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Olivenbäume im Topf: Pflege, Überwinterung & Co.

Olivenbäumchen vor der Tür
Wer bereits in südlichen Ländern unterwegs gewesen ist, hat nicht selten eine Vorliebe für OIivenbäumchen. Gern werden sie mit dem mediterranen Flair assoziiert und holen Italien, Spanien und Co. auf die Terrasse, den Balkon oder Garten. Die Pflanzen zählen zu den immergrünen Gehölzen, die mit ihrem strauch- oder baumförmigen Wuchs erfreuen. Sie wachsen langsam, machen sich in unseren Breiten vor allem im Pflanzgefäß perfekt und können theoretisch mehrere Jahrhunderte alt werden. 


Freie Wahl: Olivenstämmchen und -bäumchen

Ab in den Süden, der Sonne hinterher oder doch das Olivenpflänzchen vor der Tür? Der Olivenbaum zählt zu den beliebtesten Kübelpflanzen überhaupt. Kein Wunder, gehört die Pflanze doch zu den ältesten Nutzpflanzen des Mittelmeerraums, Asiens und Afrikas. Sowohl die Früchte, das daraus gewonnene Olivenöl wie auch Holz der Bäume lässt Liebhaberherzen höher schlagen.

Warum in die Ferne schweifen, lässt sich das Gute auch vor Ort umsetzen. Als typische Kübelpflanzen finden Olivenstämmchen oder -bäumchen ihren Platz im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. Dort versprühen sie während der frostfreien Saison ihren eigenen Charme, bevor sie für die Wintermonate an frostsichere Plätze umsiedeln. Sie ziehen mit ihrem silber-grünen Laub, ihrem imposanten Wuchsbild und ihrer ganz eigenen Erscheinung alle Blicke auf sich. Vor allem mit dem Alter nimmt das Gesamtbild an Eindrucksstärke zu. Sowohl der Habitus der Pflanze als auch die Ausbildung der dann typischen Borke bieten einen hohen Zierwert. 

Das macht die Schönheit aus:

Wuchs

  • Langsamwüchsige Bäume, die in freier Wildbahn bis zu 20 m erreichen können. 
  • Verbesserungsvorschlag: Bei Kübelpflanzen kann man mit einem Zuwachs von bis zu 20 cm pro Jahr rechnen.

Blätter

  • Schmale, silbrige Blätter mit feiner Behaarung, die wechselständig an kurzen Stielen wachsen.
  • Die Wasserverdunstung und Austrocknung wird durch diese Charakteristika reduziert.

Blüten

  • Olivenbäumchen blühen ab Mai und verströmen dabei einen zarten herrlichen Duft. 
  • Ab dem vierten bzw. sechsten Jahr blühen Oliven das erste Mal.

Früchte

  • Die ersten ovalen Früchte sind ab dem zehnten Standjahr zwischen Oktober und Februar zu erwarten.
  • Sie färben sich von Grün nach Braun bis hin zu Schwarz. Eingelegt sind sie ein Genuss. 

Der perfekte Standort für Donna Oliva

Der perfekte Standort für Donna Oliva
Olivenbäume reihen sich in den Kreis der Sonnenanbeter ein. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel ist das von Vorteil. So lieben die Pflanzen einen sonnigen, warmen Platz auf der Terrasse oder dem Balkon. Selbst die Südseite ist kein Thema. Das Substrat sollte humusreich und durchlässig sein.

In Regionen mit einem milden Weinbauklima können die Olivenbäume auch direkt in den Garten gepflanzt werden. Praktisch ist dennoch ein "Einpflanzen" mit Topf, so dass sie bei Temperaturen unter -5 °C spielend leicht in ihr Winterquartier umziehen können. 

Haben Sie einen kalten, unbeheizten Wintergarten, können Sie Ihre mediterranen Freunde dort über die Wintermonate aufstellen.

Pflegetipps für Oliven

Die gute Nachricht gleich vorweg: Olivenstämmchen und -bäumchen gehören zu den pflegeleichtesten Kübelpflanzen. Sie sind robust und anspruchslos. Exemplare im Kübel werden gleichmäßig feucht gehalten. Das Substrat sollte zwischen den Gießvorgängen durchaus abtrocknen. Überschüssiges Wasser wird nach der Bewässerung abgegossen. Wichtig ist – Staunässe zu vermeiden. Die eher trockenheitsliebenden Pflanzen vertragen nasse "Füße" nämlich so gar nicht. Als Übertopf eignen sich Ton- oder Terrakottatöpfe deshalb besonders gut. Ein "zu viel" des Wassers kann rascher verdunsten. Darüber hinaus lässt sich Staunässe mittels Drainageschicht im Topf dezimieren. Ca. 10 cm des Topfes sollten mit Blähton befüllt sein. 

