Wasserpflanzen, Fische, Garnelen & Co.

Wasserpflanzen, Fische, Garnelen & Co.
Sie sind die Stars Ihres Aquariums – Zierfische, Garnelen, Krebse, Wasserpflanzen. Je nach Beckengröße und Geschmack können Sie sich, Stichwort Aquascaping, beim Gestalten von Unterwasserlandschaften austoben, aber auch Fische und Co. ins Becken setzen. Wichtig dabei ist, dass die Beckenbewohner mit ihren Ansprüchen bezüglich Wassersalzgehalt, Temperatur usw. zusammenpassen.

Was Aquariumpflanzen alles können

Mit ihrem Formenreichtum und ihrer Farbvielfalt bilden Wasserpflanzen nicht nur wunderschöne Unterwasserlandschaften, sondern erfüllen viele wichtige Funktionen im Aquarium.

Sie entziehen dem Wasser belastende Stoffe wie Nitrat, Nitrit oder Phosphat und nutzen diese für den eigenen Stoffwechsel. Gleichzeitig geben sie bei der Photosynthese Sauerstoff an das Wasser ab, den die Fische zum Atmen brauchen.

Die grünen Gesellen bieten hervorragende Verstecke, Ruhezonen und Reviergrenzen für Fische und Garnelen. Für einige Arten dienen sie zudem als Laichplätze. 


Wer, wie viele und wohin?


Damit das Einsetzen der Pflanzen reibungslos geht und im Nachhinein nichts versetzt werden muss, ist ein Pflanzplan sinnvoll. Je mehr „Fisch“ im Becken, desto mehr Wasserpflanzen sollten hinein. Anfänger beginnen am besten mit einfachen Pflanzen, die schnell wachsen. Pro 5 bis 10 l Wasserinhalt macht mindestens eine Wasserpflanze Sinn.

Vor dem Einsetzen zunächst die Verpackung vom Wurzelballen entfernen und die Wurzeln auf etwa 3 cm kürzen. Für ein natürliches Aussehen dann von jeder Art kleine Gruppen nicht zu eng pflanzen – sonst muss nach kurzer Zeit erneut „gegärtnert“ werden.

Optische Tiefe erzielen Sie mit größer werdenden Exemplaren im hinteren, mittleren im zentralen und kleineren im vorderen Beckenbereich. Interessant wirkt die Kombination großblättriger Arten mit kleinblättrigen, auch gern in „Farbe”.
Dehner-Tipp: Noch Zweifel, ob ein großes Aquarium das richtige für Sie ist? Dann probieren Sie doch mal Aquascaping aus, das sich auch in einem Nanoaquarium verwirklichen lässt. Beim „Unterwassergärtnern“ steht die Ästhetik im Vordergrund. Mithilfe von Steinen, Pflanzen und Wurzeln werden reale Naturszenen in einer prächtigen Unterwasserlandschaft nachgebildet, häufig ganz ohne Fische oder Garnelen.

Wie kommen die Fische ins Becken?

Wie kommen die Fische ins Becken?
Haben Sie Ihr Aquarium „eingefahren“ und das Biotop mit seinen Pflanzen, den Bakterienkulturen und der richtigen Wasserqualität hat sich eingependelt, dann ist der richtige Zeitpunkt für das Einsetzen Ihrer Fische ins Aquarium gekommen.

Jetzt kommt es darauf an, die Tiere allmählich an die Temperatur und Zusammensetzung des neuen Wassers zu gewöhnen.

Folgende Vorgehensweise hat sich in der Praxis bewährt:

1. Temperaturangleich:
Sinnvoll ist es, die Fische ca. 10 – 20 Minuten in dem geöffneten Beutel, in dem sie gekauft wurden, auf der Wasseroberfläche schwimmen zu lassen.

2. Angleichen der Wasserparameter:
Da die Wasserwerte verschieden sein können, ist es notwendig, die Fische langsam umzugewöhnen. Schöpft man nach und nach kleine Mengen Wasser aus dem Aquarium in den Transportbeutel, geht das Akklimatisieren wie von selbst.

3. Einsetzen der Fische:
Jetzt können die Fische ins Aquarium einziehen.

Für jeden Geschmack das richtige Fischfutter


Die meisten Fische sind Allesfresser, mit einem Mix aus tierischem und pflanzlichem Fischfutter liegen Sie also richtig. Was genau ins Becken kommt, hängt von den Ernährungsgewohnheiten ab:

Manche Fische fressen nur von der Wasseroberfläche, hier ist Flockenfutter perfekt. Futtertabletten sind ideal für Welse, die am liebsten am Boden fressen. Buntbarsche brauchen als  „Brockenfresser“ Futterpellets in der passenden Größe.

Algenfressende Fische lieben 
Spirulina-Fischfutter, während tierisches Lebendfutter das richtige für Fleischfresser wie Diskus und Skalar ist. 

Sand oder Kies?



Bodengrund ist unverzichtbare Lebensgrundlage für Aquariumbewohner. Während die meisten Wasserpflanzen in ihm wurzeln, können Fische darin laichen, sich verstecken oder nach Futter suchen. Aquarium Sand hat eine Korngröße zwischen 0,4 mm und 2 mm, ab 2 mm spricht man von Kies. Welche Größe Sie brauchen, hängt von den Fischen und Pflanzen im Becken ab, mit 2-4 mm fahren Sie in der Regel richtig.

Benutzen Sie Kies mit rundem Korn ohne scharfe Kanten, damit sich Ihre Aquariumbewohner nicht verletzen. Setzen Sie außerdem auf hochwertigen reinen Quarzsand oder Naturkies, der die Wasserqualität nicht mindert. Bei der Farbwahl ist Ihr Geschmack entscheidend – klassisch schlicht oder doch mal quietschbunt? Doch egal, welche Farbe er hat, nur gründlich gewaschen sollte er ins Becken kommen.

Das Tüpfelchen auf dem „i“

Ob Wurzeln, Steine oder Figuren – erst mit Deko ist Ihr Aquarium komplett eingerichtet.

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