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Speisekürbisse und Zierkürbisse – Hokkaido, Butternut & Co.

Essbare Kürbisse zählen zu den Superfoods: Viel Geschmack und viele Vitalstoffe, wenig Kalorien. Vom Saatgut über die Jungpflanze bis hin zum erntefrischen Kürbis verschiedenster Sorten – hier erfahren Sie alles Wissenswerte zum Anbau der essbaren und dekorativen Kürbisse. Auch erhalten Sie einen Überblick rund um die Themen Pflege, Ernte und Verwendung der Pflanzen.

Wissenswertes zum Kürbis

Ursprünglich kam der Kürbis aus Mittel- und Südamerika nach Europa. Er zählt zu den ältesten Gemüsekulturen, die noch heute ihre Popularität besitzen. Mit unterschiedlichsten Formen, Größen und Farben, teils buschig wachsend, teils rankend oder niederliegend, erobern Kürbisse die Herzen der Gemüsefans. Dank seiner großen Sortenvielfalt an alten und neuen Sorten gibt es für jeden Geschmack den Passenden.

Sowohl in der Naturkostküche als auch auf den Tellern in Gourmet-Restaurants findet diese Delikatesse ihren Platz. Fast alles vom Kürbis lässt sich verwenden. Egal ob Kürbiskernöl, Kürbiskerne z. B. zum Salat, Püree, gefüllte Kürbisse, Kürbisschnitzel, Suppe oder Marmelade – der Gaumen freut sich.

Neben den Kürbissen für den Geschmack gibt es auch die wunderschönen Früchte fürs Auge. Sie sind ein besonderes Highlight – die Zierkürbisse! Sie sind hervorragend für eine haltbare Herbstdekoration geeignet. Auch sie können zum Aushöhlen und Schnitzen verwendet werden. In Kombination mit ihren großen Geschwistern oder typischen Herbstpflanzen werfen sie sich im wahrsten Sinne des Wortes auch gern mal in Schale. Zusammen mit Callunen, Eriken oder Blattschmuckpflanzen wie der Heuchera wirken sie besonders gut.

Anzucht leicht gemacht

Wenn eine Pflanze besonders viele Nährstoffe benötigt, dann der Kürbis. Deshalb empfiehlt es sich, diesen gleich zum Start der Wachstumsperiode mit Kompost zu versorgen.

Bereits im April kann mit der Anzucht der Kürbispflanzen z. B. auf dem Fensterbrett begonnen werden. Verwenden Sie hier gleich zu Beginn die richtigen Töpfchen, denn pikiert werden Kürbispflanzen nicht. Ihr Wurzelwerk ist für einen Umzug zu fein und empfindlich.

Gegen Mitte Mai, nach der gröbsten Kälte, dürfen Kürbisaussaaten auch direkt ins Beet.

Gemüse pflanzen, pflegen und wachsen lassen – so gehts!

Gemüse pflanzen, pflegen und wachsen lassen – so gehts!
Solange die Temperaturen unter 5 °C liegen, sollten die Kürbispflänzchen mit einem Vlies abgedeckt werden. 

Bei der Pflanzung ist es wichtig, einen genügend großen Abstand zwischen den Pflanzen einzuhalten, da sich Kürbisse sehr gerne ausbreiten. Rankende Sorten benötigen einen Pflanzabstand von circa 2 x 1,5 m, buschige Sorten von 1 x 1 m. Wichtig ist außerdem ein humoser, durchlässiger Boden, damit sich Ihre Kürbispflanze gut entwickeln kann. Achten Sie jetzt noch auf einen sonnigen bis halbschattigen Standort, steht der reichen Fruchtbildung nichts mehr im Weg. 

Möchten Sie die Ausbreitung der Kürbisse im Garten eindämmen, können die Triebspitzen nach der der Bildung des ersten Fruchtansatzes gekürzt werden.

Düngen

Hoher Nährstoff-Bedarf
Mehrmalige Düngung notwendig
Keinen stickstoffreichen Dünger ab der 6. Kulturwoche

Gießen

Staunässe vermeiden
Mulchschicht anbringen, um Verdunstung zu senken
Bei Trockenheit durchdringend gießen

Wann ist mein Kürbis reif zum Ernten?

Allgemein lässt sich sagen, dass ein Kürbis reif ist, wenn die Blätter, die vorab für die Ernährung notwendig waren, absterben, der Stiel verholzt und die Frucht keine bis wenig grüne Stellen aufweist. 

Sommerkürbisse: Rundliche Rondini-Typen und tellerförmige Patissons werden mit noch weicher Schale geerntet und sind oft nicht vollends ausgefärbt.

Winterkürbisse: Riesenkürbisse, Hokkaido-, Buttercup- sowie Muskat- und Butternutkürbisse kommen im Herbst aus dem Beet. Sie haben eine harte Schale und weisen eine sortentypische Färbung auf. Sie können sogar monatelang gelagert werden. Wichtig ist, dass die Kürbisse vor den ersten Frösten geerntet werden.

Wussten Sie schon? Ob Sie Ihren Kürbis ernten können, erkennen Sie daran, dass die Schale hart ist und beim Klopftest der Kürbis hohl klingt. Esskürbisse mit wenig grünen Stellen können trotzdem gegessen werden. Diese sind nicht giftig und müssen nicht abgeschnitten werden. Den Stiel zum Ernten nie abbrechen, sondern abschneiden – sonst droht Schimmelgefahr! 

Langer Genuss

Schonend gereinigt sollten die Früchte für circa 3 Wochen bei ca. 20 °C nachreifen. Sind sie fest genug, geht es ins Winterquartier. Ein trockener Raum mit einer Temperatur von 10–15 °C ist ideal.

Betten Sie die Kürbisse mit viel Abstand zueinander auf Kartons oder dicke Lagen Papier. So halten sie monatelang und sorgen für einen gesunden Ausgleich der schweren Winterküche, denn sie enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium und Eisen.

Zierkürbisse – herbstlich schön

Zierkürbisse gehören zu einer schicken Herbstdeko einfach dazu. Der Name Zierkürbis ist sozusagen Programm: Als Zierkürbisse werden üblicherweise nur diejenigen Kürbisse bezeichnet, die wegen ihrer zierenden Wirkung besonders geschätzt werden. Sie schmücken Hauseingänge, Balkone, Terrassen oder auch Wohnräume.

Zierkürbisse sind oft klein, mehrfarbig und haben zum Teil recht skurrile Formen. Im Garten sollten sie nicht gemeinsam mit Speisekürbissen oder Zucchini angebaut werden, da es zu unliebsamen Kreuzungen kommen kann. Zierkürbisse enthalten den giftige Bitterstoff Cucurbitacin, der beim Verzehr zu schweren Magen- und Darmbeschwerden führen kann.

DIY Herbstliches Tischgesteck

Sie wollten schon immer mal eine Blumendeko selbst machen? Dann helfen wir Ihnen Schritt für Schritt in unserem DIY-Video. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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