Die Monstera und ihre Pflege: Eine Grünpflanze zum Verlieben

Nahaufnahme von Monstera-Blättern
Dieses Aronstabgewächs ist voll im Trend! Nicht zuletzt, weil die Pflege der Monstera so kinderleicht ist. Mit ihren grünen Blättern schmückt sie das Zimmer gern mal bis zur Decke, denn die schicken Urwaldriesen sind echte Kletterkünstler.

Spannende Infos zur Monstera

Prinzipiell gibt es zwischen 20 und 50 unterschiedliche Monstera-Arten, davon wurden 8 als Zimmerpflanze kultiviert. Die wohl bekannteste Art ist die Monstera deliciosa. Beinahe temperamentvoll, voller Lebensfreude und Kraft klettert, die auch Fensterblatt genannte, Monstera in die Höhe.

In ihrer tropischen Heimat in Mittel- und Südamerika windet sich der Urwaldriese gekonnt bis in die Baumkronen empor. Ihre Mentalität hat die Blattschmuckpflanze in unseren Breiten behalten und zeigt heute mehr denn je, was in ihr steckt. 

Das Fensterblatt wird bis zu 3 Meter hoch. Mit seinen langen Luftwurzeln und Blattstielen kann es sich gut verankern. Diese Wurzeln dienen jedoch vor allem der Nährstoffversorgung. Jedes Fleckchen Erde, jeder Humus wird genutzt.

Fühlt sich Ihr Schützling wohl, bilden sich nach 3–25 Jahren sogar weiße Blüten und anschließend lilafarbene Beeren. Bei ausreichend Licht erlaubt sich die Monstera den Luxus, Schlitze und Löcher in den Blättern zu bilden. Dieses Phänomen zeigt sich allerdings erst bei Monsteras, die über ein Jahr alt sind. 

Familien mit kleinen Kindern und Haustierhalter stellen die Monstera am besten auf einen erhöhten Platz, denn das Fensterblatt ist giftig. Knabbern z. B. Katzen oder Hunde, kann das zu Erbrechen und anderen Vergiftungserscheinungen führen.

Bestens in "Schale" geworfen

Mit Monstera Erde & passendem Übertopf

Welcher Platz darf es sein?

Welcher Platz darf es sein?

Die Monstera liebt das Licht. An einem hellen Standort, zum Beispiel am Ost- oder Westfenster, fühlt sich das Fensterblatt besonders wohl. Um Blattverbrennungen zu vermeiden, sollte sie jedoch nicht in der direkten Sonne stehen. Zudem dankt die Dschungelschönheit mit einem üppigen Wuchs, wenn sie viel Platz für sich hat – das betrifft auch den Topf. Alle 2 Jahre heißt es deshalb: umtopfen.

Ein nährstoffreiches Substrat oder eine Pflanze in Hydrokultur, ein eher luftfeuchter Standort (mindestens 50 %) und schon genießt das Fensterblatt sein Pflanzendasein. Im Gegenzug verbessert die Monstera das Raumklima und wirkt dank ihrer Blattmasse besonders beruhigend auf den Pflanzenfreund.

Wer möchte, kann seine Monstera von Mai bis zum ersten Frost draußen Frischluft schnuppern lassen. Wichtig ist hier ebenfalls, die Pflanze zwar bei ausreichend Licht, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung aufzustellen.

Wussten Sie schon? Tatsächlich gibt es eine Reihe an grünen Zimmerpflanzen, die die Raumluft reinigen und für ein absolutes Wohlfühlklima sorgen. In unserem Ratgeber "Für gute Luft: Die 10 besten luftreinigenden Zimmerpflanzen" erhalten Sie weitere Infos und Pflanzentipps. 

Wie pflege ich eine Monstera?

Wie pflege ich eine Monstera?

Gehegt und gepflegt – zwar zählen die Monstera-Arten zu den anspruchslosen Grünpflanzen , aber ein klein wenig Pflege hilft ihnen dabei, optimal und gesund zu wachsen. Die Monstera gießen, düngen, zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit besprühen und eventuell zurückschneiden – das ist schon alles.

Wer seine Monstera richtig pflegen möchte, wischt zusätzlich hin und wieder mit einem Lappen den Staub und sonstige Ablagerungen von den Blättern. Da der natürliche Regen und damit der Reinigungsmechanismus im Zimmer fehlt, lässt sich so nachhelfen. Die Pflanzen sehen anschließend nicht nur vitaler aus, sondern können zudem wieder besser atmen.

Bei der Pflege der Monstera sind Handschuhe zu empfehlen, denn der Pflanzensaft kann Reizungen verursachen. 

Rankhilfe

  • Super geeignet als Rankhilfe sind Moos- oder Bambusstangen.
  • Vor dem Rückschnitt oder Umtopfen der Monstera nehmen Sie die Rankhilfe heraus und stecken sie am Ende wieder mit in den Topf.

Gießen

  • Fensterblätter mögen absolut keine Staunässe – deshalb lieber weniger als zu viel gießen.
  • Um die Monstera zu gießen, eignet sich abgestandenes Wasser oder Regenwasser.

Düngen

  • Monsteras mögen gern von April–August Extrafutter und freuen sich, wenn Sie sie wöchentlich düngen.
  • Steht Ihre Monstera im Winter bei unter 10°C benötigt sie keinen Dünger, bleibt sie im Wohnraum bei über 10°C sollte alle 4 Wochen gedüngt werden.

Rückschnitt

  • Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt Ihrer Monstera ist zwischen Februar und April. Geschnitten wird oberhalb der Blattachsel.
  • Schneiden Sie nur eingetrocknete, abgestorbene Luftwurzeln des Fensterblattes ab.

In grüner Freundschaft

Die Monstera ist ein wahrer Freigeist und liebt es, viel Platz für sich zu haben. Obwohl die eindrucksvolle Grünpflanze durchaus als Solist ihre Wirkung zu entfalten weiß, sorgt erst die Kombination mit anderen Pflanzen für das echte Dschungelfeeling. Besonders gut passen die folgenden Grünpflanzen zum Fensterblatt:


  • Bogenhanf
  • Glücksfeder
  • Efeutute
  • Yucca-Palme
  • Philodendron

Monstera als Schnittblume

Als Allroundtalent hat sich die Monstera schon längst zu einem Deko-Tipp gemausert. Ihre markanten Blätter zieren als Drucke beinahe alles vom Wandbild bis zur Kissenhülle. Und in der Vase machen einzelne Monstera-Blätter ebenfalls eine ziemlich gute Figur!

Damit Sie wochenlang Freude haben, nutzen Sie möglichst kalkarmes Wasser oder Regenwasser und wählen Sie einen hellen Standort ohne direkte Sonne für Ihre Vase. Schöner Nebeneffekt: Sie ziehen sich so direkt einen Ableger heran. Schon nach kurzer Zeit bilden sich neue Wurzeln an der Schnittstelle des Blattstiels. Setzen Sie das Monstera-Blatt nun in einen Topf mit Anzuchterde, wächst schnell ein neuer Steckling heran.

Dekorativ in Szene gesetzt...

Monstera-Blätter sehen auch in der Vase super aus!

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