Für das Gesamtwohl der jüngeren Pflanze lässt sich mit Düngergaben alle 4–5 Wochen sorgen. Ältere Pflanzen benötigen wöchentlich bis 14-tägig eine Düngergabe. Perfekt auf den Nährstoffbedarf der Pflanzen ist ein Kübelpflanzendünger abgestimmt. Dieser wird v. a. im Frühjahr und Frühsommer gegeben. Später im Jahr (Herbst) sollten Sie nicht mehr düngen, damit das Gehölz sich auf die Herbst- und Wintermonate vorbereiten kann. Da die Pflanzen insgesamt recht langsam wachsen, werden sie selten umgetopft. Der beste Zeitpunkt für das Umtopfen wäre das Frühjahr.

Bäumchen, Stämmchen und Bäume – perfekt in Form geschnitten


Möchten Sie bei Ihrer Olive eine dichte und gleichmäßige Krone erzielen, steht ein jährlicher Rückschnitt an. Im Februar/März werden kümmerliche, dünne, nach innen wachsende Triebe und kranke oder vertrocknete Äste entfernt. Mittels dieses Formschnitts wird die Verzweigung gefördert. Erst recht, wenn Sie mehrere starke Zweige auf sogenannte "kurze Zapfen" schneiden. Insgesamt sind Olivenbäume sehr gut schnittverträglich und treiben sogar aus dem alten Holz erneut aus. Gut zu wissen: Prinzipiell können Sie beim Schnitt der Pflanzen kaum etwas falsch machen. Selbst die Ernte lässt sich durch die Schnittmaßnahmen nicht steigern. 

Perfekte Kombis setzen in Szene


Ob nun Solitär oder in Gesellschaft anderer Kübelpflanzen & Co., Olivenstämmchen und -bäumchen passen immer. Besonders gut geeignet für das Rahmenprogramm sind: Oleander, Zitruspflanzen, Dipladenien, aber auch Feigenbäumchen oder Sukkulenten. Mit den passenden Accessoires lässt sich das mediterrane Feeling wunderbar auf den eigenen Balkon oder die Terrasse zaubern.

Über den Winter gebracht

Während Olivenbäume einerseits Hitze und Trockenheit gut vertragen, haben sie andererseits mit Minustemperaturen ein Thema. Frost bzw. Temperaturen unter - 5 °C quittieren die Pflanzen in der Regel mit Blattfall. Ausnahmen stellen ältere Pflanzen im Weinbauklima dar. Sie können mit zusätzlichen Winterschutzmaßnahmen (je nach Winter) draußen bleiben. Ein Winterschutz bestehend aus: Vlies, Kokosmatten, Reisig oder ganzen Schutzhauben hilft den Pflanzen den Winter zu überstehen.  

Jüngere Exemplare und Kübelpflanzen ziehen um. Ab Oktober sollten sie in ein helles, frostfreies Winterquartier wandern. Perfekt geeignet sind 5–10 °C. In Frage kommen hierfür der kühle Hausflur, ein isoliertes Gewächshaus wie auch ungeheizter Wintergarten. Steht kein heller Platz zur Verfügung, kann die Olive auch notfalls im Dunklen überwintern. Zwar werden in diesem Fall alle Blätter abgeworfen, die Pflanzen treiben jedoch im Regelfall im Frühjahr neu aus. Ist die Winterbleibe zu warm (über 10 °C), leiden die Blüten- und Fruchtbildung darunter. Auch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Schädlingsbefall höher. 

Auch während der Überwinterung benötigen die Pflanzen Wasser. Nicht zu nass, lautet hier die Devise. Ab April/Mai dürfen die Sonnenfreunde wieder in das Freie ziehen. Ein geschützter Platz in der Nähe der Hausmauer hilft bei der Umgewöhnung an das Frischluftzimmer und schützt vor Sonnenbrand. Nach zwei bis drei Wochen kann sie wieder die volle Sonne genießen. 




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