NATURA-1119

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Das Hochbeet – Gestaltungselement mit hohem Nutzen

Das Hochbeet – Gestaltungselement mit hohem Nutzen
Ob auf dem Balkon, der Dachterrasse oder im Garten – im Hochbeet wachsen Gemüse, Kräuter und Schmuckpflanzen stets griffbereit. Dank des Schichtsystems im Inneren des Hochbeetes können Gartenabfälle direkt in den Gartenkreislauf eingehen und versorgen Ihre Pflanzen mit notwendigen Nährstoffen.

Welches Hochbeet darf es sein?

Beim Gärtnern mit dem Hochbeet sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt sie in eckig oder geschwungen und natürlich in den verschiedensten Materialien. Da Hochbeete möglichst langlebig sein sollen, werden geeignete Hölzer wie Lärche oder Fichte verwendet. Aber auch haltbare Kunststoffe, die oft sogar recyclebar sind, erfreuen sich hoher Beliebtheit. Sehr modern sind auch „Gabionen“-Hochbeete aus Metall, die klassisch mit Steinen befüllt werden.

Gesucht und gefunden!

Egal für welche Art des Hochbeets Sie sich letztlich entscheiden, es ist nicht nur praktisch, sondern wird auch ein einzigartiger Blickfang in Ihrem Garten oder auf dem Balkon sein.

Hochbeete sind spitze!

Hochbeete sind spitze!
Dank der vielen Vorteile, die Hochbeete besitzen wächst die Fangemeinde fürs komfortable Gärtnern kontinuierlich. Oft genügen kleine Flächen wie auf dem Balkon, um sich der Hochbeet-Begeisterung anzuschließen.

Besonders praktisch sind:

  • Ein Rücken- & knieschonendes Arbeiten durch bequeme Arbeitshöhe
  • 3 x höhere Erträge, da die Erde Wärme besser speichert
  • Reduktion von Pflanzenschutzmitteln: z. B. Schutz vor Schnecken
  • Möglichkeit des Sichtschutzes
  • Unabhängig von örtlichen Bodenbedingungen können Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen gepflanzt werden

So wird geschichtet:

So wird geschichtet:
Gut geschichtet ist die halbe Miete, dazu kommt ein sonniger bis halbschattiger Standort und die passenden Pflanzen – und schon kann es losgehen.


  1. Graben Sie bei Hochbeeten mit direktem Bodenkontakt­­ ca. 15 – 20 cm tief den Boden aus. Füllen Sie diesen Bereich mit Kies auf und bilden Sie damit eine Drainageschicht, durch welche Wasser gut abfließen kann. (Bei Hochbeeten mit geschlossenem Boden, können Betonsteine untergelegt werden.)
  2. Legen Sie anschließend ein engmaschiges Drahtgitter aus, um Wühlmäusen usw. den Eintritt in das Hochbeet zu verwehren.
  3. Nun bauen Sie das Hochbeet entsprechend der Anleitung auf – vergessen Sie hierbei bitte nicht Ihr Hochbeet mit einer Noppenfolie an den Seitenwänden auszukleiden. Durch die Noppen kann die Luft besser zirkulieren und Feuchtigkeit das Holz nicht angreifen.
  4. Beginnen Sie mit der gleichmäßigen Schichtung gemäß der folgenden Abbildung. Jede Schicht sollte ca. 20 – 33 cm dick sein.
Dehner-Tipp: Setzen Sie bereits im Herbst Ihre Hochbeet-Wünsche um. Denn durch Gehölz- und Staudenschnitt, Herbstlaub & Co. fallen hohe Mengen an Gartenabfällen an, die hervorragend zur Schichtung im Hochbeet verwendet werden können. Alternativ ist ein Hochbeet-Aufbau im Frühjahr möglich.

Hochbeet-Rechner

Hochbeet-Rechner

Mit unserem Hochbeet-Rechner können Sie die benötigte Befüllung schnell ermitteln:
Einfach die Innenmaße Ihres Hochbeetes eingeben und berechnen lassen.

