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Neonsalmler 

Steckbrief Neonsalmler
Ordnung: Salmlerartige (Characiformes)
Gattung: Neontetra – Paracheirodon innesi
Roter Neon – Paracheirodon axelrodi
Blauer Neon – Paracheirodon simulans
Ursprungsgebiet: Südamerika, Amazonasgebiet
Größe: ca. 2,5–4 cm
Verhalten: Friedlicher Schwarmfisch
Wasser: Entchlortes, normales Leitungswasser, pH-Wert 6,0–7,5, bis ca. 10 °dGH
Temperatur: 24–28 °C (der Rote Neon hat es auch noch wärmer gern)
Futter: feines Granulatfutter und feines Frostfutter (Cyclops), tiefgefrorenes/tierisches Futter, Lebendfutter jeglicher Art
Vergesellschaftung: Verträgt sich gut mit anderen nicht-räuberfischen bzw. kleineren Fischarten wie Panzerwelse, Zwergbuntbarsche andere Salmlerarten, Garnelen

Wissenswertes über Neons

Wissenswertes über Neons
Der Neonsalmler, auch Neontetra oder Diamantkopf-Neontetra genannt, zählt zu den Süßwasser-Schwarmfischen. Der Rote Neon und Blaue Neon gehören zu der Gattung der Paracheirodon. Alle 3 Arten stammen ursprünglich aus Südamerika bzw. dem Amazonasgebiet. Neben dem Goldfisch und Guppy gehört der Neon zu den beliebtesten Aquarienfischen weltweit. Ende der 30er Jahre kam der bunt schillernde Fisch nach Deutschland und bereichert seitdem viele Aquarien mit seinem lebhaften Treiben. 

Während die Männchen schlanker und mit einem geraden Längsstrich gekennzeichnet sind, haben die weiblichen Neonsalmler einen runderen Bauch und einen "geknickten" Strich. Neontetra haben einen halben rot gefärbten Streifen unter dem blauen Streifen. Die Roten Neons haben einen kräftiger, durchgezogenen roten Streifen unter dem blauen Streifen und Blaue Neons keinen oder einen nur schwach ausgeprägten roten Streifen. Der blaue Streifen ist umso stärker sichtbar.

Das Maul des Neons ist eher rund. Die kleine gegabelte Fischflosse ist durchscheinend. Der ganze vordere Bereich des Körpers schimmert silbrig.

Verhalten der Fische

Verhalten der Fische
Der Neon ist ein sehr friedliebender Fisch, der gut mit anderen Zierfischen vergesellschaftet werden kann. Wenn die Fische ausreichend Sichtkontakt zueinander haben können und keine Fraßfeinde vorhanden sind, schwimmen die Salmler durchaus nicht im engen Schwarm, sondern locker durch das ganze Aquarium. Bei genauer Betrachtung ist die Gruppe und ihre Zusammengehörigkeit jedoch schnell erkennbar. 

Neonsalmler fühlen sich in einer Gruppe von mindestens 10 Fischen wohl. Die Geschlechterverteilung ist dabei egal. Je größer die Gruppe (je nach Aquariengröße), desto eher kommt das volle Verhaltensspektrum zutage und die beeindruckenden Farben zur Geltung. 

Möchte ein Fisch dem anderen Neon imponieren, schwimmt das Tier schnell auf das andere zu. Das Zweite scheint zu fliehen, dreht sich aber dann rasch wieder um und schwimmt auf das Erste zu. Das Spielchen wiederholt sich einige Male. Trotz eng geschwommener Kurven verletzen sie sich dabei nicht. 

Haltung der Neons

Neonfische können auch in kleineren Aquarien gehalten werden. Mindestens sollte es jedoch 60 cm Kantenlänge und 54 Liter besitzen. Möchten Sie einen größeren Schwarm an Fischen (> 15 Tiere) halten, sollte es ein größeres Aquarium sein (> 112 Liter).

Aquarium

  • Starten Sie ganz neu mit einem Aquarium, können Sie sich beispielsweise ein Komplettset (Becken, Pumpe, Schrank etc.) zulegen.
  • Mit der groben Faustformel lässt sich die passende Fischanzahl errechnen: 1 cm Fisch / 30 cm² Fläche im Aquarium. 

Wasser

  • Neons fühlen sich bei Temperaturen um 20–24 °C und einem pH-Wert von 5,0–6,0 besonders wohl. 
  • Weiches Wasser ist den Fischen lieber und die Karbonhärte sollte unter 4 liegen.

Einrichtung

  • Neons fühlen sich zwischen dichter Bepflanzung wohl – besonders feinfiedrige Wasserpflanzen sind geeignet.
  • Für den Bodengrund kann dunkler Sand oder Kies genutzt werden. 

Zubehör

  • Bei den meisten Sets ist alles Notwendige für den Start enthalten. Weiteres Zubehör kann ergänzt werden.
  • Zur Strukturierung des Aquariumbeckens eignen sich Steine und Wurzeln aus z. B. Mangrovenholz.


Wussten Sie schon?
Ist das Leitungswasser zu hart und der pH-Wert zu hoch, kann das Wasser mit destilliertem Wasser bzw. Osmosewasser verschnitten/gemischt werden. Auch Torf kann als Filter eingesetzt werden. Er verringert die Karbonhärte. 

Pflege der Neonfische

Der Neon ist einfach zu halten und zu pflegen – und auch deshalb sehr gut als Anfängerfisch geeignet. Die Fische brauchen sowohl Schattenplätzchen durch Pflanzen als auch freien Schwimmraum. Grelles Licht mögen sie weniger. Auch strömungsarme Zonen sollten vorhanden sein, da Neons diese bevorzugen.

Ein zweiwöchiger Wasserwechsel sorgt für Wohlbefinden und Gesundheit der Fische. Gerade bei Roten Neons sollte die Karbonhärte und Gesamthärte nicht allzu hoch schießen. Die Menge, die bei einem Wasserwechsel ausgetauscht wird, beträgt ca. 30 % – recht viel mehr oder weniger sollte es nicht sein.

Fischfutter für Neons

Fischfutter für Neons
Trotz ihrer kleinen Körpergröße gehören Neons zu den Raubfischen. Sie ernähren sich von Mückenlarven, Wasserflöhen oder kleinen Krebsen. Neonfische freuen sich über Lebendfutter oder auch Frostfutter der tierischen Variante. Eine leicht zu handhabende Alternative bietet ein Zierfischfutter in Flocken- oder Tablettenform. Die letztere Variante ist einfacher in der Handhabung und enthält alle notwendigen Nährstoffe in gebündelter Form. Auch Algen werden gern schnabuliert.

Generell gilt: das Futter für Ihre Neons sollte nicht größer als deren Auge sein. Es sollte ausschließlich so viel gefüttert werden, wie gefressen wird. Futter, das sich auf dem Aquariumboden absenkt, wird von den Neons nicht mehr gefressen und kann zur Überdüngung des Aquariums führen. 

Neons in guter Gesellschaft

Neons in guter Gesellschaft
Neonsalmler gehören zu den Schwarmfischen und sollten deshalb mit mindestens 10 Fischen gehalten werden. Da die Fische recht friedlich sind, können sie auch mit anderen Zierfischen gut vergesellschaftet werden.

Mit im Becken schwimmen dürfen u. a. andere Salmlerarten, Garnelen, Panzerwelse, Keilfleckbärbling, Harnischwelse, Espes Bärbling oder auch Zwergbuntbarsche.  Auch hier ist die Anzahl der Fische (Schwarmfisch oder nicht) zu berücksichtigen. 
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