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Kostbares Wasser sparen im Garten 

Regenwasser sammeln im Tank
Wasserressourcen schonen – das ist wichtiger denn je! Gerade wenn die Temperaturen wieder in die Höhe klettern, wird einem bewusst, dass das erfrischende und erquickende Nass keine Selbstverständlichkeit ist. Ohne Wasser kein Leben! Jeder kann etwas dazu beitragen und den Wasserverbrauch reduzieren – auch beim Gärtnern.

Wo und wie lässt sich Wasser sparen?


In unseren Breiten haben wir das Glück, ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben. Wasser sparen und die Ressourcen schonen ist keineswegs mit weniger Spaß oder dergleichen verbunden. Im Gegenteil – ist es nicht ein gutes Gefühl, bewusst mit dem, was uns zur Verfügung steht, umzugehen? So müssen z. B. Wege & Co. nicht mit einem harten Wasserstrahl gereinigt werden oder das Auto braucht auch nicht immer eine wöchentliche Reinigungskur. Solche Einsparungen lassen sich in vielen Bereichen berücksichtigen und umsetzen.

Regenwasser nutzen

Richtige Bewässerung

Verdunstung reduzieren

Begleitende Pflege

Pflanzen­auswahl


Wahl der Pflanzgefäße

Regenwasser nutzen: Regentonnen, Wassertanks, Zisternen

Regentonnen: Regenwasser in Regentonnen sammeln, reduziert den Verbrauch von Trinkwasser. Es ist meist weicher als Leitungswasser und versorgt die Pflanzen gekonnt mit dem notwendigen Nass. Befindet sich ein Deckel auf der Tonne, verdunstet das Wasser nicht. Es bleibt zur Bewässerung. Die Tonnen lassen sich ganz nach dem eigenen Geschmack zahlreich im Garten aufstellen. 

Wassertanks:
Bei Wassertanks handelt es sich um weiterentwickelte Regentonnen. Sie sind direkt mit dem Fallrohr verbunden und speichern gefiltertes Wasser in optimaler Gießqualität zum Bewässern. 

Zisternen: Sie sind unter der Erde angelegt und können teils zur Gartenbewässerung, teils sogar zur Einspeisung von Regenwasser in den Haushalt genutzt werden. Meist handelt es sich um sogenannte Flachtanks aus Kunststoff. Aber auch Zisternen aus Beton erfüllen ihren Sinn und Zweck. 

Bewässerung zum richtigen Zeitpunkt

Gießen um die Mittagszeit ist normalerweise ein Tabu. Wassertropfen wirken auf den Blättern wie ein Brennglas und können somit Blattverletzungen und Verbrennungen verursachen. Trifft das kalte Wasser auf die aufgeheizte Pflanzen, kann es zu einem Schock kommen, der schädlich für die Pflanze ist. 

Ist das Wetter hingegen zu warm, verdunstet es häufig bereits im Vorfeld und ist somit nicht pflanzenverfügbar. Die besten Gießzeiten sind damit die frühen Morgen- und Abendstunden. Hier kann das Wasser in den Boden eindringen und steht den Pflanzen so optimal zur Verfügung. Ein Pluspunkt der morgendlichen Bewässerung ist, dass das Wasser bereits über den Tag aufgenommen wird und Schnecken schlechtere Karten haben. Sie bevorzugen feuchte, nasse Böden. Auch Pilze aller Art tun sich auf abgetrockneten Blättern schwer. 

Im Winter besteht nur bei immergrünen Pflanzen während der Vegetationsruhe ein geringer Wasserbedarf. Um Frosttrocknis zu vermeiden, sollte deshalb an frostfreien Tagen bewässert werden.

Verdunstung gekonnt reduzieren

Trockenere Böden, weniger Regen und on top mildere Winter – das Klima hat sich geändert. Wie lassen sich die Verdunstung und damit austrocknende Böden vermeiden? Wie den Pflanzen unter die Arme greifen? Wird der Boden bedeckt und die offene Bodenfläche reduziert, ist das bereits einer der Königswege. Viele Rasenmäher beispielsweise besitzen inzwischen die sogenannte Mulchfunktion. Beim Mähen wird der Rasenschnitt nicht im Fangkorb gesammelt, sondern gleichmäßig über den Boden verteilt. Die Verdunstung wird reduziert.

