, auch Päonien genannt, umfassen Stauden, Halbsträucher und Sträucher. Die bekannteste europäische Art ist die Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis) oder Bauern-Pfingstrose. Im asiatischen Raum ziert vor allem die Baum-Päonie (P. suffruticosa) und Edel-Päonie (P. lactiflora) die Gartenkultur. Neuere Züchtungen und Hybriden vereinen das "Gute" der Stauden- und Strauch-Pfingstrosen. Sie überzeugen mit krautigem, kräftigerem Wuchs und bilden größere Blüten.

Generell präsentieren sich die einzigartigen Hoheiten in schickem Weiß, Creme, Gelb, sämtlichen Rosa-Nuancen und auch Rottönen bis fast Schwarz. Dabei sehen ihre Blüten wie die schönsten Ballkleider aus - die Sorten blühen in gefüllter und ungefüllter Variante.


Wussten Sie schon?
Gerade ungefüllte, alte Pfingstrosensorten sind begehrte Nektarlieferanten für beispielsweise Bienen, Hummeln & Co. Auch Menschen locken sie mit ihrem herrlichen, besonderen Duft und ihrer prächtigen Blüte zum Betrachten. 

Stauden- und Strauch-Pfingstrosen: Keine gleicht der anderen 


Zwar gehörten sowohl die Stauden- als auch Strauchpfingstrosen der gleichen Pflanzenfamilie an - jedoch haben sie jeweils ihre Eigenheiten im Programm, die es zu berücksichtigen lohnt.

Stauden-Pfingstrosen



Was bringen sie mit?

  • Sie wachsen horstig, aufrecht und werden je nach Art kniehoch. 
  • Blüten bilden sich ab Ende April, Anfang Mai. Sie sitzen auf kräftigen Stielen und besitzen oft recht derb wirkende, wechselständige Blätter.
  • Die Pflanzen überwintern in der Knolle und ziehen im Herbst ein. 
  • Der Austrieb im Frühjahr leuchtet unverkennbar rötlich.

Strauch-Pfingstrosen



Was macht sie aus?

  • Sie erreichen locker 2 m Höhe und gern doppelte Breite im Alter. 
  • Blüten erscheinen ab Mitte Mai und sind größer als die der zierlicheren Stauden-Pfingstrose. Nach der Blüte folgen die auffällig filzig behaarten Balgfrüchte mit Samen.
  • Strauch-Pfingstrosen bilden auffallend dicke, schwach verzweigte Sträucher. 

Würdevoller Standort & richtiges Pflanzen

Wo fühlt sich die Päonie besonders wohl?

Diese Monarchen sind wunderbar anpassungsfähig. Generell bevorzugen Pfingstrosen mineralische, eher humusarme Böden und wachsen auf etwas schwereren, lehmigen Böden. Wichtig ist, dass sie dennoch durchlässig sind und sich keine Staunässe bildet. Besonders gern graben Päonien ihre Wurzeln auf einem vollsonnigen bis halbschattigen Standort in die Erde. 


Wie wird die Pfingstrose richtig gepflanzt?

Beide Arten - sowohl die Stauden- als auch Strauchpfingstrose werden am besten im Herbst gepflanzt. Dies hat den Vorteil, dass die Pflanzen noch vor den nahenden Wintermonaten neue Wurzeln bilden können. Die Stauden-Päonien sollten flach bis max. 3 cm tief gesetzt werden, Strauch-Päonien wandern hingegen 5-10 cm tief in den Boden oder in ein Pflanzgefäß.

Hintergrund: Letztere besitzen Veredelungsstellen, die auf jeden Fall unter die Erdoberfläche gehören. Nur so kann das Edelreis mit der Zeit eigene Wurzeln bilden und die Pflanze prächtig wachsen und blühen.


Wussten Sie schon?
Päonien sind nicht etwa blühfaul – zeigen sie sich einmal nicht in ihrer ganzen Pracht, kann das verschiedene Ursachen haben. Eventuell passt der Standort ihrer Schönen nicht, es liegt ein Nährstoffmangel vor, die Neuanlagen der Knospen wurden mit zurückgeschnitten oder aber die Pfingstrose wurde zu tief beim Pflanzen in die Erde gesetzt.

Pflege: Richtig gießen, düngen & Co.

Pflege: Richtig gießen, düngen & Co.
  • Wassergaben: Junge Pflanzen benötigen im ersten Jahr regelmäßige Wassergaben. Wurzeln die Pflanzen später tief, ist ein zusätzliches Nass eher bei Hitze und Trockenheit notwendig. 
  • Düngen: Etwas Gutes können Sie ihren Schönheiten im Garten gönnen, indem Sie im zeitigen Frühjahr kalium- und phosphorbetonten Dünger geben. Gut geeignet sind z.B. Hornspäne, Knochenmehl, reifer Mist.  
  • Schnitt: Sowohl die verwelkten Blüten der Stauden- als auch Strauchpfingstrose können Ende Juni zurückgeschnitten werden. Die Kräfte der Pflanze werden damit geschont und eine Samenbildung verhindert. Ansonsten sollten Pfingstrosen prinzipiell im Herbst, wenn die Triebe gelb bis braun sind, geschnitten werden. Für Strauch-Pfingstrosen bedeutet dies jedoch ein "Kann"- kein "Muss". 
  • Stützen: Gerade bei großblumigen Päonien ist Unterstützung angesagt. Die Blütenköpfe können ein enormes Gewicht entwickeln und sich stark neigen. Perfekt geeignet sind Staudenhalter, die den Pflanzen unter die "Arme" greifen. 
  • Teilen: Staudenpfingstrosen sind langlebig und überaltern nicht. Lediglich beim Umpflanzen, heißt es teilen - da sie sonst vor sich hinmuckern. 


Wussten Sie schon?
Pfingstrosen "leben" gerne stressfrei. Zu Bäumen und damit möglichem Wurzeldruck halten sie beispielsweise gerne Abstand. Bei einem optimalen Standort und guter Pflege können sie tatsächlich über 100 Jahre alt werden. 

Passender Winterschutz

Stauden-Pfingstrosen kuscheln im Winter in der Erde, Strauchpfingstrosen werden abgedeckt bzw. zusammengebunden

In guter Gesellschaft fühlt sich die Päonie besonders wohl...


Wussten Sie schon?
Möchten Sie den Anblick Ihrer Pfingstrosen möglichst lange genießen - hilft ein kleiner Schuss "Schnittblumen frisch". Dieser Zusatz versorgt die Schnittblumen mit Nährstoffen und hemmt das Bakterienwachstum in der Vase.
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