Das Dehner Gartenjahr im Juli

Juli - Das Gartenjahr bei Dehner - Tipps und Tricks für den Monat Januar

Der Hochsommer lockt zu Genuss und Gartenfreude in jeder freien Minute. In Hülle und Fülle lassen sich jetzt Obst und Gemüse ernten. Gleich naschen oder verarbeiten, das ist hier die Frage. Der einen oder anderen Gartenfete steht zum Feierabend oder am Wochenende nun sicherlich nichts im Wege.

Folgende Gartenarbeiten fallen im Juli an:


Allgemein

  • Regenwasser sammeln und richtig bewässern: Alles Gute kommt von oben, fangen Sie Regenwasser, z.B. in Regentonne auf und nutzen Sie es für trockene Zeiten. Mit einer Gießkanne oder mittels Gießwagen können Sie Ihre Pflanzen morgens bewässern und so Leitungswasser sparen. Sie suchen nach einer anderen Möglichkeit Regenwasser zu sammeln? So geht`s >>>

  • Vogeltränken aufstellen: Es ist trocken, warm und heiß, die Piepmätze im Garten haben Durst und freuen sich über ein ausgiebiges Bad in den Morgen- oder Abendstunden. Ideal ist hier eine Vogeltränke, die Sie an einem geschützten Ort und nicht direkt in der Sonne aufstellen.

  • Bodenarbeiten durchführen: Lockern Sie Ihren Boden in Ihren Beeten immer wieder auf und entfernen Sie hierbei lästige Unkräuter. Regen und Gießwasser können so besser aufgenommen werden und Konkurrenten um Nährstoffe wie auch Wasser werden samt Wurzel entfernt.

  • Pflege Komposthaufen: Bewässern Sie Ihren Komposthaufen und halten Sie ihn mäßig feucht, auch an Sommertagen. Sie unterstützen damit den Rotteprozess und sorgen für ein optimales Klima in Ihrem Kompost. Erfahren Sie mehr über das Kompostieren >>>

  • Unkräuter vor der Aussamung bekämpfen: Halten Sie Ihre Unkräuter langfristig in Schach, indem Sie das Ausreifen der Samen vermeiden. Solange die Unkräuter keine Samen gebildet haben, können Sie die Pflanzen auf dem Kompost entsorgen. Vorsicht! Das gilt nicht für Wurzelunkräuter wie: Löwenzahn oder Giersch. Diese sollten lieber in die Bio-Tonne wandern.


Gemüse- und Kräutergarten

  • Hauptspross bei Brokkoli entfernen: Schneiden Sie beim Brokkoli mit einem Messer die Mittelblume des Hauptsprosses heraus, dann entwickeln sich weitere Seitentriebe zu neuen Blütenständen, die mehrmals geerntet werden können.

  • Gründüngung aussäen: Bessern Sie Ihre Böden mit einer so genannten Gründüngung auf. Ihre Gemüsepflanzen werden es Ihnen mit einem besseren Wuchs und reicheren Erträgen danken. >>>

  • Beete mulchen: Sie möchten Ihre Böden vor Verdunstung schützen und gleichzeitig weniger gegen Unkräuter kämpfen, dann versuchen Sie es mit einer 5–10 cm dicken Mulchschicht aus z.B. Rasenschnitt oder Rindenmulch.

  • Aussaat für Folgesätze: Frisches Gemüse und das möglichst am laufenden Band, kein Thema! Viele Gemüsearten lassen sich satzweise anbauen. Möglich sind z.B. Salat, Radieschen, Möhren, etc. Säen Sie einfach nach oder kaufen Sie während der Saison Gemüsejungpflanzen zu.

  • Kräuter ernten und aufbewahren: Am besten schmecken Kräuter, wenn sie frisch geerntet und sofort verarbeitet werden. Möchten Sie Ihre Kräuter trocknen, schneiden Sie diese am besten vor der großen Mittagshitze, nachdem der morgendliche Tau abgetrocknet ist. Mit einem scharfen Messer oder einer Schere geht’s am besten. Lesen Sie mehr zum Thema Kräuter >>>

  • Tomaten ausgeizen und pflegen: Auf die Tomate gekommen – fortlaufend sollten Sie Ihre Tomatenpflanzen von den nährstoffziehenden Seitentrieben in den Blattachseln befreien. Über Düngerangaben freuen sich Ihre Pflanzen besonders, zählen sie doch zu den Starkzehrern unter den Gemüsepflanzen. Zusätzlich können Sie eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Stroh rund um die Tomatenpflanzen aufbringen und so vor Verdunstung schützen. Hier erhalten Sie Infos rund um Tomaten >>>

  • Gemüse ernten: Erbsen, Bohnen, Gurkengewächse & Co. belohnen nach und nach mit einer knackigen Ernte. Sie möchten wissen, was wann reif ist? Laden Sie sich einfach die pdf-Datei aus unserem Gemüse-Ratgeber herunter, dann haben Sie den Überblick >>>


Obstgarten

  • Schnitt bei Süßkirschen: Oft sind Kirschbäume sehr starkwüchsig und benötigen deshalb nach der Kirschenernte einen regelmäßigen Schnitt. Bei diesen Obstgehölzen kommt es darauf an, dass sie fruchtbar sind und nicht viele Äste ausbilden. Durch entsprechende Schnittmaßnahmen fällt die Ernte üppiger aus und der Baum wird nicht zu groß.

