Wissenswertes
Der Graskarpfen, auch Weißer Amur, Grasfisch oder Chinakarpfen genannt, stammt ursprünglich aus den großen Flusssystemen Ostasiens, insbesondere aus dem Amur, Jangtsekiang und Mekong. Er wurde bereits im 10. Jahrhundert in China als Speisefisch gezüchtet und zählt heute zu den bedeutendsten Aquakulturarten weltweit – und nicht mehr nur in Asien.
In Europa wurde er seit den 1960er-Jahren gezielt in Teichen und Seen ausgesetzt, um das übermäßige Wachstum von Wasserpflanzen zu regulieren.
Der Graskarpfen erreicht im Durchschnitt eine Länge von 60–100 cm, in seltenen Fällen wurden sogar Exemplare mit einer Länge von 150 cm gesichtet. Bereits nach 4–6 Jahren kann er seine Endstatur erhalten. Sein Körper ist langgestreckt und am Rücken in einem oliv- bis dunkelgrünen Farbton gefärbt. Zur Körperunterseite hin werden die Schuppen zunehmend heller und erscheinen am Bauch beinahe weiß. Auffällig sind die dunkel umrandeten Schuppen, die dem Fisch ein markantes Muster verleihen. Das Gesicht des Graskarpfens ist bartellos, und zwischen den Nasenöffnungen befindet sich eine kleine, charakteristische Vertiefung in der Schnauze.





