
Waterplants: Ein neuer Trend erobert die Herzen
Die Kultivierung von Pflanzen muss nicht länger im traditionellen Topf stattfinden, denn einige der Grünen wachsen und gedeihen auch in Wasserbehältern.
Autorin: Cornelia Förster
Ein „Must-have“: Waterplants haben viele Vorteile
Neben ihrer außergewöhnlichen Optik überzeugen Waterplants durch einen besonders geringen Pflegeaufwand. Selbst wenn das Gießen einmal vergessen wird, reagieren sie kaum empfindlich.
Durch die erdfreie Kultur sind sie deutlich weniger anfällig für Schädlinge wie Trauermücken, und auch Schimmelpilze haben in einem Wassergefäß keine Chance. Für Allergiker sind sie daher besonders gut geeignet, da die typischen Allergene, die in Erde und feuchtem Substrat vorkommen, wegfallen.
Ein weiterer Vorteil: Die Pflanzen können über mehrere Jahre im gleichen Gefäß bleiben. Waterplants wachsen nämlich kaum, da die Bedingungen in einem Wassergefäß weniger wachstumsfördernd sind. Wer dennoch Abwechslung möchte, kann einfach das Pflanzgefäß in Farbe oder Form wechseln und so einen neuen Look schaffen.
Gartenzauber unter Wasser
Entdecken Sie unsere große Auswahl an Waterplants
Ein besonderes Flair bringen Waterplants ins Zimmer, wenn sie von der Decke hängen. In selbstgeknüpften Makramees oder ausrangierten Gitterkörben geben sie sich alle Ehre. Auch vertikale Pflanzwände, Leitern, Wandboards oder Haken an Gitterwänden eignen sich hervorragend, um die Pflanzen stilvoll zu präsentieren.
Pflege der Wasserschönheiten
Damit Ihre Waterplants gesund bleiben und lange ein Hingucker sind, helfen folgende Tipps und Pflegeideen:
Bewässerung: Als Wasser eignet sich normales Leitungswasser. Bei sehr kalkhaltigem Wasser können unschöne Kalkränder entstehen, und viele Pflanzen vertragen stark basisches Wasser nicht gut. Die meisten Waterplants bevorzugen leicht saures Wasser – Mineralwasser ist hier eine gute Alternative. Das Wasser sollte alle 1–2 Wochen gewechselt werden, spätestens wenn es trüb wird. Gleichzeitig kann das Gefäß bei Bedarf gereinigt werden.
Düngung: Bei jedem Wasserwechsel empfiehlt sich ein Tropfen flüssiger Grünpflanzendünger. Ohne Dünger laugen die Pflanzen aus und zeigen Nährstoffmangel: Gelbliche Blätter deuten auf Unterversorgung hin, bläulich-grüne Blätter auf Überdüngung.
Geeignete Pflanzenarten für die Wasserkultur
Möchten Sie eine Erdpflanze in eine Waterplant verwandeln, eignen sich besonders junge Pflanzen. Warten Sie, bis die Erde eher trocken ist. Nach dem Austopfen wird die Erde vorsichtig gelöst, die Wurzeln unter fließendem Wasser gereinigt und ie Pflanze kann in die Wasserkultur gesetzt werden.
Für Waterplants benötigen Sie keine speziellen Hydrokultur-Pflanzen. Künftige Waterplants sollten folgende Eigenschaften mitbringen:
- Kräftige Wurzeln: Die jungen Grünpflanzen sollten ein gesundes und starkes Wurzelsystem besitzen.
- Feuchtigkeitstoleranz: Sie sollten viel Wasser vertragen und auch bei Staunässe nicht schlappmachen.




