Kürbisse

Kürbisse
Kürbisse zählen zu den Superfoods: viel Geschmack und Vitalstoffe, wenig Kalorien. Bei Dehner erhalten Sie angefangen vom Saatgut, über die Jungpflanze, bis hin zum erntefrischen Kürbis verschiedenste Sorten.

Allgemein

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Mit unterschiedlichsten Formen, Größen und Farben, teils buschig wachsend, teils rankend oder niederliegend, erobern Kürbisse mit einer tollen Sortenauswahl das Gemüsebeet. Ursprünglich kam der Kürbis aus Mittel- und Südamerika nach Europa und zählt zu dem ältesten Kulturgemüse überhaupt.

Sowohl in der Naturkostküche als auch auf den Tellern in Gourmet-Restaurants findet diese Delikatesse ihren Platz. Fast alles vom Kürbis lässt sich verwenden.

So eignet er sich als Herbstdekoration, zum Aushöhlen und Schnitzen und in vielfältiger Weise für die Küche.

Egal ob Kürbiskernöl, Kürbiskerne z.B. zum Salat, Kürbispüree, gefüllte Kürbisse, Kürbisschnitzel, Kürbissuppe oder Kürbismarmelade – der Gaumen freut sich.

    Anzucht und Standort

    Anzucht und Standort
    Wenn eine Pflanze zu den Starkzehrern gehört, dann der Kürbis. Deshalb empfiehlt es sich diesen gleich zum Start der Wachstumsperiode mit Kompost zu versorgen.

    Bereits im April kann mit der Anzucht der Kürbispflanzen z.B. auf dem Fensterbrett begonnen werden. Verwenden Sie hier gleich zu Beginn die richtigen Töpfchen, denn pikiert werden Kürbispflanzen nicht. Ihr Wurzelwerk ist für einen Umzug zu fein und empfindlich.

    Gegen Mitte Mai, nach der gröbsten Kälte, dürfen Kürbisaussaaten auch direkt ins Beet.

    Anfänglich ist es sinnvoll den wärmeliebenden Kürbis noch mit einem Vlies abzudecken, um ihn vor eventuellen Frösten zu schützen. Denn bereits Temperaturen unter 5 °C verkraften Kürbisse nur schlecht. Spätestens wenn Ihr Kürbis einen weiblichen Blütenansatz zeigt, sollte das Vlies entfernt werden, um eine Bestäubung zu ermöglichen.

    Darüber hinaus können Sie ab Mitte/Ende Mai bei Dehner verschiedene Jungpflanzensorten erwerben. Mit vorgezogenen Pflanzen lässt sich die Kulturzeit verkürzen. Die Sorte Hokkaido ist sogar in Bioqualität verfügbar.

    Da sich Kürbisse gern ausbreiten und die Schirmherrschaft im Gemüsebeet übernehmen, achten Sie bitte auf ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen. Der Pflanzabstand sollte 2 x 1,5 m bei rankenden Sorten und 1 x1 m bei buschigen Formen betragen. Setzen Sie Ihre Kürbispflanzen in einen humosen, durchlässigen Boden. Einen sonnigen bis maximal halbschattigen Standort dankt der Kürbis mit einer reichen Fruchtbildung und letztlich Ernte.

    Der Ausbreitungsdrang der Kürbisse lässt sich bändigen, indem Sie die Triebspitzen nach der Bildung der ersten Fruchtansätze einkürzen.

      Kürbisse können leicht faulen. Legen Sie Holzbrettchen unter die Früchte, um Fäulnis zu vemeiden.

        Kürbisgerecht - Düngung und Bewässerung

        Kürbisse zählen zu den nährstoffbedürftigen Pflanzen. Um eine Unterversorgung der Kürbisse mit Nährstoffen zu vermeiden, empfehlen sich mehrmalige Nachdüngungen mit z.B. Dehners Bio Dünger. Möchten Sie Ihre Pflanzen ausreichend versorgt wissen, ohne auf den Düngeturnus zu achten, können Sie auch zu einem Langzeitdünger greifen, der für fortlaufenden Nachschub sorgt.

        Vermeiden Sie ab der sechsten Kulturwoche eine zu stickstoffreiche Düngung, da sonst eher Blattmasse gebildet wird und weniger Früchte. Optimal ist die Nachdüngung mit z.B. dem Dehner Gemüsedünger in Bioqualität. Dieser Flüssigdünger ist kalibetont.
          Bei Trockenheit heißt es bewässern und entweder zur Brause oder Gießkanne greifen. Ein absolutes No-Go ist hierbei, wie bei den meisten Pflanzen das Thema, Staunässe. Bringen Sie eine Mulchschicht z.B. Rasenschnitt auf Ihren Beeten aus, dadurch senken Sie die Verdunstung sowie den zusätzlichen Wasserbedarf.

          DIY Herbstliches Tischgesteck

          Du wolltest schon immer mal deine Blumendeko selbst machen? Dann helfen wir dir Schritt für Schritt in unserem DIY-Video. Viel Spaß und probier´s aus!

          Der perfekte Erntezeitpunkt

          Der perfekte Erntezeitpunkt
          Je nach Kürbisart, sollte der jeweils passende Zeitpunkt zur Ernte beachtet werden. Klopfen Sie an und finden Sie heraus, ob Ihr Kürbis für den Kochtopf & Co. geeignet ist. Klingt er hohl und ist die Schale eher hart, dann kann er geerntet werden. Darüber hinaus sollte der Stiel hart und holzig sein.

          Den Stiel bitte nie abbrechen, sondern abschneiden - denn sonst droht Schimmelgefahr! Ist der Kürbis reif, so wird er am Spross abgeschnitten. Bis zum ersten Frost müssen auch die Winterkürbisse raus aus dem Beet.

          Generell gilt:

          Sommerkürbisse: Rundliche Rondini-Typen und tellerförmige Patissons werden mit noch weicher Schale geerntet und sind oft nicht vollends ausgefärbt.

          Winterkürbisse: Riesenkürbisse, Hokkaido-, Buttercup- sowie Muskat- und Butternutkürbisse kommen im Herbst aus dem Beet. Sie haben eine harte Schale und weisen eine sortentypische Färbung auf. Sie können sogar monatelang gelagert werden.

            Lagerung der Kürbisse

            Schonend gereinigt sollten die Früchte für 2 bis 3 Wochen bei ca. 20 °C nachreifen. Sind sie fest genug, geht es ins Winterquartier. Ein trockener Raum mit einer Temperatur von 10 °C bis 15 °C ist ideal.

            Betten Sie die Kürbisse mit viel Abstand zueinander auf Kartons oder dicke Lagen Papier. So halten sie monatelang und sorgen für einen gesunden Ausgleich der schweren Winterküche, denn sie enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium und Eisen.
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