Strelitzien - Schönheiten aus dem Paradies

Unter den Strelitzien hat sich besonders die ausdauernde Pflanze "Strelitzia reginae" einen Namen gemacht. Mit ihren orange-blauen Blüten ähneln sie dem aufgestellten Federkamm der Paradiesvögel. Kein Wunder also, dass sie umgangssprachlich gerne als "Paradiesvogelblume" oder auch "Papageienblume" bezeichnet wird. Ihre Blätter sind lang gestielt, sehr groß und ledrig. Alles in Allem zählt die Strelitzie in unseren Breiten zu den exotischen Highlights mit besonderer Note.

Wissen rund um die Paradiesvogelblume

Weit gereist kommen die ursprünglichen Arten der Strelitzie aus Südafrika, von den Kanarischen Inseln wie auch von Madeira. Die Strelitzie gehört zu der Familie der Bananengewächse. Sie umfasst fünf verschiedene Arten.

Findet sich die Papageienblume nicht gerade als Schnittblume in einer Vase wieder, überzeugt sie den Pflanzenliebhaber als wunderbare Kübelpflanze im Sommer auf der Terrasse. Auch als Indoorgrünpflanze erfreut sie sich immer weiterer Beliebtheit. Sie ist besonders robust, gedeiht an dunklen Standorten und das auch noch bei gradliniger und moderner Optik.

Raritäten wie die weniger bekannte Weiße Strelitzie "Strelitzia alba / S. augusta", punkten mit weiß und leicht eingefärbten Blüten. Diese seltene Art zählt zu den Baum-Strelitzien, die ebenfalls einen deutlichen Zuwachs erreichen können. Blüten sind bei dieser Art in unseren Breiten eher nicht zu erwarten.

Die beste Herberge für den Exoten

Die beste Herberge für den Exoten
Strelitzien haben es gerne hell. Ein Plätzchen im Zimmer am Südfenster oder an geschützter Stelle im Freien passt perfekt für die Pflanze. Während der Sommermonate freut sich die Schönheit über einen Standort im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Sowie die Minustemperaturen Einzug erhalten, siedeln die Paradiesvogelblumen als Zimmerpflanzen in den Wintergarten oder in das Treppenhaus, um zum Überwintern. Perfekt gedeihen sie bei 8-18 °C. Höhere Temperaturen führen zu längeren Blättern. 

Hat die Pflanze erst einmal mit der Blütenbildung begonnen, sollte sie auf ihrem Platz stehen bleiben. Ein Umzug führt in der Regel dazu, dass sich die Blüten nicht mehr weiter öffnen.


Wussten Sie schon?
Strelitzien passen ihre Blütezeit dem Standort an. So können sie diese beeinflussen: Stellen Sie Ihre Pflanzen im Winter in helle und warme Wohnräume, zeigen die Paradiesvogelblumen ihre Blütenpracht bereits im Dezember. Werden sie kühler und lichtärmer überwintert, blühen sie im Sommer.

Papageienblumen perfekt umsorgt, gehegt und gepflegt

Papageienblumen perfekt umsorgt, gehegt und gepflegt
Die immergrünen, gern verwöhnten Pflanzen zeigen sich dankbar für die passenden Rahmenbedingungen. Stimmen diese, belohnt die Strelitzie mit ihrer famosen Blütenpracht.

Hat es sich ausgeblüht oder zeigen ein paar Blätter braune Spitzen, kommt die Gartenschere zum Einsatz. Verblühte Blütenstängel können 2 cm über dem Boden zurückgeschnitten werden. Braunes an Blättern wird lediglich bis ins Grün geschnitten. Paradiesvogelblumen mögen keinen stärkeren Rückschnitt. 

Zu Düngemitteln wird vor allem während der Frühlings- und Sommermonate alle 6-8 Wochen gegriffen. Im Winter herrscht Düngerpause. 

Ein Schluck Wasser für durstige Strelitzien

Ist die oberste Erdschicht trocken, freut sich die Pflanze über Wassernachschub. Im Sommer durchaus mehr, im Winter kann 1 x pro Woche genügen. Überschüssiges Wasser wird nach 20 Minuten abgegossen.


Wussten Sie schon?
 Mit Regenwasser oder abgestandenem Wasser gießen ist mehr als die halbe Miete. Möchten Sie Ihrer Paradiesvogelblume darüber hinaus etwas Gutes tun, dann sollten Sie auf mindestens 50-60% Luftfeuchtigkeit achten. Ein Zimmerbrunnen oder regelmäßiges Besprühen der Pflanze helfen ungemein. 

Umtopfen angesagt

Über mehr Wurzelraum freuen sich jüngere Paradiesvogelblumen ca. alle 3 Jahre. Größere und ältere Exemplare werden nur selten umgetopft. Steht das Umtopfen an, ist Vorsicht geboten - da die fleischigen Wurzeln leicht brechen und sehr empfindlich sind. Pudelwohl fühlt sich Ihre Strelitzie generell in durchlässigem Substrat. Gut geeignet ist z.B. eine Kübelpflanzenerde für den Einzug in ein neues Gefäß.

Wenn Sie Staunässe in jedem Fall vorbeugen möchten, bietet sich eine Schicht Blähton im unteren Topfbereich an. Dieser dient als Drainageschicht. Um den Pflanzenballen wird dann mit Erde aufgefüllt.
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