Hund sein in der Stadt – so klappt‘s


Wer mit seinem Hund in einer fremden Stadt unterwegs ist oder mit seinem vierbeinigen Begleiter in einer Stadt wohnt, steht oft vor der Frage: Wo kann ich mit meinem Liebling schöne Spaziergänge machen? Wo kann er sich ohne Leine austoben?

Rücksichtnahme ist Pflicht

Als verantwortungsvoller Hundefreund ist man sich bewusst, dass einige Mitmenschen Tieren ablehnend gegenüberstehen – deren Leben und Erholungsbedürfnis sollte nicht eingeschränkt werden.

So klappt das Miteinander von Mensch und Tier.

Um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten, helfen folgende Tipps:

  • Entfernen Sie immer den Kot Ihres Vierbeiners. Viele Kommunen stellen dafür kostenlose Tütchen zur Verfügung. Gleichzeitig gibt es bei Dehner aber auch spezielle und originelle Gassi-Boxen zu kaufen.
  • Spielplätze und Liegewiesen sind tabu. Beachten Sie Verbotsschilder, die auf Sperrzonen hinweisen. In München zum Beispiel sind diese durch grüne Pfosten kenntlich gemacht.
  • Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine, wenn Leinenpflicht besteht.
  • Auch wenn kein Leinenzwang ausgesprochen wurde: An unübersichtlichen Stellen, auf belebten Straßen und in Fußgängerzonen sollten Sie Ihren Hund anleinen. Durch die Verbindung zu Ihnen können Sie dem Tier Sicherheit geben. Seien Sie besonders beim Zusammentreffen mit Kindern, Senioren und Menschen mit Behinderung rücksichtsvoll. Dass Ihr Hund Joggern, Skatern oder Radfahrern hinterherrennt, sollten Sie unbedingt unterbinden.

Gibt es den idealen Stadthund?


Gehören nur kleine Hunde in die Stadt?

Nach wie vor ist die Meinung weitverbreitet, dass nur kleine Hunde in die Stadt gehören. Trotz Annahme, gibt es sie nicht, die typische Stadt-Hunderasse. Die richtige Wahl zu treffen ist hier manchmal gar nicht so leicht. Bevor Sie sich einen Hund aussuchen, sollten Sie sich unabhängig von Größe und Rasse unbedingt die Frage stellen: Was können Sie ihm bieten?

Wichtig für den Wohlfühl-Faktor sind ausreichend Bewegung, eine Integration in den Alltag und ins Familienleben, abwechslungsreiche Beschäftigung und für ein entspanntes „Unterwegs“ eine gute Erziehung und Gehorsam.

Nicht zuletzt sollten die ganz typischen Eigenarten der unterschiedlichen Hunderassen einen Einfluss auf die Auswahl haben. Der Wohnort ist demnach nicht der ausschlaggebende Punkt, sondern vielmehr die Zuwendung und ob der Hund zu den eigenen Bedürfnissen und Lebensumständen passt. Dann klappt das Zusammenleben von Vierbeiner und Halter auch in der Stadt.

Gassitouren für den besten Freund des Menschen

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, sich über Auslaufflächen oder Gassitouren zu informieren. Viele Stadtverwaltungen stellen Hundefreunden dafür einschlägige Informationen zur Verfügung, es gibt inzwischen auch Bücher zu diesen Themen. In Hunde-Foren wird z.B. bewertet, wie gut sich Hundewiesen für einen Ausflug eignen.

Einige Beispiele haben wir für Sie zusammengefasst:

  • Stadtführer für Hunde in Buchform gibt es für Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Nürnberg/Fürth/Erlangen, das Ruhrgebiet und Wien.
  • Websites informieren: www.stadthunde.com sei beispielhaft für viele andere genannt. Oder geben Sie „Stadthunde“ und den Namen Ihrer Stadt ein – Sie werden staunen, wie viele Initiativen es gibt!