Stall-922
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Panzerwelse

Steckbrief Panzerwelse
Ordnung: Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae)
Gattung: Corydoras, Aspidoras oder Brochis
Ursprungsgebiet: Mittel- & Südamerika
Größe: Ca. 2–8 cm, große Arten bis 20 cm
Verhalten: Friedlich, gesellig
Wasser: Wasserhärte 2–25 °dGH und neutral–alkalisch (pH-Wert 6–8)
Temperatur: 22–26 °C
Futter: Übriggebliebenes Futter anderer Fische, Trockenfutter, Frostfutter & Lebendfutter
Vergesellschaftung: Vertragen sich gut mit Zwergbuntbarschen, Salmlern, Skalaren und Zahnkarpfen

Wissenswertes

Wissenswertes
Panzerwelse haben in Mittel- und Südamerika, genauer von Trinidad bis Argentinien ihr Zuhause und leben dort in langsam fließenden und stehenden Gewässern. Diese weisen oft einen geringen Sauerstoffgehalt auf, weshalb die Fische im Laufe der Zeit eine Atmung durch den Darm entwickelt haben. Nun können die Tiere über ihren Darm Sauerstoff aus der Luft aufnehmen. Im Aquarium lässt sich dies durch Schwimmen an die Wasseroberfläche beobachten.

Der Körper der Panzerwelse ist von Knochenplatten umgeben. Ihr Maul ist zahnlos und besitzt an der Oberlippe zwei Barteln. Typisch für die Fische ist ihr kompakter hochrückiger Körperbau, ihre abgerundete Kopfform sowie ihr flacher Bauch. Männchen und Weibchen lassen sich bei ausgewachsenen Panzerwelsen anhand ihrer Größe unterscheiden. Bei größeren kräftiger gebauten Fischen handelt es sich in der Regel um Weibchen.

Zur Familie der Panzerwelse gehören die Gattungen Brochis, Corydoras und Aspidoras. Bekannte Arten sind der Marmorierte Panzerwels, der Zwergpanzerwels, der Metall Panzerwels, der Julii Panzerwels, der Panda Panzerwels und viele mehr.

Panzerwelse haben ein gut ausgeprägtes Hörvermögen, denn sie besitzen einen sogenannten Weberschen Apparat. Durch diesen wird Schall vom Ohrlabyrinth über mehrere kleine Knöchelchen an die Schwimmblase übertragen und so verstärkt.

Verhalten

Verhalten
Friedlich, gesellig, anpassungsfähig und robust – vieles spricht für die Haltung von Panzerwelsen im Aquarium. Entscheiden auch Sie sich für die Fische, sollte eine Gruppe von 6–10 Tieren Einzug finden. Ob es sich dabei um Panzerwelse einer einzigen Art handelt oder Sie mehrere Arten kombinieren, spielt keine Rolle.

Halten sich die Panzerwelse nicht gerade am Bodengrund auf und wühlen hier auf der Suche nach Nahrung durch den Sandboden, schwimmen sie im freien Wasser, entlang von Scheiben oder ruhen auf den Blättern von Pflanzen. Hin und wieder kann ein Ausflug an die Wasseroberfläche beobachtet werden.

Bei Panzerwelsen handelt es sich um Substratlaicher – das Weibchen putzt eine glatte Fläche blank und klebt dort die Eier hin. Ist eine Nachzucht gewünscht, muss der Laich jedoch in ein Aufzuchtbecken ziehen, anderenfalls wird er von den Fischen gefressen.

Haltung von Corydoras, Aspidoras & Co.

Die Kantenlänge des Aquariums für Panzerwelse muss mindestens 60 cm lang sein. Für 8–10 Fische eignet sich ein Aquarium mit ca. 100–125 Litern. Als Bodengrund kommt Sand oder feiner Kies in Frage. Achten Sie bei Kies darauf, dass dieser rund geformt ist, anderenfalls können die Tiere ihre Barteln beim Wühlen im Boden verletzen. Höhlen, Wurzeln, Steine & Co. bieten den Fischen Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten.

Panzerwelse freuen sich besonders über Pflanzen mit überhängenden Blättern, denn diese bieten den Tieren Ruheplätze zum Ausruhen und Schlafen. Doch auch ein auf einem Stein platzierter Javafarn sowie Nix- und Hornkraut gelten als beliebte Pflanzen für das Zuhause der Panzerwelse.

Pflege

Panzerwelse sind sehr robust und tolerieren eine Wasserhärte von 2–25 °dGH und einen pH-Wert von 6–8. Die Temperatur schwankt je nach Art des Welses, liegt im Normalfall jedoch bei 22–26 °C. Besonders wichtig ist eine hohe Wasserqualität – keimfreies und gut gepflegtes Wasser wird mit Hilfe eines biologischen Aquarium Filters erreicht.

Die Zugabe von pflanzlichen Produkten sorgt für eine optimale Wasserbeschaffenheit und trägt zu einer gesunden Ernährung der Panzerwelse bei. Neben Laub von Eichen, Rotbuchen oder der Walnuss kann auch Torf zum Einsatz kommen. Ein Teilwasserwechsel steht alle 1–2 Wochen auf dem Programm. Dabei wird ca. 1/3 des Beckeninhalts ausgetauscht und mit gleich temperiertem Wasser ersetzt.

Futter – das fressen die Welse

Die Wildform der Panzerwelse ernährt sich in ihrem natürlichen Lebensraum von zerfallenen pflanzlichen und tierischen Überresten. Auch im Aquarium gelten die Fische als Resteverwerter, die die übrige Nahrung ihrer Mitbewohner fressen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie Ihre Panzerwelse nicht füttern müssen. Als Hauptnahrung kommt für die Tiere gewöhnliches Trockenfutter in Frage. Zur Abwechslung können Sie die Panzerwelse mit Frostfutter und Lebendfutter wie Mückenlarven füttern. Auch über Futter in Tablettenform und Granulate freuen sich die Fische.

Vergesellschaftung

Panzerwelse sind sehr friedlich und können gemeinsam mit anderen nicht aggressiven Zierfischen in das Aquarium einziehen. Idealerweise halten Sie Ihre Gruppe Welse mit Arten, die sich im mittleren und oberen Bereich des Aquariums aufhalten. So sind die Panzerwelse in bester Gesellschaft mit Salmlern, Skalaren, Zwergbuntbarschen sowie Fischen aus der Familie der lebendgebärenden Zahnkarpfen.
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