Wissenswertes über Wein
In vino veritas – im Wein liegt die Wahrheit. Schon vor anno dazumal wurde der Wein in Verbindung mit dem "Nicht-Lügen" gebracht. Es wurde angenommen, wer betrunken sei, könne nicht flunkern. So nutzten Sie den Wein bei Ratssitzungen und frönten dem alkoholischen Genuss. Auch die griechischen bzw. römischen Götter sollen etwas mit dem Wein zu tun gehabt haben. Er wurde sogar als Getränk der Götter bezeichnet.
Ursprünglich stammt der Wein, wie wir ihn kennen, von der wilden Weinrebe (Vitis vinifera) ab. Insgesamt zählen Weinstöcke zu den ältesten Kulturpflanzen weltweit. Zunächst wuchs er in Vorderasien und dem gesamten Mittelmeerraum. Während die "Urform" noch zweihäusig war, sind die heutigen Edelreben (Vitis vinifera ssp. vinifera) einhäusig. Gut zu wissen: Nachdem die Blüten zwittrig sind, bedarf es keiner Befruchtersorte.
Tatsächlich muss es nicht immer die weiterverarbeitete Form des Weins sein, der den Gaumen entzückt. Auch die Weintrauben an sich sorgen für Obstnaschmomente. Ob nun mit oder ohne Kern bleibt der eigenen Vorliebe überlassen. Im Vergleich zu sogenannten Keltertrauben haben Tafeltrauben, die für den Frischverzehr geeignet sind, oft größere Beeren und eine dünnere Schale. Die kernlosen Varianten sind von Haus aus kleiner, da die Traubenkerne Hormone beinhalten, die das Wachstum anregen.










