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Schützende Unterkunft für Wildvögel

Schützende Unterkunft für Wildvögel

Im Frühjahr widmen sich unsere heimischen Wildvögel dem Nestbau, um dort ihre Eier zu legen und ihre Jungtiere aufzuziehen. Bis die kleinen Vögel flügge werden, sind die Elterntiere damit beschäftigt, genügend Futter zum Nest zu bringen und ihre Schützlinge zu versorgen. Auch Sie können die gefiederten Gesellen in dieser Zeit unterstützend zufüttern und so helfen, die Überlebenschance der Jungvögel zu erhöhen sowie den erhöhten Energieverbrauch der futtersuchenden Elternvögel zu decken.

Ihre Hilfe wird allerdings nicht nur vor dem Hintergrund der schwindenden Futterquellen in der freien Natur benötigt. Auch Nistmöglichkeiten sind für unsere heimischen Wildvögel immer schwerer zu finden. Tun Sie unserer Tierwelt einen Gefallen und bringen Sie den ein oder anderen Nistkasten in Ihrem Zuhause an.

Nistkästen richtig anbringen

Nistkästen richtig anbringen

Das wichtigste bei der Anbringung von Nistkästen ist, auf einen geschützten Standort zu achten, der für Marder und Katzen unzugänglich ist. Dabei ist es Ihnen überlassen, ob Sie die Bruthilfe lieber an einer Hauswand oder an einem freien Ast anbringen möchten. Egal für welchen Standort Sie sich entscheiden, der Kasten sollte fest fixiert und weder der direkten Sonneneinstrahlung noch der Wetterseite ausgesetzt sein. Idealerweise richten Sie das Einflugloch östlich oder südöstlich aus und vermeiden das Eindringen von Regen durch ein überhängendes Dach. Bis auf wenige Ausnahmen empfiehlt es sich, die Bruthilfe in einer Höhe zwischen 2 und 3 Metern anzubringen.

Nistkästen sollten möglichst im Herbst, spätestens aber im März vor der Rückkehr der Zugvögel montiert werden. Förderlich für die Besiedelung des Nistkastens kann eine vogelfreundliche und naturnahe Gartengestaltung mit einer abwechslungsreichen Struktur sein.

 

Wohnungsputz für Amsel, Zaunkönig und Co.

Während der Brutzeit der Vögel sind Störungen unbedingt zu vermeiden. Doch sobald der Nachwuchs im September das Nest verlassen hat und die Temperatur im Herbst und Winter nahe dem Gefrierpunkt liegt, wird eine Reinigung, insbesondere von eventuellen Parasiten, notwendig. Dabei sind chemische Mittel zu vermeiden, denn es genügt, den Kasten gründlich auszufegen und gegen stärkere Verschmutzung mit Wasser vorzugehen. Nach der Reinigung muss das Innere der Bruthilfe gut austrocknen und schon ist der Nistkasten wieder für neue Gäste bereit. Achten Sie jedoch darauf, keine Nester von Mauerseglern und Schwalben zu entfernen, da diese die Brutplätze im folgenden Jahr erneut benutzen.


 

 
Für jeden Vogel das richtige Zuhause

Mithilfe von Nistkästen und Nisthöhlen werden Baumhöhlen, Mauerlöcher und Brutnischen imitiert, die von Vögeln dankbar angenommen werden. Dabei ist es von Vorteil, mehrere Nistkästen in verschiedenen Bauarten aufzuhängen, sofern genügend Platz und Anbringungsmöglichkeiten vorhanden sind. Der Abstand sollte ca. 10 Meter betragen, da dies den Vögeln den Konkurrenzdruck nimmt und so das Brüten verschiedener Vogelarten zu lässt.

Höhlenbrüter-Kasten

Blaumeise, Sperling, Spatz und Kleiber fühlen sich im Höhlenbrüter-Kasten wohl. Mit vergrößertem Umfang und Einflugloch wird diese Bauart auch als Staren- und Eulenkasten verwendet.

Halbhöhle

Nischenbrüter wie Rotkehlchen, Bachstelze, Hausrotschwanz und Grauschnäpper bevorzugen Halbhöhlen. Auch Zaunkönige nehmen diese als Nisthilfe an.

 

Schwalbennisthilfe

Rauch- oder Mehlschwalben bauen sich für gewöhnlich spezielle Nester aus Lehm an Hausfassaden unter Dachvorsprüngen.

Nistkugeln und Nestbeutel

Der Zaunkönig baut in der Natur kugelige Nisthöhlen in Hecken und Sträucher. Speziell für ihn gibt es Nistkugeln oder -beutel als Nisthilfe, die seinen typischen Bauwerken nachempfunden sind.

 

So locken Sie die Piepmatze in Ihren Garten

So locken Sie die Piepmatze in Ihren Garten

Wer sich in seinem Garten am vielstimmigen Konzert heimischer Vögelchen erfreuen möchte, der sollte auf eine naturnahe und vogelfreundliche Gartengestaltung setzen. Förderlich für den Besuch der Piepmatze ist eine abwechslungsreiche Struktur aus Bäumen, Sträuchern und Stauden sowie aus frucht- und nektarreichen Pflanzen, die zahlreiche Insekten anlocken. Weißdorn, Blauregen und Schopflavendel sind nur ein paar der einheimischen Pflanzen, die den hungrigen Freunden eine große Auswahl an Samen und Früchten bieten. Mit dem richtigen Händchen können Sie schon bald einen trommelnden Specht an einer alten Eiche, samensuchende Grünfinken in einer Blumenwiese und brütende Meisen in Ihrem Nistkasten bewundern.

Nisthilfen für unsere gefiederten Freunde

Das richtige Heim für jeden Vogel

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