Floh- und Zeckenschutz bei Hund & Katze

Floh- und Zeckenschutz bei Hund & Katze
Beim Spaziergang durch die Wiese getobt, einen Igel getroffen oder durch's Gestrüpp gepirscht – schon haben sich Hunde und Katzen Zecken und Flöhe eingefangen. Ein vorbeugender Schutz gegen das unliebsame Ungeziefer empfiehlt sich nach dem Motto „Vorsorge ist besser als Nachsorge“.

Hausverbot für Flöhe und Zecken

Hausverbot für Flöhe und Zecken
    Jeder Tierbesitzer hat bei seinem Hund oder bei der Katze schon mit Ungeziefer wie Flöhe und Zecken Bekanntschaft gemacht. Ein Ungezieferbefall gefährdet oft nicht nur Ihren Vierbeiner, sondern auch Sie und Ihre Familie, denn z.B. Zecken können auf Tier und Mensch viele Krankheiten übertragen. Um das Risiko bei Ihrem Hund bzw. Katze so gering wie möglich zu halten, ist für einen anhaltenden Ungezieferschutz eine regelmäßige und gewissenhafte Prophylaxe sinnvoll.

    Ferner ist es vorteilhaft, dass man sich generell über die Verbreitungsgebiete der Zecken informiert – hier gibt es über das Internet oder Apotheken Zeckenkarten, die einem Aufschluss darauf geben.

    Gerade wenn man einen Urlaub plant ist dies äußerst hilfreich. Am besten beugt man daher dem Ungeziefer bereits im Vorfeld vor, denn Vorsorge ist besser als Nachsorge und schützt Ihre Tiere sowie das Umfeld vor Fellparasiten. Einen Rundumschutz gibt es nicht, jedoch kann bei Beachtung einiger Verhaltensregeln im Vorfeld das Risiko verringert werden.

    Flöhe – fiese Gesellen

    Flöhe – fiese Gesellen
      • Flöhe zählen zu den Insekten und sind bei Hunden und Katzen weit verbreitet – am häufigsten ist der Katzenfloh. Ein Flohbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene oder Sauberkeit zu tun. Hat Ihr Tier Flöhe, leidet es unter Juckreiz und kratzt sich mitunter blutig. Leckt Ihr Haustier sein Fell öfter als sonst, kratzt und beißt es sich häufig, kann dies ein Anzeichen für einen Ungezieferbefall sein.
      • Wussten Sie, dass nur maximal fünf Prozent der Flöhe auf dem Tier lebt, der Hauptteil jedoch in der Umgebung? Bei Flohbefall ist es sehr wichtig, nicht nur den Vierbeiner zu behandeln, sondern auch seinen Schlafplatz, Decken, Kissen, das Sofa und die Autopolster.
      • Flöhe vermehren sich mitunter rasant, und dann finden sich die Winzlinge, deren Eier und Larven in der ganzen Wohnung. Vorbeugend ist auch hier der beste Schutz. Regelmäßig angewendete Flohmittel halten diese Parasiten auf Abstand.

      Zecken – ungewollte Blutsauger

      Zecken –  ungewollte Blutsauger
        • Alle Jahre wieder kommt die Zeckenzeit und die unliebsamen Parasiten liegen in freier Natur auf Lauer. Ab einer Temperatur von ca. 8–10 °C, teilweise sogar darunter, sind Zecken im Gras, im Unterholz und an warmen und feuchten Plätzen vorzufinden. Bei uns sind am häufigsten der Holzbock daneben noch die Auwaldzecke und die Braune Hundezecke anzutreffen. Die zu den Spinnentieren gehörenden Zecken gehören zu den blutsaugenden Parasiten und bleiben bis zu 2 Wochen auf ihrem Wirt.
        • Ein Zeckenbiss ist nicht nur für Hunde und Katzen gefährlich, sondern auch für den Mensch, denn die Zecke kann gefährliche Krankheitserreger wie Borreliose, Ehrlichiose oder FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen.
        • Als Katzen- oder Hundebesitzer haben Sie verschiedene Möglichkeiten, um gegen Zecken etwas zu unternehmen. Denn nach dem Motto „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ können Sie auf diverse Zeckenmittel für Hunde und Katze zurückgreifen.

        Wie schützt man seinen Vierbeiner?

        Wie schützt man seinen Vierbeiner?
          Es gibt eine Vielzahl an verschiedensten Antiparasitenmitteln für Hund und Katze, um gegen Flöhe, Zecken & Co. etwas zu unternehmen. Sie als Tierbesitzer haben die Qual der Wahl, auch wie diese angewendet bzw. verabreicht werden.

          • Spot-ons* für Haustiere enthalten Inhaltsstoffe, die die Zecken vom Einstechen abhalten bzw. diese beim Saugen absterben lassen. Viele Präparate wirken nicht nur gegen Zecken, sondern auch gegen Flöhe und Würmer. Je nach Größe des Tieres träufelt man das Mittel in den Nacken und zusätzlich auf die Schwanzwurzel. An diesen Stellen sollten die Tiere in den nächsten zwei Tagen nicht berührt werden.
            Achtung: Spot-on-Präparate* für Hunde niemals für Katzen verwenden, da sie verschiedene Wirkstoffe nicht vertragen und schlimmstenfalls daran sterben können.
          • Wo Kinder leben, die mit ihren Hunden ausgiebig schmusen, sind Kautabletten angeraten. Da die Wirkstoffe von den Tieren innerlich aufgenommen werden, besteht für die Menschen keine Gefahr.
          • Viele Tierfreunde schwören auf Floh- bzw. Zeckenhalsbänder*. Achten Sie besonders bei Katzen auf einen Sicherheitsverschluss, der sich öffnet, wenn das Tier irgendwo hängen bleibt. Kleinkinder und Säuglinge sollten mit dem Ungezieferhalsband, wenn es mit chemischen Wirkstoffen getränkt ist, nicht in Kontakt kommen.
          • Es gibt zudem vorbeugende Mittel, die auf ätherischen Ölen basieren.
          • Mit Hilfe von einem Flohkamm können Sie beim Hund oder Katze schnell und sicher feststellen, ob sie von den kleinen Quälgeistern befallen ist. Mit Zecken- und Flohpuder oder einem Zecken- und Flohspray* sowie Flohshampoo können Flöhen, Zecken, Milben sowie anderen Lästlingen zu Leibe gerückt werden. Diese Ungezieferschutzmittel sind für die direkte Anwendung, einfach anzuwenden und töten das Ungeziefer sofort ab.


