
Japanischer Garten – ein Hauch von Fernost
Der Japangarten hat die Grenzen seiner asiatischen Tradition längst hinter sich gelassen und begeistert inzwischen auch hierzulande. Mit seiner von Harmonie geprägten Gestaltung, japanischen Pflanzen, Wasserflächen und Steingärten entsteht ein Ort der Entspannung, den Buddha-Figuren und Steinlaternen zu einem unverwechselbaren Erlebnis machen.
Autorin: Kathrin Knechtel
Herkunft des japanischen Gartens
Kaum ein anderes Land vereint die Elemente der Natur so harmonisch wie die Insel Japan. Wasser, Felsen, Pflanzen und Blumen stehen im Einklang miteinander und und formen ein stimmiges Gesamtbild. Diese Landschaften dienen als Vorbild für die japanische Gartengestaltung, die Japan in Miniatur darstellt und ein urwüchsiges, zugleich abgestimmtes Bild entstehen lässt. So verwandelt die japanische Gartenkunst jeden Garten in einen Ort der Meditation, lädt zum Verweilen ein und hilft, die Schönheit der Natur bewusst zu erleben und inneren Frieden zu finden.
Welche Pflanzen gehören in einen japanischen Garten?
Im japanischen Garten dominiert die Farbe Grün: Bambus, Ziergräser, Chinaschilf und Seggen wiegen sich sanft im Wind und bilden einen harmonischen Kontrast zu Felsen und Wasserflächen. Farbliche Akzente setzen typische Pflanzen wie roter Kirschlorbeer, japanische Azaleen oder Rhododendron, die den Garten im Handumdrehen in ein farbenfrohes Paradies verwandeln. Auch hohe Bäume wie japanischer Ahorn, Bonsai oder Kiefern spenden natürlichen Schatten und verleihen dem Garten eine Atmosphäre der Ruhe.
Wasser im Asiagarten
Wasser ist das wichtigste Element einer japanischen Anlage. Inmitten von großen Felsen und hohen Bäumen darf ein Teich nicht fehlen. Kleine Steininseln, farbige Seerosen, Moos und vielleicht sogar ein Koi-Karpfen sorgen für einen natürlichen Charakter des Tümpels und bringen den japanischen Stil in den Garten. Über große Wasserflächen spannt sich eine Brücke aus Holz oder Stein, kleine Teiche können mit Stegen oder Trittsteinen überquert werden.
Stein als Gestaltungselement im Zen-Garten
Raue Felsen, Gartenfiguren aus Steinguss, Kiesflächen oder Steinwege – die Möglichkeiten, das Element Stein im japanischen Zen-Garten (Kare-san-sui) einzusetzen, sind nahezu unbegrenzt. Zufällig angeordnet und in unterschiedlichen Größen wirken sie wie eine echte Naturlandschaft. Große Felsen erinnern an Wasserfälle, Kiesflächen symbolisieren Meer oder Fluss, und einfache Steinwege oder Trittsteine verbinden die Gartenbereiche und setzen gleichzeitig dekorative Akzente.
Asiatische Gartendeko
Steinfiguren wie Buddha, Drache oder Koi sorgen mit Steinlaternen und verziertem Pavillon für ein japanisches Flair










