Wissenswertes
Koi wirken auf den ersten Blick wie riesige Goldfische – sie sind jedoch deutlich größer und schlanker. Tatsächlich handelt es sich bei dem Koi um eine Zuchtform des Karpfens. Die Kurzform Koi stammt von „Nishikigoi“, was „Brokatkarpfen“ bedeutet. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die auffällige und farbenprächtige Musterung vieler Unterarten. Koifische werden seit jeher in Japan hoch geschätzt und gelten als Inbegriff von Wohlstand, sowie als Symbol für Mut und Stärke.
Die ersten Züchtungen des Koikarpfens gab es vermutlich vor etwa 2400 Jahren im asiatischen Raum. Heute gibt es 16 Grundformen und über 100 Varietäten. Die Fische präsentieren sich in Weiß, Grau, Gold, Silber, Gelb, Orange, Rot bis hin zu Grün-, Blau- und Schwarztönen. Sie besitzen verschiedene Zeichnungen und Farbnuancen.
Merkmale wie Schuppung und Flossen können ebenfalls variieren, z. B. durch Fransen oder übergroße Flossen. Tosai, Nisai und Sansai bezeichnen das Alter des Koi (einjährig, zweijährig, dreijährig). Weibliche Koi sind runder und voluminöser, während geschlechtsreife Männchen raue Hautstellen an den Brustflossen und am Kiemendeckel zeigen.






