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Papageien

Steckbrief Papageien
Ordnung: Papageienart (Psittaciformes)
Gattung: Psittacidae / Cacatuidae / Strigopidae
Ursprungsgebiet: Auf der ganzen Welt ausgenommen Europa und arktische Gebiete
Größe: 10–100 cm
Verhalten: Verspielt, intelligent, gelehrig, eigensinnig, dickköpfig, keine Einzelhaltung
Alter: 50–70 Jahre
Futter: Früchte, Nüsse, Saaten, Knospen
Besonderheiten: Die Gattung der Papageien umfasst ca. 350 Arten

Wissenswertes

Wissenswertes

Papageien sind nahezu auf dem ganzen Globus verbreitet, abgesehen von Europa und den arktischen Gebieten. Wer nach den Vögeln sucht, wird in Amerika von Mexiko bis Chile, in Asien von Indien bis China, in Afrika südlich der Sahara und in Australien sowie den Südseeinseln fündig.

Je nach Art bevorzugen die Tiere die unterschiedlichsten Lebensräume. Ihr Zuhause sind somit nicht nur tropische Regenwälder, Küstengebiete und Inseln, sondern zum Teil auch die antarktische Zone sowie Gebirge.

Papageien beeindrucken in vielen Farben und Formen. Besonders ihr kräftig gekrümmter Schnabel, der für eine hohe Beißkraft sorgt und den Tieren beim Klettern, bei der Gefiederpflege, beim Aufknacken von Nahrung oder beim Aushöhlen von Nistlöchern hilft, unterscheidet sie von anderen Vogelarten.

Verhalten

Verhalten

Wer sich ins Papageien-Fieber stürzt, sollte sich vorab mit den Bedürfnissen des lustigen Federfreundes auseinandersetzen. Kaum ein anderes Haustier hat eine solch hohe Lebenserwartung wie der Papagei. Zwar wirkt er dekorativ, ist jedoch meilenweit davon entfernt, ruhig in der Ecke zu sitzen. 
Papageien gelten als sehr verspielt, gelehrig und hochintelligent. Sie besitzen eine ausgeprägte Sprachfähigkeit und pfeifen für ihr Leben gern. Nicht selten gehen die Vögel eine enge Beziehung mit ihrem Halter ein.

Doch nicht immer sind Papageien die lieben, verspielten Tiere, sie haben auch einen sehr eigenwilligen und dickköpfigen Charakter und benötigen viel Aufmerksamkeit und Pflege. All die Eigenheiten der energiegeladenen Rabauken sind durchaus zu beachten, wenn es um die Anschaffung und artgerechte Haltung der dennoch sensiblen Vögel geht. 

Haltung

Wer lebt schon gern allein? Nachdem die gefiederten Freunde nur mindestens paarweise und unter ihres Gleichen gehalten werden dürfen, kommt zum Papagei oft ein Mamagei on top.

Das Zuhause eines Papageis kann nie groß genug sein. So benötigen Aras beispielsweise eine Grundfläche von mindestens 4 x 2 x 2 m. Zugluftfrei, hell und ruhig mit der passenden Raumtemperatur – so sollte der Platz aussehen, an dem eine Voliere bzw. ein Papageienkäfig seinen Platz findet. Zusätzlich braucht es eine Rückzugsmöglichkeit, einen sogenannten Schutzraum.

Ausstattung des Papageienheims

Zum perfekten Zuhause zählen darüber hinaus: Stabile Sitzstangen aus z. B. echten Zweigen, Papageiensand als Einstreu in Kombination mit Rindenmulch oder Holzspänen. Nicht selten werden Sitzstangen aus Pappel, Haselnuss oder auch Linde nicht nur zum Sitzen, sondern auch zum Anknabbern und Nagen gebraucht. Die Kletterspezialisten halten sich gern mal eben mit dem einen Fuß an der Stange und mit dem Schnabel (als dritten Fuß) am Gitter ihrer Voliere fest.

Pflege der bunten Vögel

Besonders gut geht es den Papageien, wenn der Tag-Nacht-Rhythmus berücksichtigt wird. Die meisten Papageienarten benötigen eine Beleuchtungs- bzw. Lichtdauer von 8–14 Stunden. Auch auf eine angemessene Raumtemperatur muss geachtet werden.

Papageien freuen sich über Wassernippen und das eine oder andere Badevergnügen zwischen durch. Achten Sie demnach darauf, dass den Tieren stets ein kleines Becken mit frischem Wasser zur Verfügung steht. Alternativ können die Vögel beim Freiflug im Zimmer oder in ihrer Voliere besprüht werden.