          *) Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktionformation lesen.

          Dehner Tipp

          Dehner Tipp
          Für den Hund gibt es eine Zeckenimpfung, diese schützt jedoch nicht vor dem Zeckenbefall, sondern ist eine Impfung gegen die Infektionskrankheit Borreliose. Ein Besuch bei Ihrem Tierarzt, ob er bei Ihrem Hund (ab zwölf Wochen) eine Impfung empfiehlt oder nicht ist ratsam, da es zu gefährlichen Nierenentzündungen bei Ihrem Vierbeiner kommen kann, wenn sie nachträglich geimpft werden. Bei Katzen gibt es diese Möglichkeit nicht.

          Ran an das Ungeziefer von Hund & Katze

          Wie schützt sich der Mensch?

          Wie schützt sich der Mensch?
            Wer mit seinem Hund lange Spaziergänge über Wiesen und in den Wald übernimmt, sollte auch an sich denken und die passende Kleidung tragen. Dazu gehören ein Oberteil mit langen Ärmeln und eine lange Hose, unten in die Socken gestopft, sowie geschlossene Schuhe. Wer leicht bekleidet unterwegs ist, sollte auf den Wegen bleiben und sich vom Gebüsch fernhalten. Nach dem Spaziergang sucht man sich nach Zecken ab.

            Weil Katzen sehr dichtes Fell haben, wandern die Zecken gern beim Schmusen zum „nackten“ Menschen weiter. Auch hier ist Vorsicht angebracht.

            Über Schutzmaßnahmen informiert der Hausarzt, so besteht bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis – kurz FSME – die Möglichkeit einer Impfung. Treten undefinierbare Symptome auf, so sollte man den Arzt immer auf einen zurückliegenden Zeckenbiss aufmerksam machen!

            Wie entfernt man eine Zecke?

            Wie entfernt man eine Zecke?
              Hat man eine Zecke entdeckt, entfernt man das achtbeinige Spinnentier möglichst zeitnah. Dazu fasst man die Zecke mit einem speziellen Zeckenentferner wie einer Zeckenzange, einem Zeckenstift, Zeckenhaken oder einer Zeckenschlinge direkt hinter der Einstichstelle und zieht sie dann gerade heraus. Eine Drehbewegung ist nicht notwendig.

              Ganz wichtig: Beim Manipulieren nicht den Zeckenkörper quetschen, denn dann entleert die Zecke ihren mit Krankheitserregern getränkten Mageninhalt in die Wunde. Aus demselben Grund sollte man auch kein Öl auf die Einstichstelle und die Zecke träufeln. Nach dem Entfernen sollte die Wunde desinfiziert werden.

              Die entfernte Zecke zerquetscht man am besten mit einem Stein. Wer viele Krabbeltiere beseitigen muss, legt einen Klebestreifen bereit und deponiert die Tiere nach dem Herausziehen auf der klebrigen Oberfläche, dann können sie nicht wegkrabbeln. Hinterher klebt man einen weiteren Klebestreifen obendrauf und entfernt die Zeckenfalle mit dem Hausmüll.

              Vorbeugender Schutz der Umgebung

              Vorbeugender Schutz der Umgebung
                Wichtig für einen erfolgreichen Ungezieferschutz sind neben der Behandlung Ihres Tieres auch, die Liege- und Aufenthaltsplätze sowie dessen Umgebung von Flöhen, Milben etc. zu befreien. Denn Flöhe nisten sich beispielsweise gerne im Sofa- oder Autopolster, auf Teppichen aber auch Fugen und Ritzen ein. Gründliches Saugen bzw. Waschen und das Behandeln der betroffenen Stellen mit entsprechenden Präparaten* wie Schutzspray, Desinfektionsspray, Umgebungsspray usw. befreien diese wirksam vom Ungeziefer & Co. Die Universalpräparate für Ungeziefer sind einfach anzuwenden, sofort wirksam und haben zudem eine Langzeitwirkung.

                *) Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

                Regelmäßige Kontrollen

                Regelmäßige Kontrollen
                  Nach jeder Rückkehr aus der Natur sollten Sie daher sets sich und Ihr Haustier gleich nach Zecken akribisch abgesuchen. Beliebte Körperstellen der Zecken sind der Kopf, die Ohren, Achseln sowie Bauch- und Leistengegend – also Körperpartien, die meist dünner behaart sind. Ausreichend Zeit für eine gründliche Untersuchung des Vierbeiners und Streicheleinheiten inklusive machen die Zeckenkontrolle besonders angenehm für Ihren Hund oder Ihre Katze.

                  Denn je früher die Zecken entdeckt und entfernt werden, umso geringer wird die Gefahr und am Anfang können sie einfach abgesammelt werden. Regelmäßige und frühzeitige Kontrollen bei Mensch und Tier sind wichtig, um gegen Zeckenbisse und damit einhergehenden Krankheiten vorzubeugen.
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