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Hamster richtig halten

Ob Teddyhamster, Zwerghamster oder Goldhamster, mit ihrem niedlichen Aussehen und regen Charakter ziehen die kleinen Nager große und kleine Tierfreunde in ihren Bann. So wundert es auch nicht, dass Hamster besonders bei Familien mit kleinen Kindern zu den beliebtesten Haustieren gehören. Anders als ihre süße und handliche Gestalt jedoch vermuten lässt, sind Hamster nicht zum Kuscheln da. Im Gegenteil: Die Tiere sind sehr empfindlich, anspruchsvoll sowie nachtaktiv und somit nicht für die Haltung im Zimmer Ihrer Kinder geeignet.

Das richtige Haustier?

Das richtige Haustier?

Hamster sind nachtaktive Tiere - während sie tagsüber Ruhe brauchen und es sich in ihrem Käfig bequem machen, steht nachts Aktion auf dem Programm. Buddeln, Fressen, ein Sprint im Laufrad und vieles mehr gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen und zum typischen Verhalten der Tiere. Kein Wunder also, dass sie sich am Tage verstecken und auf keinen Fall geweckt werden wollen. Wagt man doch einen Versuch und holt den Hamster gegen seinen Willen aus dem Unterschlupf, so riskiert man eine Bekanntschaft mit den scharfen Zähnchen des Tiers. Zusammengefasst ist der Nager das perfekte Tier zum Beobachten, zum Schmusen und Herumtollen eignet er sich allerdings nicht. Aus diesem Grund ist die Anschaffung und Haltung eines Zwerghamsters, Goldhamsters und Co. gründlich zu überdenken.

Aufgepasst: Hamster sind absolute Einzelgänger, die gern allein leben und niemals zusammen mit ihren Artgenossen gehalten werden dürfen. Trotz ihrer zierlichen Art kann es andernfalls zu tödlichen Auseinandersetzungen kommen.

Einrichtung des Hamsterkäfigs

Nach der Wahl des richtigen Käfigs geht es an die Inneneinrichtung. Für eine artgerechte Hamsterhaltung und ein glückliches Hamsterleben darf von einer gemütlichen Schicht Einstreu, über ein kleines Häuschen, bis hin zum beliebten Laufrad nichts fehlen. Entscheiden Sie sich beim Kauf des Zubehörs für das Gehege Ihres Hamsters unbedingt für natürliche Materialien wie Holz.

Was kommt in den Napf? 

Für eine ausgewogene Ernährung und eine artgerechte Hamsterhaltung benötigt Ihr Tier täglich zwei Teelöffel Futter auf Getreidebasis sowie ein wenig Frischfutter. Ob Sie Ihren Hamster dabei mit Grünfutter wie Löwenzahn und Petersilie oder mit Gemüse wie Möhren, Gurken und Tomaten verwöhnen, spielt keine Rolle. Zur Abwechslung schmeckt Ihrem Tier auch Obst, jedoch sollten Äpfel, Bananen und Co. nur in Maßen gefüttert werden, da sie viel Zucker enthalten. Tierisches Eiweiß in Form von Insekten macht den Speiseplan Ihres Hamsters schließlich komplett. Achten Sie hierbei jedoch darauf, wie oft Ihr Hamster derartiges Futter benötigt, denn die geeignete Ration ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich.

Pflege muss auch bei der Hamsterhaltung sein

Pflege muss auch bei der Hamsterhaltung sein

Glücklicherweise sind Zwerghamster, Goldhamster und Co. sehr reinliche Tiere, die bei der richtigen Haltung und einer geeigneten Ernährung ihre Zähne und ihr Fell von selbst auf Vordermann bringen. Von regelmäßigem Belecken bis hin zum Wälzen im Sandbad – die Tiere haben ihre typische Pflegeroutine. Bei der Reinigung des Käfigs sind Hamster jedoch auf ihre Halter angewiesen: Etwa einmal die Woche sollte verschmutztes Einstreu ausgetauscht werden, denn nur so können die Bildung von unangenehmen Gerüchen und die Entstehung von Keimen im Käfig verhindert werden. Eine komplette Reinigung des Käfigs Ihres Tiers steht mindestens zwei bis dreimal im Jahr an. Frisches Wasser und Futter müssen dem Hamster unbedingt täglich gegeben werden.

 

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