Kollege Hund - gut für Mensch und Tier?

Emails lesen und beantworten kann ein Bürohund sicherlich nicht, auch der Telefonanruf bleibt vermutlich unbeantwortet - dafür sorgt er für ein ausgeglichenes und harmonisches Arbeitsklima. Die Vorzüge des Vierbeiners im Büroalltag sind inzwischen bekannt und werden sowohl von Arbeitgeberseite als auch Arbeitnehmerseite geschätzt.

7 Fakten für Hunde im Büro

  • Hunde sind "Klimaretter": Der Bundesverband Bürohunde belegt, die Stimmung steigt im Kreis der Kollegen mit einem Hund im Büro.
  • Hunde senken den Stresspegel: Das regelmäßige Streicheln der Vierbeiner schüttet das Hormon Oxytocin aus und vermindert nachweislich Burn-out & Co. 
  • Hunde stärken die Psyche: Stress nimmt ab und Stärke dafür zu.
  • Hunde spenden Trost: Gerade in stressigen Zeiten helfen Kuscheleinheiten.
  • Hunde stärken das "Wir": Hunde bringen Spaß und Dynamik in den Alltag und sorgen für ein Miteinander.
  • Hunde sind tolle Motivatoren: Hunde lenken nur ab? Im Gegenteil, das Energielevel steigt mit dem besten Freund des Menschen...
  • Hunde stärken das Image des Arbeitgebers: Für viele Arbeitnehmer steigt die Attraktivität des Arbeitgebers, wenn geeignete Hunde erlaubt sind. 
  • Hunde sind bis über beide Ohren niedlich: Okay, das ist wissenschaftlich noch nicht bewiesen... aber...

Ich würde ja gern - aber darf ich meinen Hund überhaupt mitnehmen?

Nur wenige Unternehmen haben eine so genannte "dog policy" und gestatten von Haus aus Hunde im Büro. In den meisten europäischen Ländern und Konzernen sind Hunde und deren Mitnahme nur nach Einverständnis des Arbeitgebers erlaubt. Sowohl der Chef als auch die Kollegen sollten mit dem Bürogast einverstanden sein. Der Vierbeiner möchte das Arbeitsklima schließlich verbessern, für gute Laune bei der Arbeit sorgen. Geklärt sein müssen: Passen die Persönlichkeit des Hundes und die Rahmenbedingungen für den vierbeinigen Kollegen? Wie ist die Haltung der anderen Mitarbeiter gegenüber dem Tier? Liegt eine Allergie gegen Hundehaare vor? Hat jemand Angst vor Hunden? Wer haftet im Falle eines Schadens am Arbeitsplatz? 

Was spricht aus Sicht des Hundes für die Bürobegleitung?

Besonders wohl fühlt sich ein Hund normalerweise, wenn er frei herumtollen darf und kann. Auch streckt er gerne alle Viere von sich und sucht sich einen ruhigen Rückzugsort. Ist der Vierbeiner Zuhause nicht länger als 4-6 Stunden sich selbst überlassen, gewöhnt er sich an die Situation und kann damit umgehen. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass Hunde Rudeltiere sind, die es schätzen, wenn ihre Weggefährten in unmittelbarer Nähe sind. Ein Nickerchen lässt sich eben doch besser nehmen, in der Gewissheit "ich bin sicher und nicht allein". 

Dieses Rudelverhalten und der Wunsch in Gesellschaft zu sein, spricht aus Hundesicht für die Mitnahme ins Büro. Eine Extraportion Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit ist ihm auf jeden Fall sicher. Je nach Platzangebot im Büro kann sich der Hund dort zudem frei bewegen und selbst beschäftigen. Die Bindung zum Hundehalter verstärkt sich darüber hinaus. Auch im Büroalltag können sich viele Situationen ergeben, in welchen das Sozialverhalten trainiert wird. Das Geschäft kann wunderbar in den Pausen und/oder beim Gassi gehen auf dem Heimweg erledigt werden.

Welche Rassen sind am besten für den Büroalltag geeignet?

Basset

Havaneser

Golden Retriever

Mops

Cocker Spaniel

Neufund­länder

Labrador

Malteser


Wussten Sie
schon? Neben den genannten Rassen gibt es weitere Hunderassen wie den Australian Shepherd, der sich für das Büro eignet. Auch Mischlinge, die sich Dank ihres Naturells entsprechend verhalten, sind willkommen. Wichtig ist ein ruhiger, ausgeglichener und geduldiger Charakter bzw. passender Umgang mit dem Tier. Bellt Ihr Liebling mit sich selbst um die Wette, heißt es kurz die Lage checken und entsprechend reagieren. 

Eingewöhnung und Anti-Langeweile

Nach dem langsamen und stufenweisen Ankommen im Büroalltag, heißt es Langeweile vorbeugen...

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