Das Hochbeet – Gestaltungselement mit hohem Nutzen

Das Hochbeet – Gestaltungselement mit hohem Nutzen
Ob auf dem Balkon, der Dachterrasse oder im Garten – im Hochbeet wachsen Gemüse, Kräuter und Schmuckpflanzen stets griffbereit. Dank des Schichtsystems im Inneren des Hochbeetes können Gartenabfälle direkt in den Gartenkreislauf eingehen und versorgen Ihre Pflanzen mit notwendigen Nährstoffen.

Der Kreativität sind beim Gärtnern mit Hochbeeten keine Grenzen gesetzt, es gibt sie in eckig oder geschwungen und natürlich in den verschiedensten Materialien. Da Hochbeete möglichst langlebig sein sollen, werden Harthölzer, wie Lärche oder Fichte, verwendet. Aber auch haltbare Kunststoffe, die oft sogar recyclebar sind, erfreuen sich hoher Beliebtheit. Sehr modern sind auch die „Gabionen“-Hochbeete aus Metall, die klassisch mit Steinen befüllt werden.
Egal für welches Hochbeet Sie sich entscheiden, es ist nicht nur praktisch, sondern wird auch ein Blickfang in Ihrem Garten sein.

So entstand das Hochbeet

So entstand das Hochbeet

    Erfindungen entstehen oft durch Zufall oder durch den Wunsch etwas zu verbessern. So auch beim Hochbeet! Wilhelm Zeilfelder bepflanzte 2009 zunächst zwei hüfthohe Kübel, um festzustellen, dass das Garteln damit bequemer wurde. Er entwickelte seine Vision und eroberte mit seinem Konzept schnell Gärten & Balkone. Es entwickelten sich Stecksysteme, selbstgebaute Varianten und letztendlich viele verschiedene Arten des Hochbeets.

      1A: Hochbeete sind spitze!

      1A: Hochbeete sind spitze!
      Die Fangemeinde für Hochbeete wächst kontinuierlich dank der vielen Vorteile, die Hochbeete besitzen. Oft genügen kleine Flächen, um sich der Hochbeet-Begeisterung anzuschließen.
      • Rücken- & Knieschonendes Arbeiten: bequeme Arbeitshöhe
      • 3x höhere Erträge: bessere Wärmespeicherung der Erde
      • Reduktion von Pflanzenschutzmitteln: z.B. Schutz vor Schnecken
      • Möglichkeit des Sichtschutzes
      • Unabhängig von örtlichen Bodenbedingungen

      Der Hochbeet-Rechner berechnet Ihren Bedarf

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      Für eine gesunde Mittelschicht mit einem optimalen Angebot an Nährstoffen


      Sorgt für bestes Pflanzenwachstum & ertragreiche Ernten

      So wird geschichtet:

      So wird geschichtet:
      Gut geschichtet ist die halbe Miete, dazu kommt ein sonniger bis halbschattiger Standort und die passenden Pflanzen – und schon kann es losgehen.

      1. Graben Sie bei Hochbeeten mit direktem Bodenkontakt ca. 15 – 20 cm tief den Boden aus. Füllen Sie diesen Bereich mit Kies auf und bilden Sie damit eine Drainageschicht, durch welche Wasser gut abfließen kann. (Bei Hochbeeten mit geschlossenem Boden, können Betonsteine untergelegt werden.)
      2. Legen Sie anschließend ein engmaschiges Drahtgitter aus, um Wühlmäusen usw. den Eintritt in das Hochbeet zu verwehren.
      3. Nun bauen Sie das Hochbeet entsprechend der Anleitung auf – vergessen Sie hierbei bitte nicht Ihr Hochbeet mit einer Noppenfolie an den Seitenwänden auszukleiden. Durch die Noppen kann die Luft besser zirkulieren und Feuchtigkeit das Holz nicht angreifen.
      4. Beginnen Sie mit der gleichmäßigen Schichtung gemäß der folgenden Abbildung. Jede Schicht sollte ca. 20 – 33 cm dick sein.

      Dehner-Tipp:

      Dehner-Tipp:
      Setzen Sie bereits im Herbst Ihre Hochbeet-Wünsche um. Denn durch Gehölz- und Staudenschnitt, Herbstlaub & Co. fallen hohe Mengen an Gartenabfällen an, die hervorragend zur Schichtung im Hochbeet verwendet werden können. Alternativ ist ein Hochbeet-Aufbau im Frühjahr möglich.

        Rund ums Hochbeet

        Hochbeete erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps!

        Geeignete Pflanzen für das Hochbeet


        Gerade im ersten Jahr ist das Nährstoffangebot in Ihrem Hochbeet noch so hoch, dass sich starkzehrende Pflanzen besonders wohlfühlen. Möchten Sie Zierpflanzen setzen, kommen Geranien, Petunien & Co. in Frage. Gemüsearten, die sich anfänglich gut eignen sind: Kohl, Tomaten, Gurken aber auch Lauch oder Auberginen. Sie lagern Nitrat nicht in Früchten oder Blattmasse ein.

        Mittel- und schwachzehrende Zier- und Gemüsepflanzen sind ab dem dritten Jahr im Hochbeet zu bevorzugen. In Frage kommen z.B. Kräuter und Salate.


        Die Erträge und Pflanzengesundheit können Sie fördern, indem Sie in einer Mischkultur pflanzen und damit Pflanzen mit den ähnlichen Bedürfnissen kombinieren oder deren Eigenheiten (z.B. ätherische Öle) zu Nutze machen.

          Pflanzenpflege im Hochbeet


          Auch wenn die Pflegemaßnahmen in Hochbeeten in der Regel geringer ausfallen als im Beet. Ganz ohne geht es leider auch nicht.

          Substrat im Hochbeet

          Wenn die Pflanzenreste langsam verrotten, senkt sich das Substrat im Hochbeet ab. Füllen Sie deshalb bei jedem neuen Bepflanzen mit guter Erde bzw. Komposterde nach. Innerhalb von 5 – 6 Jahren wird die Beetbefüllung komplett ausgewechselt, da das Substrat bereits ausgelaugt ist und Gemüsekulturen & Co. nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Die „alte“ Erde eignet sich jedoch noch bestens zur Bodenverbesserung und Verwendung für z.B. Staudenbeete.

          Bewässerung

          Generell kann ein Hochbeet wie jedes andere Beet bewässert werden. Hochbeete mit kleinerem Erdvolumen sollten angepasst gegossen werden. Gießen Sie nur so viel, dass die Erde in dem Beet feucht aber nicht triefend nass ist. Damit vermeiden Sie Staunässe.

          Sonstige Pflegemaßnahmen

          Kontrollieren Sie Ihr Hochbeet regelmäßig auf Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten. Handeln Sie umgehend, falls Sie etwas entdecken.

            Für Terrasse und Balkon

            Für Terrasse und Balkon

            Während im Garten meist mehr Platz zur Verfügung steht, ist dieser auf der Terrasse oder dem Balkon in der Regel eher begrenzt. Ab in die Höhe heißt hier – Hochbeet in Sonderform.


            Zum einen gibt es Spezialvarianten, zum anderen kann der Balkon oder auch Terrassenbereich optimal für die platzsparenden „Vertical Gardens“ genutzt werden.


            Der Wunsch des komfortablen Gärtners steht hier im Vordergrund und weicht ab von dem eigentlichen Grundgedanken des Hochbeetes – nämlich Gartenabfälle zu nutzen usw. Nichts desto trotz, lässt sich diese Variante zumindest ebenfalls mit Kräutern und teils sogar Salaten & Co. bepflanzen.

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