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Mehr Pflanzen aufs Dach!

Ein mit Pflanzen bewachsenes Dach sieht nicht nur optisch gut aus, sondern ist auch von enormer ökologischer Bedeutung. Wir nennen die Vorteile und zeigen Ihnen, wie Sie Ihrem Gartenhaus oder Ihrer Garage am besten die grüne Mütze aufsetzen.

Wie eine zweite Haut

Wie eine zweite Haut
Eine Dachbegrünung schützt Ihr Dach wie eine zweite Haut vor Temperaturschwankungen: Im Sommer hält sie die darunterliegenden Räume kühl und im Winter spart sie Heizkosten. Auch filtern die Pflanzen Staub und Schadstoffe aus der Luft, schlucken Lärm und bremsen Wind und Regen. Anders als Kies oder Ziegel speichert und nutzt ein Gründach Wasser, wodurch die Kanalisation entlastet wird. Die Begrünung bewahrt zudem störanfällige Dachabdichtungen vor schädlicher UV-Strahlung. Grundsätzlich wird dabei zwischen extensiver Dachbegrünung und intensiver unterschieden.

Extensive Dachbegrünung

Bei der extensiven Dachbegrünung deckt man recht einfach dünne, grüne Teppiche auf kleine und große Dächer. Eine Substratschicht von 5-20 cm ersetzt Kies oder Ziegel. Dorthinein pflanzt man kriechende Stauden, die hohe Temperaturen und Trockenheit gut vertragen und wenig Pflege brauchen. Diese Begrünung wiegt mit 40-150 kg pro qm nicht mehr als etwa die Kiesschicht und lässt sich für sporadische Pflegearbeiten betreten. Weil normale Pflanzerde zu schwer, nährstoffreich und anfällig für Erosionen ist, verwendet man dafür ein leichtes, ungedüngtes Substrat mit hohem Anteil an Blähton- oder Lavagranulat. Diese Art der Dachbegrünung eignet sich für ein Schrägdach oder Flachdach in sonniger Lage, sofern die statische Tragfähigkeit bestätigt wurde.

Intensive Dachbegrünung

Die intensive Dachbegrünung macht den Traum von einem Garten in luftiger Höhe wahr. Auf einem begrünten Flachdach können dabei Sträucher, Blumen und sogar Bäume in einer dicken Schicht aus Erde oder verschiedenen Substraten wachsen. Man kann Rasenflächen anlegen, Wege verlegen und einen Sitzplatz bauen – und das Leben nach draußen verlegen. Weil solche Dachgärten mit ihrem gesamten Aufbau aber durchaus 150-500 kg Gewicht auf einen Quadratmeter bringen, muss ein Architekt die baulichen Vorraussetzungen entsprechend der Dachform schaffen. Vor allem in sonniger Lage ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig. Pflanzen und Rasen werden wie im Parterre gepflegt und gedüngt.

So bereiten Sie ein begrüntes Flachdach richtig vor

Alle kleinen und zwischen 2 und 15 Grad geneigten Dachflächen lassen sich leicht selbst bepflanzen – vorausgesetzt sie sind stabil und absolut dicht (wachsende Last bei Regen und Schnee berücksichtigen!): Vordach, Gartenhaus- und Garagendach oder auch das Vogelhaus eignen sich für Selbstversuche. Hier die wichtigsten Schritte beim Gründachaufbau:

  • Zuerst breiten Sie auf das gesäuberte Dach ein Polyestervlies, darauf eine wasserdichte Folie mit eingearbeitetem Wurzelschutz. Diese kann aus verschweißten PVC-, Synthese-Kautschuk-Bahnen oder PE-Folie bestehen.
  • Um die Folie vor dem Druck von Schuhen und Steinen zu schützen, legen Sie noch ein Schutzvlies auf.
  • Im nächsten Schritt folgt eine Drainageschicht aus Blähton oder Lavagrus (4-10 cm hoch), die mit einem Filtervlies bedeckt wird. Sie kann Wasser speichern und auch ableiten.
  • Folie und Vliese werden so befestigt, dass überschüssiges Wasser zur Traufe hin ablaufen kann. Den Abfluss auf flachen Dächern schützt eine Kiesschicht vor dem Verstopfen.
  • Zum Schluss wird das Dach mit einem mineralischen Substrat aufgefüllt. Wer kein fertiges kaufen will, mischt in gleichen Teilen Lehm, Sand und etwas Kies oder Blähton. 
  • Die Höhe der Erdauflage hängt von der Stabilität des Daches und den gewünschten Pflanzen ab. 

Auf einem extensiven Gründach mit dünner Substratschicht gedeihen Pflanzen, die sich auch im Garten unkompliziert geben:

Für die Dachbegrünung werden Pflanzen in sehr flachen Gefäßen angezogen. Oder man streut die Sprossen kriechender Stauden wie Samen aus und drückt sie mit einem Brett fest. Die beste Pflanzzeit ist im Mai, Juni, September und Oktober

  • Junge Pflanzungen oder Saaten halten Sie so lange feucht, bis sie Wurzeln gebildet haben.
  • Auch wenn ein extensiv begrüntes Dach nur wenig regelmäßiger Pflege bedarf, sollte man vor allem in den Anfangsmonaten Unkraut und besonders Baumsämlinge entfernen, weil deren Wurzeln die Folie beschädigen können.
  • Eine Gabe Staudendünger mit Langzeitwirkung im Frühling versorgt die genügsamen Gewächse die ganze Saison lang.

Ein Stück Natur auch in der Stadt

Kies oder Gründach? Viele Tiere entscheiden sich schnell und erobern die begrünten Flächen. Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten summen herbei, wenn die Pflanzen ihre Blüten öffnen. Je vielfältiger das Dach bepflanzt ist, desto besser! Auf begrünten Dächern finden sie neuen Lebensraum wie Unterschlupf und Brutstätten. Selbst Vögel lieben die Rast- und Ruheplätze zwischen Hauswänden und Straßen. Auch uns Menschen lässt der Pflanzenbewuchs regelrecht aufatmen. Schon allein beim Anblick von frischem Grün fühlen wir uns wohler. Viel Luft nach oben können Sie Ihren Pflanzen noch dazu geben, wenn Sie sie in die Vertikale wachsen lassen. Ganz klassisch eignen sich dafür die Wände von Haus und Garage. Oder Sie entscheiden sich für dachartige Gittergeflechte oder hölzerne Pergolen, die am Sitzplatz Schatten spenden, ohne den Blick in den Himmel zu nehmen.

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