Rindenmulch oder spezielle Mulchfolien sparen ebenfalls Wasser. Sie halten die Feuchtigkeit im Boden und unterstützen ein gleichbleibenderes Klima. Rindenmulch ist z. B. gut für Staudenbeete, für Baum- und Strauchpflanzungen geeignet. Mulchfolien unterstützen im Nutzgarten. 

Weitere Maßnahmen wie das Abdecken der Regentonne oder des Gartenpools helfen darüber hinaus, die Verdunstung zu reduzieren. Wichtige Nebeneffekte: Beide sind vor Verschmutzung geschützt, es bilden sich keine Mückenlarven und weniger Algen. Auch ertrinken weniger Insekten & Co.

Wussten Sie schon? Auch Bodendecker wissen wie es geht. Sie erobern Stück für Stück freie Flächen und bedecken diese mit ihrem Blätterdach. Möchten Sie mehr über die Pflanzen, Pflanzung etc. erfahren, können Sie gerne unseren Ratgeber "Bodendecker" lesen. 

Wasser sparende Pflegemaßnahmen

Wasser sparende Pflegemaßnahmen
Nutzgarten: Hacken Sie Ihre Beete regelmäßig auf – besonders nach längeren Regenfällen und verschlemmtem Erdreich. Die Wasserkanäle (Kapillare) werden in der oberesten Erdschicht zerstört. Dies reduziert die Verdunstung. Ganz nebenbei werden Unkräuter, die ebenfalls Wasser "verbrauchen", entfernt. 

Rasen: Ein kurzgeschnittener Rasen braucht viel Wasser, da die Blattmasse fehlt zum Speichern des Wassers. Tatsächlich gehört der Rasen zu den Kandidaten, die sich relativ schnell auch wieder generieren und deshalb nicht zusätzlich bewässert werden muss. Ihn während der Sommermonate länger zu lassen, hilft jedoch!

Gießverhalten: Um das Wasser möglichst gezielt auszubringen, empfiehlt es sich direkt im Wurzelbereich zu gießen. Bei einer Überkopfbewässerung verdunstet meist mehr Wasser als ankommt. Seltener, aber dafür kräftiger gießen, lautet die Devise.

Passende Pflanzen auswählen

Mit den richtigen Pflanzen lassen sich auch trockene und sonnige Standorte perfekt in Szene setzen. Sie brauchen dank Blattfärbung & Co. von Haus aus weniger Wasser.

Pflanzgefäße sind entscheidend

Pflanzgefäße sind entscheidend
Für Balkon und Terrasse gilt: Rein in glasierte Keramiktöpfe, ab in große Pflanzgefäße oder auch Gefäße mit Bewässerungssystem – das spart Wasser.

Terrakotta-Gefäße schaffen ein mediterranes Flair und sind durchaus dekorativ. Tatsächlich vedunstet das Wasser jedoch leichter als bei Pflanzgefäßen mit Glasur. Diese zählen ebenfalls zu den absoluten Hinguckern und bieten einen Verdunstungsschutz. Das Wasser bleibt im Wurzelraum.

Fallen die Gefäße größer aus, steht mehr Erdvolumen zur Verfügung und die Pflanzen dursten nicht so schnell. Wichtig ist auch hier, dass die Erdoberfläche im Topf möglichst bedeckt ist. Eine Unterpflanzung von z. B. kleinen Bäumchen oder eine Komplettbepflanzung mit verschiedenen Pflanzen verkleinert die Verdunstungsfläche. 

In einem Bewässerungssystem wird das aufsteigende Wasser von den Pflanzen genutzt, bevor ein gewisser Anteil über die Blattmaße verdunstet wird. Auch hier ist die Verdunstung reduziert.

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