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Die Orchidee – Königin der Zimmerpflanzen

Die Orchidee – Königin der Zimmerpflanzen

Früher galten Orchideen als schwer zu pflegen im heimischen Wohnumfeld. Dank neuer Züchtungen gibt es heute pflegeleichte Sorten, mit denen jeder seine Wohnung mit farbenprächtigen, ausdrucksstarken Pflanzen verschönern kann.

Autor: Gastautor

Welche Orchideen gibt es?

Schmetterlingsorchideen

Schmetterlingsorchideen

Die bekannteste Orchidee ist die Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis). Ihre Blüten in Weiß, Rosa, Gelb oder Lila erinnern mit ihrer Musterung an Schmetterlinge, die an grazilen Stängeln schweben. Ursprünglich aus Indonesien stammend, gehört sie heute zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und eignet sich dank ihrer geringen Ansprüche besonders gut für Einsteiger.

Schmetterlingsorchideen klicken

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    Der perfekte und passende Übertopf...

    ... ist für Orchideen essentiell. Staunässe können die Schönheiten nämlich überhaupt nicht leiden. Spezielle Orchideentöpfe besitzen eine kleine Stufe für den Innentopf, sodass überschüssiges Gießwasser optimal abtropfen kann.

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    Für gesunde Orchideen

    • Standort: Die Orchidee liebt helle Plätze ohne direkte Sonneneinstrahlung. Ein Ost- und Westfenster eignet sich für die Pflanze optimal.
    • Temperatur: Die Zimmerpflanze gedeiht bei Temperaturen von 18–25 °C.
    • Gießen: Um Ihre Orchidee glücklich zu machen, können Sie zimmerwarmes, kalkfreies Wasser zum Gießen oder Tauchen nutzen. Einmal wöchentlich reicht, um das Substrat leicht feucht zu halten. Wichtig ist, dass keine Staunässe entsteht.
    • Substrat: Orchideen bevorzugen lockeres, gut durchlässiges Substrat wie beispielsweise Rinde oder Moos.
    • Luftfeuchtigkeit: Die Pflanzen mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Besprühen Sie die Blätter regelmäßig mit Wasser, besonders in trockenen Umgebungen oder im Winter bei Heizungsluft.
    • Düngen: Für eine reiche Blütenbildung wird spezieller Orchideendünger verwendet. Dieser enthält die wichtigsten Nährstoffe.

      Einfach umgetopft

      Orchideen wollen ca. alle zwei Jahre in neues Substrat gesetzt werden. Je nach Wachstum kann dann auch gleich ein größerer Topf gewählt werden. Wichtig ist beim Umsetzen, dass die Orchidee zu diesem Zeitpunkt nicht blüht. 

      So geht's:

      So geht's:

      • Pflanze samt Wurzeln aus dem Topf nehmen
      • Die lockere Erde und faule/trockene Wurzeln rund um die Pflanze entfernen
      • Vertrocknete, faulige Wurzeln mit einer scharfen Schere zurückschneiden
      • Den Topf mit Orchideensubstrat auffüllen
      • Die Pflanze behutsam wieder einsetzen, ohne gesunde Wurzeln zu beschädigen
      Zu den Orchideentöpfen

      Rückschnitt leicht gemacht

      Bei richtiger Pflege blühen Orchideen prächtig und sorgen für einen Hingucker auf der Fensterbank. Im Laufe der Zeit trocknen die bunten Blüten jedoch ein und fallen ab. Wie Sie nun mit den zurückbleibenden grünen Stängeln umgehen, hängt in erster Linie von der Sorte Ihre Orchidee ab.

       

      • Eintriebige Orchideen, wie die Traubenorchidee und der Frauenschuh bilden nur an neuen Trieben Blüten. Somit können die grünen Stängel nach Abfall der Blüten direkt am Ansatz abgeschnitten werden.
      • Mehrtriebige Orchideen, wie die Schmetterlingsorchidee können aus einem abgeblühten Stängel erneut Blüten austreiben. Hier empfiehlt es sich, den Stil nicht am Ansatz, sondern über dem zweiten oder dritten Auge abzuschneiden.
      • Bei allen Sorten können braune, trockene Stängel am Ansatz abgeschnitten werden.

      Orchideen richtig schneiden für eine langanhaltende Blütenpracht

      Scharfe Gartenscheren sind am besten für den Schnitt geeignet

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      FAQs: Häufige Fragen zu Orchideen – wir antworten!

      • Können Orchideen luftreinigend wirken? Ja, sie tragen zur Verbesserung der Raumluft bei und können Feuchtigkeit leicht erhöhen.

      • Wie kann man Orchideen länger blühen lassen? Temperatur leicht absenken, ausreichend Licht, gezieltes Düngen, Blütenstiele nicht sofort entfernen – das verlängert die Blühdauer.
       
      • Warum vergilben Orchideenblätter? Zu viel Licht, Nährstoffmangel oder natürliche Alterung der unteren Blätter.
       
      • Wie lange leben Orchideen? Bei guter Pflege Jahrzehnte, manche Phalaenopsis werden über 20 Jahre alt und blühen regelmäßig.

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