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Zebrafinken

Steckbrief Zebrafinken
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)‎
Gattung: Taeniopygia guttata
Ursprungsgebiet: Australien, Sundainseln
Größe: ca. 10–11 cm
Verhalten: geselliger, fröhlicher Vogel, glücklich bei min. Paarhaltung
Alter: ca. 5–7 Jahre
Futter: Grundfutter für Exoten, Hirsesorten, Grassamen, gern täglich frisches Grünfutter wie Petersilie, Vogelmiere, Löwenzahn, Gänseblümchen, Spitzwegerich, Gemüse und Obst, Vogelgrit, Muschelkalk, gelegentlich Ei und Insektenfutter
Besonderheiten: kleiner Freigeist, eher ein Tier zum Beobachten und Erfreuen 

Wissenswertes

Wissenswertes
Zebrafinken zählen zu den Prachtfinken und stammen ursprünglich aus Australien bzw. von den kleinen Sundainseln. Sie sind sehr gesellige, lebensfrohe und soziale Schwarmvögel. Zwar lassen sie sich als Haustier kaum in ganzen Schwärmen halten – doch freuen sich die Tiere auch über gemischte Zebrafinken-Gruppen mit ausgewogenem Geschlechterverhältnis. 

Die Wildformen der Zebrafinken sind etwa 10–11 cm lang und 10–12 g schwer. Meist werden sie im geschützten Heim ca. 5–7 Jahre alt. Erwachsene Vögel entzücken mit ihren knallroten Schnäbeln und je nach Geschlecht mit ihrem Federkleid in unterschiedlichem Farbschlag. Die Männchen haben einen auffallenden Federschmuck und werfen sich in Schale. Sie besitzen orangefarbene Bäckchen wie auch Schwanzfedern mit einer tollen schwarz-weißen Querbänderung. Die Weibchen tarnen sich perfekt in Grautönen oder Beige. 

Nach dem Schlüpfen sind die Jungtiere zunächst eher unscheinbar. Das Gefieder ist braun-grau gefärbt. Die Schnäbel sind schwarz. Nach ca. 100 Tagen, mit Beginn der Geschlechtsreife, verfärbt sich der Schnabel und die Federn zeigen den geschlechtsspezifischen Farbton.

Verhalten des Vogels

Verhalten des Vogels
Zebrafinken kommunizieren über unverkennbare Laute miteinander. Sie sind angeboren und unterscheiden sich je nach Geschlecht. Männchen bzw. Hähne sind darüber hinaus an ihrem hübschen Gesang zu erkennen – ähnlich wie Kanarienvögel. 

Während der Balz singt das Männchen für das Weibchen aus Leibeskräften und sichert sich seine Aufmerksamkeit, indem es unaufhörlich von Zweig zu Zweig hüpft. Die Zebrafinken sind praktisch ein Herz und eine Seele. Sowohl das Brüten, Aufziehen als auch die Futter- und Wassersuche (ohne Nachwuchs) wird gemeinsam unternommen. Selbst während der Ruhestunden sitzen die Vögel nebeneinander und dösen, singen oder putzen sich.

Haltung als Haustier

Zebrafinken suchen ihres Gleichen und brauchen die Gesellschaft ihrer Artgenossen. Eine Einzelhaltung ist bei einer artgerechten Haltung damit tabu – mindestens zwei sollten es schon sein. Für ausreichend Bewegungsraum bei 1–3 Paaren sorgt eine Haltungseinrichtung mit einer Grundfläche von mindestens 120 x 60 cm und einer Höhe von 100 cm. Eine geräumige Voliere dieser Größe muss in ca. 80 cm Höhe ihren Platz finden. 

Um der Bewegungsfreude gerecht zu werden, benötigen die Tiere mindestens eine Stunde Freiflug pro Tag. Besteht keinerlei Möglichkeit für einen täglichen Freiflug, muss die Mindestfläche der Voliere 2 m³ betragen. In einer Voliere mit mindestens 170 bzw. 200 cm Höhe können dann bis zu 20 Tiere gehalten werden. Für jeden weiteren Zebrafinken muss die Fläche um 0,05 m³ erweitert werden. 

Das perfekte Zuhause sollte nicht quadratisch, sondern eher schmal und lang sein. Eine Seite der Voliere muss blickdicht verschlossen sein. Dies bietet den Vögeln einerseits einen Rückhalt, andererseits schützt es vor Zugluft. 

