Amaryllis - Ritterstern und Belladonnalilie

Grazil und fast über der Zwiebel schwebend strecken Ritterstern und Belladonnalilie ihre prachtvollen Blüten in die Luft. Sie trotzen dem winterlichen Schmuddelwetter vor der Tür und bringen weihnachtliche Farbe in den Winter-Alltag. Besonders interessant ist ihre Entwicklung von der bereits dekorativen Zwiebel bis zur blühenden Schönheit.

Welche Gattung schmückt Ihr Fensterbrett?

Manchmal ist es auch für Botaniker nicht leicht. Der schwedische Naturforscher Carl von Linné erfand seiner Zeit die botanische Nomenklatur und setzte auf seinen Entdeckungsreisen auch die Bezeichnung Amaryllis fest.

Damit wurden die beiden Arten Belladonnalilie (Hippeastrum) aus Afrika und der Ritterstern (Amaryllis) aus Südamerika in die gleiche Gattung Amaryllis eingegliedert. Erst später, nach einem Jahrhunderte langen Koflikt unter Botanikern, fand auf botanischer Ebene eine Trennung der Gattungen statt. Während die Amaryllis zuerst Blätter und dann Blüten treibt, ist das beim Ritterstern genau umgekehrt. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sind Samen und Früchte. Bei Amaryllis sind die Samen fleischig, bei Hippeastrum klein, falsch und papierartig, schwarz. Im Volksmund werden beide nach wie vor Amaryllis genannt. Meist erhalten Sie den Rittersternauf, der mit seinem passenden Blütenzeitpunkt und seiner Unempfindlichkeit punktet.

Standort Amaryllis und Ritterstern

Standort Amaryllis und Ritterstern
Vor allem in der Vorweihnachtszeit haben Amaryllis und Ritterstern Hochkonjunktur. Mit ihren großen Blüten sind sie die Hingucker überhaupt. Pudelwohl fühlen sich diese Zwiebelpflanzen an einem hellen, nicht sonnigen Platz bei etwa 20 Grad.

Beide freuen sich über eine regelmäßige Bewässerung, mögen es jedoch eher trocken als zu feucht. Wöchentliche Düngergaben unterstützen Wuchs und Blüte. Die Farbpalette reicht von Schneeweiß bis hin zum typischen Rotton und hält auch zahlreiche gemischte Blütenfärbungen parat. Egal ob einfach oder gefüllt – der Amaryllis ist bei jedem Auftritt der Applaus sicher.

Rittersterne machen sich gut auf dem Fensterbrett, in Schalen auf dem Tisch oder auch in Blumensträußen. Schon ein Blütenstiel, lässig an den Rand einer Glasvase gelehnt, zieht alle Blicke auf sich.

Dehner-Tipp: Möchten Sie den Anblick der Amaryllis in der Vase möglichst lange genießen, wechseln Sie am besten täglich das Wasser - so halten sie bis zu drei Wochen. Umwickeln Sie den frisch geschnitten Stiel mit einem Tesafilm, dann rollt er sich in der Vase nicht auf. Besonderst gut zur Geltung kommen die weihnachtlichen Blumen übrigens in Kombi mit Nadelzweigen, Zapfen und anderem, kontrastreichen Grün.

Alle Jahre wieder - auf zur nächsten Blüte!

Alle Jahre wieder - auf zur nächsten Blüte!

Der Blütentraum geht weiter – Sie können Ihre Zwiebel auch im nächsten Jahr zur Blüte bringen. Entfernen Sie verwelkte Blüten zügig, um einer Samenbildung vorzubeugen, die unnötig Kraft kosten würde. Stängel und Blütenschäfte dürfen so lange stehen bleiben bis sie welken. Stellen Sie den Topf am besten ab Mai ins Freie und gießen Sie immer weniger. Die Amaryllis zieht ab August wie jede Zwiebelpflanze ein. Bis Ende Oktober sollte die Zwiebel trocken und kühl bei 8–15 Grad gelagert werden. Entfernen Sie altes Wurzelwerk, um Fäulnis & Co. vorzubeugen.

Im November können Sie Ihren Ritterstern bzw. Ihre Amaryllis in neues Substrat eintopfen und wieder verstärkt gießen. Ab jetzt heißt es im 14täglichen Rhythmus düngen bis zur Blüte.


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