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Farbratten

Steckbrief Farbratten
Ordnung: Nagetiere (Rodentia
Art: Rattus novegicus forma domestica
Ursprungsgebiet: Norden Ostasiens
Größe: 40–45 cm inkl. Schwanz
Verhalten: Rudeltiere, kurze Aktivitätsphasen am Tag und in der Nacht
Alter: 2–4 Jahre
Futter: Grundfutter, zusätzlich Obst und Gemüse, etwas tierisches Eiweis
Besonderheiten: Liebt es gefordert und gefördert zu werden, hohe Intelligenz, Eigengeruch

Wissenswertes über Ratten

Wissenswertes über Ratten

Weltweit gibt es ca. 60 unterschiedliche Rattenarten. Die sogenannte Farbratte, die in unseren Breiten als Haustier gehalten wird, stammt ursprünglich von der Wanderratte ab. Sie können bis zu 40–45 cm lang werden und ca. 500 g wiegen.

Wer einen tagsüber munteren Rabauken erwartet, der liegt bei Ratten daneben. Sie sind dämmerungsaktiv und zeigen sich deshalb eher abends von ihrer aufgeweckten Seite. Auch deshalb sind sie geradezu perfekt für Berufstätige geeignet. 

Viel Platz und eine Paar- oder Gruppenhaltung sollten es schon sein, damit sich Ihr geselliger Mitbewohner wohlfühlt. Generell bleiben Farbratten gern unter ihresgleichen – eine Sozialisierung mit anderen Nagern ist nicht artgerecht. Ratten, die als Haustier gehalten werden, leben etwa 2–4 Jahre.

Verhalten

Verhalten
Farbratten leben in Sozialverbänden mit erkennbarer Rangordnung. Es sind neugierige, intelligente Nager, die rasch ein enges Verhältnis zu ihrem Halter entwickeln und ihn am Geruch und Stimme wiedererkennen. Trotz dieser engen Mensch-Tier-Bindung dürfen sie nur in Paar- oder Gruppenhaltung gehalten werden.

Am besten hält man die Tiere in gleichgeschlechtlichen Gruppen mit gemischter Altersstruktur. Kommen neue Ratten hinzu, verläuft die Eingliederung meist problemlos. Farbratten schlafen nur stundenweise. Sie haben einen Wach-Ruhe-Rhythmus von etwa 1,5 bis 2,5 Stunde.

Haltung

Heim

  • Ratten lieben Herausforderungen, lernen gern immer neues dazu und wünschen sich dennoch eine Rückzugsmöglichkeit.
  • Ein Käfig für bis zu drei Ratten sollte 100 x 50 x 100 cm oder als Turmbau 80 x 50 x 120 cm mit mehreren Etagen, betragen.
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Häuser

  • Der Unterschlupf einer Hausratte sollte groß genug sein. Hamsterhäuschen z. B. sind zu klein.
  • Das Haus sollte aus einem ungiftigen Material bestehen, da Ratten gerne nagen.

Näpfe

  • Täglich frisches Wasser ist wichtig, damit Ihre Schnüffelnase gesund bleibt. 
  • Es sollte immer ausreichend leckeres Rattenfutter vorhanden sein, das auch durchaus mit einem Suchanreiz verbunden sein kann.

Streu

  • Gut geeignet als Einstreu sind Holzhäcksel, aber auch Zeitungsstückchen.
  • Das Tier sollte sich daran nicht verletzen und das verwendete Material ungiftig sein.


Wussten Sie schon?
Ratten können zwar mal einen Ausflug nach Draußen machen - bleiben jedoch nicht dauerhaft im Freigehege wie vielleicht Meerschweinchen, Kaninchen & Co. Hintergrund: Sie vertragen Temperaturwechsel nur schlecht. Auch neigen sie zu Erkältungskrankheiten, weshalb Zugluft absolut ungut für sie ist.

Pflege

Pflege

Besonders wichtig ist, dass die vier "Gitterwände" der reinlichen Tiere sauber gehalten werden. Regelmäßiges Erneuern der Streu ist ein Muss. Auch das Trinkwasser gehört täglich gewechselt. Darüber hinaus ist eine gesunde Farbratte immer in der Lage, ihr Fell & Co. tip-top zu halten. Ist der Farbratte doch mal ein größeres Malheur passiert, kann mit Fingerspitzengefühl nachgeholfen werden.

Auch im Auge behalten sollten Sie die Krallen der Tiere wie auch die vorderen Nagezähne. Sind Sie sich unsicher oder bemerken ein absonderliches Verhalten bei Ihrem Liebling ist der Tierarzt Ansprechpartner No.1.

Nahrung

Immer abenteuerlustig und auf Entdeckungsreise – und das auch bei dem Thema Futter. Ratten gehören zu den Allesfressern, die eine große Vielfalt an pflanzlicher aber auch tierischer Nahrung fressen. Sie sind durchaus wählerisch, wenn es um ihre Lieblingsspeise geht. Vorzugsweise wird das Futter wie in der Natur angeboten – sprich es muss "erarbeitet" werden. Heu in Pappröhren, Kolbenhirse aufgehängt etc. sorgen für Beschäftigung. Um sicher zu stellen, dass Ratten ihre Zähne abnutzen können, empfiehlt sich Nagermaterial wie unbehandelte Holzstückchen oder ungespritzte Zweige.

... Samen, Körner, Nüsse und Früchte stehen bei Ratten ganz oben auf der Hitliste.

Beschäftigung für Farbratten

Beschäftigung für Farbratten
Gerade weil Ratten schlau sind und schnell lernen – gilt es den Rattenalltag entsprechend und vielseitig zu gestalten.

Dies betrifft folgende Bereiche:

  • Aufbau des Käfigs über mehrere Ebenen mit Platz, Platz und nochmals Platz. Wichtig: Dieser ersetzt keinesfalls den Freilauf.
  • Gestaltung eines Parcours bei der täglichen Auslaufrunde, die durchaus auch 3-4 Stunden dauern darf. Die Fläche selbst sollte mindestens 6 m² betragen.
  • Spannende Futtersuche innerhalb und außerhalb der Gitterstäbe (z.B. Obst und Gemüse in einer Heurolle versteckt).
  • Verschiedene Kunststückchen erlernen mit gemeinsamer Zeit und Geduld.

Besonderheiten: Rattentraining und mehr

Besonders wichtig ist anfänglich der Aufbau gegenseitigen Vertrauens. Mit Leckerlis, ruhigen Worten und einer guten Portion Aufmerksamkeit beginnt das Training. 

Möchten Sie Ihre kleinen Vierbeiner trainieren, sollte immer eine einzelne Ratte ins Rattentraining. Sind es mehrere, lenken sie sich gegenseitig ab und können Kommandos nicht zuordnen.

Steh-, Dreh- oder Holübungen werden via Leckerli gezeigt oder gefördert. Beginnen Sie langsam und belohnen Sie anschließend auch stets mit einem Leckerli.


Wussten Sie schon?
"Stubenrein sein" lässt sich lernen und ganz wunderbar mit dem Rattentraining verbinden. Nachdem die kleinen Vierbeiner superschnell kapieren, dürfte das Geschäft rasch im Käfig verrichtet werden. An die Belohnung denken wie z. B. Nüsse, die gleich zur Abnützung der Zähne dienen.
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