  • Obst ernten und verarbeiten: Die Ernte fiel reich aus – also wohin mit dem ganzen Obst? Nicht jedes Obst lässt sich lange lagern und aufbewahren. Eine Vielzahl an Möglichkeiten versorgt Sie dennoch über das Jahr hinweg mit Frucht-Power und lässt Sie in Sommerträumen schwelgen. Verarbeiten Sie Obst, das nicht lagerfähig ist einfach weiter. >>> und finden Sie das passende Equipment >>>


Ziergarten

  • Zierpflanzen und Stauden stützen: Großblumige Zierpflanzen und Stauden neigen auf Grund der Blütenschwere häufig ihr Haupt. Unwetter, schwerer Regen usw. tragen ebenfalls dazu bei, dass weniger stabile Pflanzen umknicken oder brechen. Beugen Sie dem vor, indem Sie sie mit Bast an passende Stäbe binden oder mit speziellen Staudenhaltern stützen.

  • Sommerblumen ausputzen: Sie sehen wunderschön aus in Beeten, in Kübeln und auf dem Balkon – die kunterbunte Vielfalt an Sommerblühern. Damit Sie sich lange an der Blütenpracht erfreuen können, empfiehlt es sich alte Blüten auszuzupfen, teils Blütenstängel auszuschneiden und unschönes Laub zu entfernen. Die Pflanzen sehen dann fast aus wie neu gekauft. Keine Angst Ihre Pflanzen haben sich während der Wachstumsperiode bereits prächtig entwickelt.

  • Rasen richtig gepflegt: Bei Hitze ist ausreichend Bewässerung angesagt. Gut geeignet sind die frühen Abendstunden. Wird zu spät in der Früh bewässert, kommt es leicht zu Verbrennungen der Grashalme und einer damit verbräunten, unansehnlichen Fläche. Mähen Sie Ihren Rasen deshalb in den Sommermonaten auch nicht zu kurz. Regelmäßige Düngegaben an bewölkten Tagen, dankt der Rasen mit saftigem Grün und gesundem Wuchs. Erfahren Sie mehr zur Rasenpflege >>>


Balkon- und Terrassengarten

  • Balkon und Sommerblumen pflegen: Ein farbenfroher Blütenwirbel begrüßt Sie täglich auf Ihrem Balkon und/oder Ihrer Terrasse, wenn Sie Ihre Pflanzen immer wieder durchputzen und verblühte bzw. unschöne Pflanzenteile entfernen. Gleichzeitig sorgt eine angemessene Düngung und regelmäßige Bewässerung für prächtigen Wuchs. Unsere Kollegen vor Ort beraten Sie gerne. >>>


Zimmergarten

  • Zimmerpflanzen im Sommerquartier pflegen: Sonne, Regen, Wind & Co. wehen Ihren Zimmerpflanzen um die Blätter, stehen diese draußen auf dem Balkon oder der Terrasse. Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen in der Zeit auf Schädlinge oder Krankheiten, überprüfen Sie den Wasserhaushalt und düngen Sie entsprechend der Düngeanleitung.


Pflanzenschutz und Bio-Tipps

  • Düngung mit Pflanzenjauchen: Selbst hergestellt, selbst ausgebracht vermag die Pflanzenjauche so einiges. Am bekanntesten dürfte jedoch der Düngeeffekt sein, mit dem Sie den Nährstoffhaushalt des Bodens aufbessern können und so eine reguläre Düngung unterstützen können oder teils ersetzen. Bereiten Sie Ihre Pflanzenjauche selbst >>>

  • Schneckenschutz groß geschrieben: Herrje, die Schnecken sind wieder los! Muss das sein? Nein! Versperren Sie ihnen die Wege, nutzen Sie Fallen und rücken Sie den Plagegeistern notfalls auf die Schleimspur. Weitere Tipps zur Schneckenbekämfpung >>>

  • Wespenalarm: Sie möchten Ihre Ruhe genießen und vor Wespen verschont bleiben? Sammeln Sie Fallobst regelmäßig auf, decken Sie vor allem süße Getränke wie auch süße Leckereien oder Fleisch und Wurst ab, dann suchen sich die Surrer ein anderes Plätzchen. Gibt das Schwarz-Gelbe Überfallskomando dennoch keine Ruhe, können Sie auch Wespenfallen oder Wespensprays im Garten nutzen.