Gassi gehen mit dem Vierbeiner

Gassi gehen mit dem Vierbeiner
Hunde lieben es i. d. R. sich draußen an der frischen Luft zu bewegen. Voller Vorfreude stehen sie mit dem Schwanz wedelnd, der Leine im Maul und manchmal auch sanft bellend vor Ihnen. Ganz klar - das soll heißen:" Ich möchte raus, ich möchte Gassi gehen und das am liebsten schon vor 5 Minuten!" Mit dem passenden Equipment steht kürzeren und ausgedehnteren Spaziergängen nichts mehr im Wege...

Wann, wie lange und wie oft?

Wann, wie lange und wie oft?
Gassi gehen bietet Ihrem Hund die Möglichkeit seine Geschäfte zu erledigen und sorgt darüber hinaus für Bewegung. Generell sollten Sie Ihrem Hund 3 x am Tag die Möglichkeit geben "auszutreten". Bewährt hat sich: 1 x nach dem Aufstehen, 1 x im Laufe des Tages und 1 x abends.

Wie oft am Tag die Gassirunde tatsächlich auf dem Programm steht, hängt vom Alter Ihres Lieblings, der Rasse, seinem Temperament und der Länge der Spaziergänge ab.

Welpen und Hundesenioren haben eine kürzere Durchhalte und sind schnell überfordert. Mit ihnen gehen Sie besser 5 - 6 x am Tag eine kurze Runde. Hunderassen, die ursprünglich zur Jagd oder als Hütehunde gezüchtet wurden, haben einen großen Bewegungsdrang. Wenn möglich, sollten diese Hunde sich zusätzlich im Freilauf auspowern dürfen. Besonders viel Spaß bringt das Rumtollen auf einer großen Hundewiese mit sich - am besten mit Gleichgesinnten.
DEHNER-TIPP: Gehen Sie bei sommerlicher Hitze am besten in den kühleren Morgen- und Abendstunden Gassi. Ideal sind dafür schattige Waldwege, da asphaltierte Straßen sich stark aufheizen und die Pfoten verbrennen können. Für den extra Frischekick sorgen spezielle Kühlwesten oder -halstücher für Hunde.

Halsband oder Brustgeschirr - das ist hier die Frage...

Unverzichtbarer Begleiter auf jedem Spaziergang mit dem Hund ist ein Halsband oder Brustgeschirr. Welches Sie und Ihr "bester Freund" bevorzugen ist Geschmacksache - Hauptsache es sitzt am Hals und Körper wie angegossen. Passt es, dann scheuert es nicht und die volle Bewegungsfreiheit bleibt gewährleistet. Das Richtige findet sich, indem Sie vor dem Kauf beim Hund den Halsumfang für das Halsband und beim Hundegeschirr den Hals sowie Brustkorbumfang abmessen.

Entertainment für unterwegs



Einfach "nur Gassi gehen" ist doch langweilig. Interessant wird es, wenn eine große Hundewiese oder ein Hundeübungsplatz in Aussicht stehen. Auf Beidem kann sich Ihr Tollkönig so richtig austoben. Für gute Laune sorgt das richtige Hundespielzeug wie ein Ball, eine Frisbee zum Apportieren oder andere Activity Spielsachen.

"Naschen" kann motivieren

Es ist immer gut bei einem Spaziergang ein paar leckere Hundekekse in der Tasche zu haben. Sie eignen sich als kleine Belohnung fürs Apportieren oder fürs Hundetraining.

Sicher Gassi gehen bei Dunkelheit - sehen und gesehen werden



Wenn Sie bei Dunkelheit oder Regenwetter zur Gassirunde aufbrechen, sind Sie und Ihr Liebling nur schlecht zu sehen. Deshalb sollten Sie sich mit leuchtenden oder reflektierenden Accessoires ausstatten. Am besten trägt Ihr Vierbeiner ein Leuchthalsband mit LED-Lichtern, mit dem er von anderen Verkehrsteilnehmern schon von Weitem wahrgenommen wird. Diese Leuchthalsbänder gibt es in Weiß oder anderen Farben, durchgängig leuchtend oder blinkend.

Alternativ können Sie auch ein normales Hundehalsband mit einem leuchtenden Anhänger versehen. Sinnvoll ist außerdem eine Warnweste für Hunde, die mit reflektierenden Streifen die Sichtbarkeit erhöht. Auch Sie selbst sollten mit einer Warnweste, Klettbändern mit Reflektoren für Hosenbeine / Handgelenke oder einer Taschenlampe auf sich aufmerksam machen.
DEHNER-TIPP: Nicht nur bei Dunkelheit, auch bei Kälte sind Schutzmaßnahmen angebracht. Wenn Ihr Liebling sehr klein ist, keine Unterwolle oder ein kurzes Fell hat, hält ihn im Winter ein Hundemantel kuschelig warm. Seine Pfoten schützen Sie in der kalten Jahreszeit mit Vaseline oder speziellen Hundeschuhen vor Kälte und Streusalz.

Auf der sicheren Seite des Gesetzes

Auf der sicheren Seite des Gesetzes


Spazierengehen mit Hunden bedeutet Spaß & Bewegung - aber auch Verantwortung. Um Buß- oder Verwarnungsgeldern zu entgehen, entfernen Sie bitte die Hinterlassenschaften Ihres Hundes von Gehwegen oder Grünanlagen.

Darüber hinaus gehört Ihr Hund je nach Wohnort, in öffentlichen Grünanlagen, belebten Innenstädten oder Waldgebieten angeleint. Für so genannte Listenhunde besteht zudem eine grundsätzliche Maulkorb- und generelle Leinenpflicht.

Außerdem wichtig zu wissen: Wenn Ihr Liebling es faustdick hinter den Ohren hat, etwas anstellt oder einen Unfall verursacht, stehen Sie dafür gerade. Eine Tierhalterhaftpflicht ist deshalb zu empfehlen.
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