
Ein Teich im Garten – Ruheoase und Wohlfühlparadies
Der Gartenteich – eine Oase der Ruhe mit lauschigen Plätzen zum Entspannen, Vergessen der Alltagshektik und Kraft tanken. Einen eigenen Teich im Garten anlegen und richtig zu pflegen ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, wie es geht.
Autorin: Cornelia Förster
Standort und Größe
Damit sich Pflanzen und Tiere an und im Gartenteich ungestört entwickeln können, kommt es auf den richtigen Standort an. Vor dem Anlegen eines Zierteichs sollten Sie sicherstellen, dass der Gartenteich mindestens sechs bis acht Stunden Sonne am Tag bekommt und nicht direkt unter Bäumen liegt. Aufs Wasser fallende Blätter könnten nämlich die Wasserqualität des Gartenteichs und damit die Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere verschlechtern.
Große Teiche haben eine geringere Anfälligkeit für Störungen als kleine Teiche. Für die Anlage eines Fischteichs empfiehlt sich eine Mindestgröße von etwa 6 m². Damit Fische, Molche und andere Tiere gut überwintern können, muss der Teich zudem eine Mindesttiefe von 80 cm besitzen.
Tipp: Planen Sie benötigte Wasser- und Stromanschlüsse schon vor dem Anlegen des Gartenteichs mit ein.
Ob Fertigteich oder Folienteich – beide haben ihre Vorzüge
Beim Anlegen eines eigenen Gartenteichs stellt sich zunächst die Frage, welche Art von Teich am besten zu Ihrer Gartengestaltung und Ihrem Gartenbereich passt:
Artenreiche Bepflanzung des Teichs
Ein Gartenteich wird erst durch eine Bepflanzung mit den richtigen Teichpflanzen zum Erholungsort und Biotop für allerlei Tiere im Garten.
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Ein Ökosystem mit ganz eigenen Gesetzen
Teiche sind besondere Lebensräume, in denen nicht nur Pflanzen und Tiere, sondern auch das Wasser selbst bestimmte jahreszeitliche Veränderungen durchläuft. Entscheidend für das ökologische Gleichgewicht ist die richtige Kombination an Nährstoffen und Sauerstoff.
Doch während natürliche Gewässer mit dem Grundwasser in Verbindung stehen, können künstliche Teiche im Garten nicht in dem Maße mit der Umgebung interagieren. Da den künstlichen Ökosystemen zudem auch die natürliche Selbstregulierung fehlt, stören schon kleine Unstimmigkeiten im Kreislauf das biologische Gleichgewicht.
Saurer Regen beispielsweise senkt den pH-Wert des Teichwassers, überschüssiges Fischfutter führt ihm zu viele Nährstoffe zu und erhöht so den Phosphat-Gehalt, was eine vermehrte Algenbildung begünstigt.
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Wissen op top: Sauerstoff ist auch unterhalb des Wasserspiegels ein hohes Gut. Je nach Wassertiefe, Wassertemperatur, Pflanzenwachstum oder Fischbesatz schwankt sein Gehalt im Wasser. Ursachen für Sauerstoffmangel sind oft zu warmes Wasser, ein längeres Zufrieren, zu geringe Wasserbewegung sowie stehendes Gewässer. Die Folge: Der Teich kann umkippen. Mit Sauerstofftabletten versorgen Sie das Teichwasser langfristig und ganzjährig mit ausreichend Sauerstoff.
Technik, die den Teich sauber hält
An technischem Teichzubehör und Teichbedarf für Ihren Gartenteich brauchen Sie an erster Stelle eine Teichpumpe, die das Wasser idealerweise alle zwei Stunden komplett umwälzt und einem Teichfilter zuleitet. Er reinigt es von Verunreinigungen und sorgt für die benötigte Sauerstoffzufuhr.
Ergänzend dazu können Sie einen UVC-Klärer einsetzen, der Algen eliminiert, die Sichttiefe verbessert und für klares Wasser sorgt. Als zusätzlicher Sauerstofflieferant leistet ein Belüfter gute Dienste.





