Nahrung – das schmeckt Papageien

In ihrem natürlichen Lebensraum finden Papageien allerhand zu Schnabulieren. Früchte, Nüsse, Saaten, Knospen etc. füllen den Speiseplan. In unseren Breiten wird der Speisezettel mit Papageienfutter-Mischungen ergänzt und aufgepeppt. Je nach Art besitzen die gefiederten Zweibeiner einen recht kräftigen Schnabel. Er eignet sich hervorragend zum Knacken von Kernen. Seine Krallen und starker Schnabel helfen dem Vogel beim Kleinkriegen der Leckerbissen.

Snacken und Futtern was das Zeug hält


Was steht neben Nüssen, Saaten & Körnern noch auf dem Plan?

Geeignet  Ungeeignet 
Gemüse / Kräuter Tomaten, Gurken, Zuchini, Mais, Erbsen, Blattspinat, Petersilie, Brokkoli, Fenchel, Süßkartoffeln, Kürbis ...
Salbei, Lavendel, Hufflattich, Breitwegerich, Löwenzahn, Petersilie ...
Kohlsorten, Zwiebeln, Pilze, Spargel ...
Obst Apfel, Birne, Trauben, Beeren jeglicher Art,  Wassermelone, Feigen, Kirschen, Ananas, Kiwis ... Avocado (giftig!), Zitrusfrüchte, Passionsfrüchte, Khaki, Datteln, getrocknete Feigen  ...
Ungiftig  Giftig 
Zimmerpflanzen Australischer Flaschenbaum, Bananenpflanzen, Crossandra, Frauenschuh, Katzengras, Nestfarn, Zyperngras, Kamelie ... Azaleen, Efeu, Efeutute, Einblatt, Dieffenbachia, Zimmerfarn, Erikagewächse, Flamingoblume, Hyanzinthe ...

Keine Langeweile für kluge Köpfe...

...Papageien brauchen Beschäftigung und spielen für ihr Leben gern.

Besonderheiten

Die Gattung der Papageien umfasst ca. 350 Arten. Auch der Kakadu gehört dazu. Kakadus besitzen eine schicke, aufstellbare Federhaube, die den Papageien "fehlt". Dafür leuchten die Federn der Papageien geradezu, wenn Licht einfällt. Diesen Farbglanz haben sie der sogenannten Dyck-Struktur der Federäste zu verdanken. 

Kleine Vorstellrunde der außergewöhnlichen Tiere

Papageien haben jeweils ihre Eigenheiten, Vorlieben, Vorzüge und wissen, wie sie das Herz ihrer Besitzer verzaubern. Sie sind gute Beobachter, gesellig, gutmütig, verspielt, sensibel, lernwillig und klug – jeder auf seine Weise.

Agaporniden

  • Traumpaare aus Afrika – auch unter dem Namen "Liebesvögel" bekannt.
  • Teamwork wird bei dieser Art Groß geschrieben – am besten im Schwarm.

Rosen­köpfchen

  • Unterart der Agaporniden mit ähnlichen Ansprüchen.
  • Verstirbt ein Partner, wollen sich die Unzertrennlichen ihren Neuen selbst aussuchen.

Sperlings­papageien

  • Diese kleinen Vögel erinnern stark an Wellensittiche – ihnen fehlt die Schwanzfederlänge.
  • Sie sind vorsichtig, lebhaft, neugierig und können auch durchaus mal streiten. 

Pfirsich­köpfchen

  • Im Vergleich zu den anderen Agaporniden-Arten, ist dieser Vogel weniger menschenscheu.
  • Pfirsichköpfchen sind aktiv, witzig und gesellig unterwegs.

Grau­papagei

  • Fast unifarbene, kleine und selbstbewusste Papageienart aus Afrika
  • Feinfühliger Vogel mit viel Grips – intelligent, empathisch, eifersüchtig.

Ara

  • Majestätische und imposante Schönheit aus Südamerika
  • Sensible Tiere für Experten mit hohem Einfühlungsvermögen.

Gelbbrust­ara

  • Exotische Papageienart, die ihren Besitzer fordert und sich viel Zuwendung wünscht. 
  • Zahme Tiere suchen die Nähe und können durchaus auch eifersüchtig sein. 

Blaustirn­amazone

  • Diese Vögel sind auch in ihrer Heimat alles andere als scheu, und werden rasch zutraulich.
  • Auch in Paarhaltung wird die Blaustirnamazone schnell zahm und frech.
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