Wissenswertes
Störe sind in Nordamerika, Europa sowie Nord- und Zentralasien beheimatet. Trotz ihrer Zugehörigkeit zu den Knochenfischen ist ihr Skelett nur teilweise verknöchert, und ihre Rückenplatten erinnern an urzeitliche Tiere. Störe gibt es seit etwa 250 Millionen Jahren. Sie sind friedliche, robuste Fische, die sauerstoffreiches, kühles Wasser bevorzugen. In der Natur leben sie meist im Meer und ziehen zum Laichen ins Süßwasser. Einige Arten bleiben ausschließlich im Süßwasser. Ihr urzeitliches Aussehen macht sie auch bei Teichbesitzern beliebt.
Je nach Art können sie bis zu einer Tonne wiegen und fünf Meter lang werden. Für Teiche eignen sich kleinere Arten wie Sterlet oder Diamantstör. Größere Arten wie Sternhausen-Stör oder Waxdick benötigen viel Platz. Während manche Störe bis zu 150 Jahre alt werden, liegt die Lebenserwartung für Teichstörfische bei 25–50 Jahren.








