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Johannisbeeren – einzigartige Fruchtnoten aus dem Garten

Das leckere Sommerobst kann direkt vom Strauch gesnackt oder in Müsli, Kuchen & Co. Verwendung finden. Egal wie – die roten, weißen und schwarzen Johannisbeeren setzen mit ihrem säuerlichen Aroma eine einzigartige Fruchtnote und sind reich an Vitamin C und Mineralstoffen. Doch nicht nur wir Menschen erfreuen uns an den zahlreichen Sorten, auch Bienen lieben den süßen Nektar der kleinen Blüten.

Alles Wissenswerte zum leckeren Beerenobst

Johannisbeeren (Ribes) gehören zur Familie der Stachelbeergewächse und sind auch als Vogeltrauben, Gichtbeeren oder Bocksbeeren bekannt. Bereits im Mittelalter wurden die säuerlichen Beeren in Klostergärten kultiviert. Heute findet man die Pflanze in Auwäldern, auf Lichtungen und an Waldrändern in ganz Europa.

Das beliebte Sommerobst wächst an einem sommergrünen, aufrecht wachsenden Strauch mit 1–1,5 Meter hohen Trieben. Schon im Frühling von April bis Mai beeindruckt die Pflanze mit winzigen, grünweißen Blüten, die zahlreiche Bienen und Insekten in den Garten locken. Ab Juni reifen pünktlich zum Sommer rote, weiße, grüne und schwarze Johannisbeeren.

Farbvielfalt im Garten – unsere Sorten

Ein Standort zum Wohlfühlen

Ein Standort zum Wohlfühlen
  • Die Beere fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Standort im Garten wohl. Je sonniger Johannisbeeren stehen, desto reicher und süßer fällt ihre Ernte aus.

  • Den Boden wünschen sich die Sträucher gut durchlässig, humus- und nährstoffreich. Auf extreme Trockenheit und Staunässe reagieren die Pflanzen mit Verrieseln.

  • Johannisbeeren sind extrem frosthart. Ein Schutz vor späten Frösten im April ist jedoch empfehlenswert, da die Sträucher ansonsten ihre Blüten abwerfen.

Harmonie im Beerenbeet

Heidel- und Preiselbeeren bevorzugen wie Johannisbeeren einen leicht sauren Boden

So gelingt die Pflanzung des Sommerobstes

So gelingt die Pflanzung des Sommerobstes

Johannisbeeren werden am besten im Frühling oder im Herbst in den Garten gepflanzt. Sollen mehrere Pflanzen in einer Reihe stehen, ist bei weißen und roten Johannisbeeren ein Pflanzabstand von 1,80 m ratsam. Schwarze Johannisbeeren benötigen sogar 2,5 m zwischen den Pflanzen. Deutlich kompakter wachsen Stämmchen. Diese wollen allerdings an einer Stütze, die ihrer Krone Stabilität garantiert, Halt finden.

Vor dem Einpflanzen ist es an der Zeit, die Beeren zu schneiden: Lassen Sie hierfür lediglich drei bis vier starke, gesunde Triebe stehen und schneiden Sie diese auf ein Drittel zurück. Schwache Triebe sowie abgestrobene Wurzeln werden komplett entfernt.

Pflanzen Sie die Beeren eine Handbreit tiefer, als sie zuvor im Topf gestanden haben. So ist es dem Sommerobst möglich, reichlich junge Triebe aus dem Wurzelstock zu entwickeln. Für einen guten Pflanzstart kann Kompost mit ins Pflanzloch geben werden. Nach dem Einpflanzen werden die Johannisbeeren gut angegossen und mit Mulch umgeben.

Die richtige Pflege von Johannisbeeren

Gießen: Besonders im Sommer, aber auch in trockenen Frühlingsmonaten freuen sich Johannisbeeren über ausreichende Wassergaben. Gießen Sie dabei die Pflanze direkt über den Boden und vermeiden Sie das Benetzen des Blattwerks. Anderenfalls wird die Bildung verschiedener Pilzkrankheiten gefördert.

Düngung: Versorgen Sie Ihre Beerensträucher zwei bis drei Mal im Jahr mit organischem Beerendünger. Auch Hornspäne und Brennnesseljauche kommen der Pflanze zu Gute. Regelmäßiges Mulchen schützt vor Verdunstung, verhindert das Wachsen von Unkraut und schützt die flach wachsenden Wurzeln vor Verletzungen.

Schnitt: Schneiden Sie weiße und rote Johannisbeeren alle drei bis vier Jahre, schwarze Johannisbeeren alle zwei Jahre. Nach der Ernte oder im zeitigen Frühjahr werden zur Verjüngung ältere Haupttriebe über dem Boden herausgeschnitten. So können neue Triebe problemlos nachwachsen. Die alten Triebe sind meist gut an ihrer grauen oder dunklen Farbe zu erkennen. Insgesamt genügen dem Strauch ca. 10 kräftige Triebe. Ein Pflegeschnitt ist jährlich ratsam: Lichten Sie abgestorbenes Holz oder zu dicht stehende Triebe aus, so erhalten die Früchte stets ausreichend Licht und Luft.

Leckere Früchte – ihre Ernte und Verwendung

Pünktlich zum Sommer im Juni und Juli verlieren die Früchte der Johannisbeere ihre Härte, werden schmackhaft und sind reif für die Ernte. Geerntet werden die Beeren mit der Hand, indem die gesamte Fruchttraube abgenommen wird.

Das schmackhafte Beerenobst findet dank seines süßlichen Säuregehalts in den unterschiedlichsten Gerichten Verwendung. So werden frische Früchte gern zum Aufpeppen von Quark, Müsli und Kuchen genutzt. Doch auch in herzhaften Wild- und Fleischspeisen hinterlassen die Beeren eine einzigartig fruchtige Note.

Weiße und rote Johannisbeeren sind im Kühlschrank maximal zwei bis drei Tage haltbar. Wer die leckeren Früchte länger genießen will, kann diese einfrieren oder zu Marmeladen und Gelees verarbeiten.

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