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Kartoffel – die Stärke in Ihrem Garten

Wie auch Paprika, Auberginen oder Tomaten gehören Kartoffeln zur Familie der Nachtschattengewächse. Seit ihrer Einführung nach Europa wurden sie züchterisch immer weiter entwickelt und können vor allem im eigenen Garten mit ihrer Vielfalt punkten. Mit ihrem hohen Stärkeanteil, Ballaststoffen sowie Vitaminen ist die Kartoffel aus der heutigen Küche kaum noch wegzudenken.

Kartoffeln anbauen: Der richtige Zeitpunkt

Kartoffeln anbauen: Der richtige Zeitpunkt
Wer frühzeitig seine Kartoffeln ernten möchte, kann diese bereits ab März in einer Kiste vorkeimen lassen. Für die Lagerung ist ein warmer und heller Standort vorteilhaft, an dem die Temperaturen bei ca. 10–20 °C liegen. So haben Sie gute Voraussetzungen, dass sich kräftige Triebe bilden können.

Ab einer Bodentemperatur von 10 °C können Sie die ersten frostempfindlichen Kartoffeln bei trockenem Boden in die Erde pflanzen. Hierfür ist es von Vorteil, eine tiefe Pflanzrille zu ziehen, in welche man die Knollen legen kann. Wenn alle Kartoffeln ausgelegt wurden, können Sie die Pflanzrille wieder zuziehen. Innerhalb von 2–3 Wochen sollten die ersten Pflanzen ihre grünen Triebe zum Vorschein bringen.

Ab diesem Zeitpunkt braucht die Kartoffelpflanze viel Wasser. Es ist deshalb ratsam, die Erde der Pflanzen feucht zu halten. Um den Ertrag der Kartoffelernte zu erhöhen, kann man Jungpflanzen anhäufeln. Dabei wird die Erde bei den Pflanzen zu einem hohen Damm zusammengeschoben. Wichtig ist, dass die Triebe nicht beschädigt werden. Der mit Erde neubedeckte Teil der Pflanze bildet neue Wurzeln und Knollen, weshalb die Ernte reicher ausfällt.

Boden & Erde: Hier fühlen sich Kartoffeln wohl

Im Prinzip wachsen Kartoffeln auf allen Böden. Bevorzugt werden jedoch durchlässige, leichte Böden mit hohem Humusanteil. Schwere, tonige Böden verursachen im Gegenzug Staunässe und begünstigen Fäulnis & Co. Eine tiefgründige Bodenverarbeitung bzw. Lockerung vor dem Setzen der Kartoffeln ist stets vorteilhaft. Wenn die Flächen bereits im Herbst umgegraben werden, erhalten Sie eine feinkrümelige Struktur für das Frühjahr.

Kartoffeln auf dem Balkon pflanzen? So geht's

Wenn Sie keinen Garten haben, können Sie Kartoffeln auch in Töpfen auf Ihrem Balkon anbauen. Ein PotatoPot eignet sich optimal für das Setzen von Kartoffeln auf dem Balkon. Nachdem drei Knollen in den PotatoPot gesetzt wurden, kann durch das Anheben des Innentopfs der Fortschritt und das Wachstum der Pflanzen beobachtet werden. Nach ca. 8 Wochen sollten die ersten Kartoffeln reif für die Ernte sein. Am besten eignen sich eher kleine Sorten für den Anbau in Töpfen wie zum Beispiel Bamberger Hörnchen.

Die Extradosis Nährstoffe

Die Extradosis Nährstoffe
Wie für Starkzehrer üblich, benötigen die Kartoffelpflanzen ein hohes Maß an Nährstoffen – vor allem bis zur Blüte. Sehr gut vorbereiten lässt sich der Boden durch die Aussaat von Gründüngungspflanzen, durch die Einarbeitung von verrottetem Stallmist im Herbst oder durch reifen Kompost.

Düngung

Während des Anbaus können zusätzliche Düngermaßnahmen den Nährstoffbedarf der Pflanze abdecken. Geeignet dafür ist ein Phosphat-Kali Dünger. Der mineralische Universaldünger fördert besonders die Blüten- und Fruchtbildung und steigert den Ertrag der Kartoffelernte. Eine gute rein biologische Alternative dazu ist ein Bio Rinder-Volldünger. Er ist ein rein organischer Dünger ohne Zusätze, welcher nachhaltig die Bodenstruktur Ihrer Beete verbessert.

Bewässerung

Beim Anbau von Kartoffeln ist die Bewässerung sehr wichtig. Die Kartoffelpflanzen vertragen keine Trockenheit, da diese Krankheiten fördert, jedoch auch keine Staunässe. Ratsam ist es, die Pflanzen direkt an den Wurzeln zu gießen und die Blätter dabei trocken zu halten. Kartoffeln können am frühen Morgen oder abends gegossen werden, da so die Feuchtigkeit länger im Boden bleibt.
Um mögliche Krankheiten und Schädlinge vorzubeugen, ist neben der Verwendung eines qualitativ hochwertigen Pflanzguts auch eine permanente Kontrolle der Beete von Vorteil. Kartoffelkäfer können beispielsweise abgesammelt werden. Wer sich dazu entscheidet, Kartoffeln in einem 4–Jahresrhythmus in das gleiche Beet zu setzen, kann seine Pflanzen ebenfalls vor möglichen Krankheiten bewahren.

So wird die Ernte ein voller Erfolg

Der Erntetermin hängt von der Sorte der Kartoffel ab – frühe Sorten können Sie meist bereits Mitte Juli nach der Blüte ernten. Mittelfrühe und späte Kartoffelsorten sind reif für die Ernte, wenn das Kraut vollständig abgestorben ist.

Es ist nicht nötig, alle Kartoffeln zeitgleich zu ernten. Sind sie mit Erde bedeckt, können sie bis zum nächsten Kartoffelessen in der Erde verbleiben. Dort bleiben die Knollen frisch und knackig. Generell sollte die Ernte bei trockenem Wetter und Boden erfolgen. Verletzte Knollen können nicht geerntet und gelagert werden, da diese bei der Lagerung zu faulen beginnen.

Die optimale Lagerung

Kartoffeln werden an einem kühlen Lagerort aufbewahrt. Die Temperaturen liegen dabei bei ca. 4–6 °C. Bei zu hoher Wärme fangen die Knollen an zu faulen oder treiben aus.

Ist der Lagerplatz zu hell, ergrünt die Kartoffel und wird ungenießbar. Optimal für die Aufbewahrung von Kartoffeln sind 
Leinensäcke oder Gemüsekisten geeignet.

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