Bastelidee: Kürbisschnitzen

Ob die typischen Halloween-Kürbisse oder ‘Hokkaido’, ob „Bischofsmützen“, „Ufos“ oder die vielgestaltigen Zierkürbisse – sie alle kommen auf den Arbeitstisch gerollt. Kleine Kürbisse kann man so wie sie sind über die Fensterbank, den Esstisch oder in weiten Schalen dekorieren. Solche mit skurriler Form werden dabei gern ins Rampenlicht gesetzt.

Materialliste:

  • Kürbis
  • Akkubohrer
  • Messer bzw. Gemüse-Sparschäler für oberflächliches Ritzen
  • Esslöffel
  • Schüssel
  • Teelicht

So geht's...

1. Am besten schneidet man die Kürbisse von der Seite auf und höhlt sie dann mit einem Löffel Stück für Stück aus. Alternativ kann auch der obere Teil aufgeschnitten werden, so dass ein Deckel übrig bleibt. Dabei ist durchaus Kraft gefragt!

2. Anschließend heißt es solange schaben, bis die Wand nur mehr dünn zum Schnitzen des z.B. Munds und der Augen bereit ist. Sternaugen, große Zähne, Ornamente usw. gestalten jeden Kürbis unterschiedlich…

3. Größere Flächen können zunächst mit dem Akkubohrer vorgebohrt werden, so dass sie anschließend leicht entfernt werden können.

4. Das Kürbisfleisch kann bei einem Esskürbis wunderbar in der Küche verwertet werden und wird parallel in einer Schüssel gesammelt.

5. Im Dunkeln lässt eine Kerze im „Kürbisbauch“ das Schnittwerk plastisch leuchten. Ein Teelicht hilft bei der Ausleuchtung.


Dehner-Tipp:

Auch sehr dekorativ wirken Kürbisse, die man nur oberflächlich verziert. Die Schale wird dabei angeritzt und zeigt das dahinterliegende Fruchtfleisch – ohne bis zum ausgehölten Kürbis vorzudringen. Vom Schnörkel bis zum Tiermotiv ist alles erlaubt.

Quelle: Dehner Magazin: 04/2015