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Her mit den Bodendeckern!

Verdunstungsschutz pur und ein ganzjährig schöner Garten? Bodendecker bieten genau das! Pflanzen können Sie die niedrig wachsenden Stauden und Gehölze fast überall im Garten: Ob Sonne oder Schatten, die pflegeleichten Bodendecker machen alles mit. Je nach Pflanzenart punkten die Flächendecker mit Robustheit, schönem Blatt- und/oder Blütenschmuck und sind pflegeleicht im sommergrünen- oder immergrünen Kleid.

Welche Bodendecker eignen sich für sonnige Standorte?

Viele Bodendecker fühlen sich in der vollen Sonne am wohlsten. Besonders schön: Viele dieser Pflanzen trumpfen zwischen Frühling und Herbst mit einer hübschen Blüte auf.

Für den sonnigen Standort:

Welche Bodendecker eignen sich für den Schatten?

Eigentlich brauchen Blühpflanzen mindestens einige Stunden Sonne am Tag, um zu gedeihen und ihre Blüten auszubilden. Es gibt aber auch zahlreiche Pflanzen, die sich eher im Schatten besonders oder wenigstens ebenfalls wohlfühlen. Unter ihnen finden Sie sowohl immergrüne Pflanzen, die rein durch ihren Blattschmuck glänzen, als auch blühende Bodendecker. Letztere behalten ihr Laub nicht selten auch das gesamte Jahr hindurch.


Wussten Sie schon?
Bodendeckende Pflanzen lassen sich auch mit einem leckeren Naschvergnügen verbinden wie den Walderdbeeren. Stehen die Pflanze an einem halbschattigen oder schattigen Standort, erfreuen sie in relativ kurzer Zeit mit rotem Ernteglück.  

Immergrüne

Immergrüne Bodendecker erfreuen ganzjährig mit prächtigem Grün...

Bodendeckergräser – Gras statt Grau

Kompakt wachsende, immergrüne Bodendeckergräser sind wahre Allround-Talente! Sie verhindern nicht nur Erosion und Unkrautwuchs, sondern stellen in Kombination mit schicken Blühpflanzen auch den perfekten Lebensraum für heimische Insekten und Vögel dar.

Auch für den Gartenbesitzer selbst haben Bodendeckergräsern ihre Vorteile: Denn dank ihres anspruchslosen Charakters stehen nur wenige Pflegemaßnahmen auf dem Programm. So ist ein Rückschnitt nicht unbedingt erforderlich, kann bei älterem Laub jedoch durchaus erfrischend wirken. Bewässert wird besonders nach dem Schnitt und in den ersten Wochen nach der Pflanzung.

Begehbare Bodendecker: Die Rasenalternative

Begehbare Bodendecker sind hart im Nehmen. Sie sind zum Teil so trittfest, dass sie auch regelmäßiges Beschreiten problemlos wegstecken. Kleinere Wegflächen oder Plattenfugen lassen sich so wunderbar begrünen. Auch haben sie weitere Vorteile: Sie müssen nicht mähen und auch Düngen und Wässern brauchen Sie künftig nur noch selten bis gar nicht – je nachdem, für welche Pflanze Sie sich entscheiden.

Außerdem schmücken sich die immergrünen Pflanzen oft im Frühling und Sommer zusätzlich mit kleinen Blüten. Auch für nährstoffarme Bereiche im Garten, wo normaler Rasen nur spärlich wächst, können Bodendecker für eine grüne Fläche sorgen, die trotzdem begehbar bleibt.

Diese Pflanzen eignen sich:

Und rein mit der Pflanze in die Erde

Und rein mit der Pflanze in die Erde
In der Natur sind die meisten Flächen bewachsen: Die Pflanzen beschatten den Boden und schützen ihn vor starken Temperaturschwankungen. Mit ihren Wurzeln lockern sie das Erdreich, halten es feucht, liefern im Laufe der Zeit Humus und fördern damit auch das Bodenleben.

Viele gute Gründe also, ein paar Bodendecker in Ihren Garten zu pflanzen. Möchten Sie schnell eine dichte Flächendeckung erreichen? Dann sollten Sie je nach Pflanze und Sorte gleich eine größere Stückzahl in den Boden setzen. Als Faustformel haben sich 15–20 Pflanzen pro m² bewährt.

So pflanzen Sie Bodendecker Schritt für Schritt:

  1. Beseitigen Sie Unkräuter und deren Wurzelstückchen so gut wie möglich aus dem zu bepflanzenden Boden. Aus ihnen treiben besonders ungebetene Unkräuter wie Quecke und Giersch mit Vorliebe wieder aus.
  2. Lockern Sie den Boden gut auf. Am einfachsten geht das z. B. mit einer Blumenkelle oder auch einer Kombihacke.
  3. Tragen Sie auf den aufgelockerten Boden eine etwa fingerdicke Schicht Kompost auf und harken Sie diesen gründlich unter.
  4. Arrangieren Sie Ihre Bodendecker im Anzuchttopf auf der Fläche, um den passenden Platzabstand für jede Pflanze zu wahren.
  5. Graben Sie ein Pflanzloch. Richten Sie sich dabei nach der Topf- und Pflanzengröße.
  6. Lösen Sie den Bodendecker aus seinem Anzuchttopf und setzen Sie ihn in das vorbereitete Loch.
  7. Füllen Sie bei Bedarf Erde auf und drücken Sie am Ende alles leicht mit der Hand an.
  8. Gründlich angießen! Ihre neu eingepflanzten Bodendecker brauchen ein gleichmäßig angefeuchtetes Substrat, um gut anwachsen zu können.
  9. Verteilen Sie zum Abschluss eine etwa 3 cm dicke Mulchschicht auf der neu bepflanzten Fläche und um die jungen Bodendecker herum.

Dem Unkraut keine Chance lassen: Tipps für die erste Zeit mit Bodendeckern

Vor allem immergrüne Bodendecker unterdrücken Unkrautwuchs recht zuverlässig und eigenständig. In den ersten Jahren brauchen die Pflanzen dennoch Ihre Hilfe: Entfernen Sie neu sprießendes Unkraut immer möglichst direkt von Hand.

Benutzen Sie keine Hacke, um die Ausläufer Ihrer Bodendecker nicht zu schädigen. Sobald sich die Pflanzendecke geschlossen hat, hat Unkraut meist keine Chance mehr.

Werden Bodendecker im Herbst gepflanzt, zeigen sie sich im Folgejahr bereits früh auf der Fläche. Bodendecker sind mit ihrem kriechenden Wuchs oder Polsterwuchs auch über den Winter Hingucker im Garten.

Gartengestaltung mit Bodendeckern

Bodendecker können Ruhe in den Garten bringen und ein vorab wild bepflanztes Durcheinander ebnen. Möchten Sie Schwung in die Pflanzung bringen, können Sie auch 2–3 Arten kombiniert. Auch blühende Bodendecker machen sich gut. Wichtig ist, dass sie sich für den jeweiligen Standort eignen: Einige Bodendecker lieben die Sonne, andere bevorzugen eher den Schatten.

Immergrün und winterhart – immer ist eine ähnliche Konkurrenz"bereitschaft" von Bedeutung. Das gilt gerade dann, wenn Sie Bodendecker als Unterpflanzung unter Bäumen, Hecken oder Sträuchern nutzen möchten. Denn dann müssen die niedrigen Gewächse mit ihren Nachbarn um Nährstoffe, Licht & Co. wetteifern.
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