Länge in m*
Breite in m*
Höhe in m*


* Bitte Innenmaße angeben.



Plantpower für das Hochbeet

Gerade im ersten Jahr ist das Nährstoffangebot in Ihrem Hochbeet noch so hoch, dass sich starkzehrende Pflanzen besonders wohlfühlen. Sie besitzen einen hohen Nährstoffbedarf und freuen sich über frisch angelegte Hochbeete. Möchten Sie Zierpflanzen setzen, kommen Geranien, Petunien & Co. in Frage. Gemüsearten, die sich anfänglich gut eignen sind: Kohl, Tomaten, Gurken aber auch Lauch oder Auberginen. Sie lagern Nitrat nicht in Früchten oder Blattmasse ein.

Mittel- und schwachzehrende Zier- und Gemüsepflanzen sind ab dem dritten Jahr im Hochbeet zu bevorzugen. Ihr Nährstoffbedarf ist geringer als die der Starkzehrer. In Frage kommen z. B. Kräuter und Salate.


Die Erträge und Pflanzengesundheit können Sie fördern, indem Sie in einer Mischkultur pflanzen und damit Pflanzen mit den ähnlichen Bedürfnissen kombinieren oder deren Eigenheiten (z. B. ätherische Öle) zu Nutze machen. In unserem Ratgeber "Gemüse allgemein" erhalten Sie weitere Informationen zur Mischkultur.

1 x 1 des Hochbeets

Rund ums Hochbeet

Hochbeete erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps!

Wie auch Beete benötigen Hochbeete ein gewisses Maß an Pflege. Die Unterschiede zur "normalen" Beetpflege beziehen sich hauptsächlich auf die Füllung des Hochbeets und dessen Bewässerung.

Substrat zur Befüllung

Wenn die Pflanzenreste langsam verrotten, senkt sich das Substrat im Hochbeet ab. Füllen Sie deshalb bei jedem neuen Bepflanzen mit guter Erde bzw. Komposterde nach. Innerhalb von 5 – 6 Jahren wird die Beetbefüllung komplett ausgewechselt, da das Substrat bereits ausgelaugt ist und Gemüsekulturen & Co. nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Die „alte“ Erde eignet sich jedoch noch bestens zur Bodenverbesserung und Verwendung für z. B. Staudenbeete.

In unserem Ratgeber "Kompost" erhalten Sie weitere Tipps zur eigenen Komposterde.

Nutzungsdauer verlängert


Mit einem Frühbeetaufsatz aus Glas, Acryl oder Folie können Sie Ihr Hochbeet bereits im Frühjahr nutzen und auch deutlich länger bis in den Spätherbst hinein Gemüse & Co. anbauen. Im Laufe der Vegetationsperiode können Sie Ihr Hochbeet den Bedingungen anpassen und den Aufsatz einlagern.

Bewässerung

Generell kann ein Hochbeet wie jedes andere Beet bewässert werden. Hochbeete mit kleinerem Erdvolumen sollten angepasst gegossen werden. Gießen Sie nur so viel, dass die Erde in dem Beet feucht aber nicht triefend nass ist. Damit vermeiden Sie Staunässe, die u.a. den Wurzeln Ihrer Beetgäste schaden.

Nützliche Tipps hierzu finden Sie in unserem Ratgeber "Bewässerung".

Sonstige Pflegemaßnahmen

Kontrollieren Sie Ihr Hochbeet regelmäßig auf Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten. Gerade Samenunkräuter sollten vor dem Aussamen entfernt werden. Wurzelunkräuter müssen mit samt der Wurzel aus dem Beet. Schädlingen wie Schnecken können Sie durch geeignete Schneckenkanten begegnen. Darüber hinaus bieten sich alle Bio- und Pflanzenschutzmaßnahmen an, die zur Pflanzenstärkung wie auch gegebenenfalls Bekämfpung der Schädlinge und Krankheiten geeignet sind.
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