Basics Pflanzenschutz

Wer hat nicht gern fitte Pflanzen in seinem Garten? Prio 1 – sie gesund halten. Bei optimalen Standortbedingungen sowie passender Nährstoff- und Wasserversorgung stehen die Chancen gut. Falls Ihr grüner Schützling doch einmal erkrankt, heißt es in die Bio-Trickkiste greifen oder Pflanzenstärkungsmittel und Pflanzenschutzmittel einsetzen.

Pflanzenschutz? Na klar! Aber was ist das?

Unter Pflanzenschutz ist eine Kombination aus natürlichen Maßnahmen und chemischen Pflanzenschutzmitteln zu verstehen. 

Ob nun Nutzpflanzen wie Gemüse, Kräuter und Obst oder ein- und mehrjährige Zierpflanzen - im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon soll es gesund zu gehen. In erster Linie geht es also um den Erhalt der Pflanzengesundheit und gegebenenfalls Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten.

Wo beginnt der Pflanzenschutz? 

Step 1: Die Sortenwahl
Neben den passenden Standortverhältnissen und der optimalen Nährstoff- bzw. Wasserversorgung spielt vor allem die Auswahl geeigneter Sorten und der Kauf gesunder Pflanzen bzw. Sämereien eine wichtige Rolle. Inzwischen gibt es je nach Pflanzenart robustere Sorten, die beispielsweise speziell auf Resistenzen und Toleranzen gezüchtet wurden.

Gesunde Pflanzen und gesundes Saatgut sind auch deshalb so wichtig, da verschiedene Krankheiten und Schädlinge auf "alteingesessene" Pflanzen übersiedeln können.


Step 2: Pflanzenstärkungsmittel
Nur die Starken bleiben im Garten

Gut gestärkt, so bleiben Pflanzen gesund oder können sich zumindest gegen Schädlinge und Krankheiten besser zur Wehr setzen. Geeignet sind selbst angesetzte Pflanzenschutzbrühen und Jauchen aus z.B. Brennnessel, Ackerschachtelhalm oder Giersch. Alternativ eignen sich bereits vorgefertigte Extrakte. Sie sorgen für mehr Stabilität in den Pflanzenzellen und Widerstandsfähigkeit. 

Step 3: Auch ohne Chemiekeule...

... oft lassen sich ungebetene Gäste wie Schnecken, Blattläuse & Co. auch prima mit natürlichen Fraßfeinden in Schach halten. 

Step 4: Biologische und konventionelle Pflanzenschutzmittel
Für jedes "Ach" gibt es eine Lösung. Bei der Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten heißt das, biologisch oder chemisch bekämpfen. Der biologische Pflanzenschutz setzt gerne auf Prävention und auf mechanischen Pflanzenschutz wie z.B. Pheromonfallen, Leimring, Rückschnitt etc., Doch auch wie beim chemischen Pflanzenschutz kommen biologische Spritzmittel zum Einsatz.

Welche Pflanzenschutzmittel stehen zur Auswahl?


Für die Pflanzen unterwegs...

Bio-geschützt

... Pflanzenschutz auch ohne Chemie



Zwei Arten von Pflanzenschutzmitteln – zwei verschiedene Wirkungsweisen und Ausbringmethoden:


  • Kontaktmittel wirken im direkten Kontakt mit dem Pflagegeist. Der Wirkstoff des Mittels wird direkt aufgenommen. Pilze und Insekten sterben ab und stellen ihre Fraßtätigkeit ein. Die meisten biologischen Pflanzenschutzmittel sind Kontaktmittel.
  • Pflanzenschutzmittel mit systemischer Wirkung werden sowohl gespritzt als auch über den Boden gegeben. Der im Wasser gelöste Wirkstoff wird über die Wurzeln und Blätter aufgenommen und danach mit dem Saftstrom in der Pflanze verteilt. Diese Pflanzenschutzmittel eignen sich besonders für saugende Insekten.

Wussten Sie schon? Die Dosis macht das Gift! Je nach Pflanzenschutzmittel sind mehrmalige Anwendungen notwendig und auch die Dosierungsempfehlung ist zu berücksichtigen. Genauere Angaben lassen sich den jeweiligen Hinweisen auf der Packung entnehmen. 

Qualität und Vertrauen

Pflanzenschutzmittel werden regelmäßig einer strengen Kontrolle und Überprüfung unterzogen, bevor sie zum Verkauf zugelassen werden.

Unser speziell geschultes Fachpersonal garantiert Ihnen eine individuelle und kompetente Beratung.

Bringen Sie hierfür Beispielmaterial (Schädlinge und Blätter) zum Beratungsgespräch mit, damit unsere Mitarbeiter im Markt genau bestimmen können, wer oder was Ihre Pflanze ärgert.
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