Einrichtung & Zubehör

Diverse Sitzmöglichkeiten wie Äste oder Zweige bis hin zu Sitzstangen in verschiedensten Größen – bieten den geselligen Vögeln Platz, sich nebeneinander zu kuscheln. Sie sollten durchaus ein Stück voneinander entfernt sein, damit die Tiere sie nur fliegend erreichen. Platzieren Sie zudem ein Sandbad und Badehäuschen im Käfig, so können die Zebrafinken ihrem heißgeliebten Badebedürfnis nachkommen.

Die Beleuchtung der Einrichtung muss flackerfrei sein und sollte einen UVA- und UVB-Anteil aufweisen. Sie stärkt das Seh- und Erkennungsvermögen und somit die Orientierung. Zudem ist sie für die Bildung verschiedener Vitamine zuständig und unterstützt so die Stoffwechselfunktionen der Tiere. Bei einer künstlichen Beleuchtung muss die Hellphase 10–14 Stunden betragen. Eine Dämmerungsphase vor und nach der Dunkelphase stellt die natürlichen Bedingungen nach.


Wussten Sie schon?
Möchten Sie Ihre eigenen Zebrafinken züchten ist das vergleichsweise einfach. Für die Brut des Ziervogels benötigen die Tiere geschlossene Nistboxen oder offene Nistkörbchen. Diese sollten passend zur Anzahl der Vogelpaare im oberen Drittel der Voliere angebracht werden.

Pflege

Die niedlichen Zebrafinken fühlen sich bei einer Temperatur von 20–25 °C und an einem vor Zugluft und kalter Nässe geschütztem Platz richtig wohl. Auch höhere Temperaturen oder Trockenheit werden gut vertragen. Eine Abdunklung und Vermeidung von Irritationen ist zur Nachtruhe erforderlich. Besonders zu berücksichtigen ist dies bei von Menschen genutzten Räumen. Bei vollständiger Dunkelheit muss ein schwaches Orientierungslicht angebracht werden.

Zebrafinken nutzen alle Bereiche der Voliere – so auch den Boden zur Futtersuche. Auf dem täglichen Programm steht auch deshalb neben der Reinigung der Futter- und Trinkgefäße die Entfernung von übrig gebliebenen Frischfutter. Der Kot ist je nach Bewohneranzahl und Verschmutzung mindestens einmal wöchentlich aus der Einrichtung zu entfernen.

Nahrung

Auf dem Speiseplan der Zebrafinken stehen überwiegend Grassamen und gelegentlich weitere Sämereien. Auch deshalb eignen sich als Grundfutter Exotenfuttermischungen, verschiedene Hirsesorten, Vogelgrit, Muschelkalk oder Sepiaschalen zur Mineralstoffversorgung. Täglich frisches Trinkwasser und wöchentliche Vitamingaben runden das Ernährungsprogramm ab. 

Wer seinem Zebrafinken etwas Gutes tun möchte, kann ihn täglich mit Grünfutter versorgen. Mindestens jedoch 2x/Woche sollten Wildkräuter wie Löwenzahn, Vogelmiere, Petersilie & Co. verfüttert werden. Gemüse wie Gurken oder Wildobst (z. B. Vogelbeeren oder Hagebutten) und Obst ergänzen ebenfalls prima. 

Auch gerne angenommen werden gekeimtes Futter, Kolbenhirse, Wildsamenmischungen, gekochte Eier und Insektenfutter. Gerade während der Mauser oder Brut und Aufzucht bedarf es zusätzlichem tierischem Eiweiß. 

Beschäftigung

Zebrafinken benötigen keine Bespaßung via Glöckchen, Spiegel, Plastikvögel oder dergleichen. Bestens geeignet sind natürliche Materialien. Gut verzweigte Äste von ungespritzten Sträuchern wie der Korkenzieherweide oder -haselnuss sorgen für jede Menge Freizeitspaß. Auch mit Schaukeln wie Schaukelkreuzen, Sisalschaukeln oder -ringen bringen Sie Ihre Zebrafinken zum Frohlocken. 

Weitere Lieblingsbeschäftigungen sind: der Nest- oder Schlafnestbau, die Futtersuche wie in freier Wildbahn und für das größte Vogelglück ein Badehäuschen mit täglich frischem und temperiertem Wasser. 

Besonderheiten

Besonderheiten

Zebrafinken lassen sich kaum zähmen und besitzen um so mehr ihren Freigeist. Dafür ist ihre quirlige, lebendige, aber keineswegs zu laute Art durchaus ein Geschenk. Am liebsten sind sie unter ihres Gleichen und zeigen dabei ihre Lebensfreude und Glück. Das kann mehr als ansteckend sein.

Wie wäre es deshalb mit einer schönen Bank in der Nähe und einer Beobachtungsrunde? Schnell zeigen sich das Sozialverhalten, das Miteinander und die spielerische Freude im Vogelalltag. 

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