Mäuse richtig halten - Wohlfühlpaket für kleine Racker

Obwohl es zahlreiche verschiedene Mäusearten gibt, sind die Farbmaus und die Rennmaus hierzulande am beliebtesten. In verschiedenen Farben springen und klettern die agilen Nager durch ihr Zuhause, erkunden die Umgebung und erfreuen ihre Beobachter mit niedlichen Knopfaugen und weichem Fell.

Mäuse als Haustier - das sollten Sie wissen

Mäuse als Haustier - das sollten Sie wissen

Mäuse leben in der freien Natur in Sippen zusammen und wünschen sich auch als Haustier soziale Kontakte zu Artgenossen. Besonders wohl fühlen sich die Nager deshalb mit mindestens einer weiteren Maus an ihrer Seite. Die ideale Gruppenkonstellation setzt sich aus mehreren Weibchen und zwei kastrierten Männchen zusammen.


Bevor Sie sich für eine Anschaffung von Mäusen entscheiden, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass die Nager besonders in der Dämmerung und in der Nacht aktiv werden. Aufgrund ihrer zarten und zerbrechlichen Statur sind Mäuse zwar nicht zum Kuscheln geeignet, dafür lassen sich die agilen Nager beim Klettern, Knabbern und Schlafen wunderbar beobachten.

Ein Zuhause zum Wohlfühlen


Als Gehege für Mäuse eignen sich Käfige mit engen Gitterabständen, alternativ kann ein gut belüftetes Terrarium, das mit einem engmaschigen Drahtgitter abgedeckt wird, zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass das neue Mäuse-Zuhause ausreichend groß ist, für zwei Tiere empfiehlt sich eine Grundfläche von mindestens 70 x 50 x 70 cm, für vier bis fünf Mäuse eine Grundfläche von mindestens 100 x 50 x 80 cm.

Der richtige Standort ist abseits von Zugluft und direkter Sonneneinstrahlung, zudem sollten Sie im Hinterkopf haben, dass Mäuse meist spätabends und frühmorgens aktiv sind.

Ausstattung - so wird das Mäuseheim wohnlich

Entscheiden Sie sich für ein Mäuse-Zuhause mit mehreren Ebenen und Plattformen, die über Seile, Leitern und Röhren miteinander verbunden sind. Mäuse sind in ihrer Aktivitätsphase nämlich gern unterwegs und lieben es, die Umgebung zu erkunden. Mit einem Laufrad, Wippen, Hängematten, Versteckmöglichkeiten und einer Kiste zum Buddeln bringen Sie Abwechslung in den Alltag der Tiere und vermeiden Langeweile.
Für die Ruhephase der Nager darf ein Schlafhäuschen, das mit Heu oder anderen weichen Materialien befüllt ist, nicht fehlen.

Wussten Sie schon? Die neugierigen Tiere wollen mindestens einmal wöchentlich in Form eines Auslaufs auf Entdeckungstour gehen. Machen Sie das Zimmer dafür mäusesicher und schließen Sie Fenster, Türen sowie Schranktüren. Auch giftige Pflanzen und Kabel müssen außer Reichweite der Mäuse gebracht werden.

Auf die richtige Ernährung kommt es an

Mäuse ernähren sich überwiegend vegetarisch und sind mit einer Futtermischung aus Getreide und Sämereien gut versorgt. Dabei genügt es, die Tiere pro Tag mit ca. einem Teelöffel pro Maus zu füttern. Zusätzlich können die Nager mit frischen Zutaten verwöhnt werden, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kräuter, Obst und Gemüse sind wahre Leckerbissen. Für eine ausgewogene Ernährung freuen sich die Mäuse einmal wöchentlich über tierisches Eiweiß in Form von Quark, einem gekochten Ei oder Mehlwürmern.

Hygiene & Pflege sind das A und O

Mäuse horten übrig gebliebenes Futter in ihrem Schlafhäuschen, überprüfen Sie deshalb regelmäßig, ob dort verschimmelte Nahrung liegt. Zudem muss den Nagern stets genügend Wasser zur Verfügung stehen, das immer wieder durch Frischwasser ersetzt wird.

Für eine gute Hygiene im Käfig, säubern Sie täglich die Kloecke der Nager, wechseln zweimal wöchentlich die Einstreu und putzen Futternäpfe und Co. Die Mäuse selbst halten sich in einem hygienischen Käfig von allein sauber und rein. Lediglich ihre Augen und Ohren müssen regelmäßig auf Verschmutzungen untersucht werden. Für die Zahnpflege eignen sich ungiftige Zweige zum Knabbern.

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