Hochbeete sind spitze!
Dank der vielen Vorteile wächst die Fangemeinde fürs komfortable Gärtnern kontinuierlich. Oft genügen kleine Flächen wie auf dem Balkon oder der Terrasse, um sich der Hochbeet-Begeisterung anzuschließen.

Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten – im Hochbeet wachsen Gemüse, Kräuter und Schmuckpflanzen stets griffbereit. Dank des Schicht-Systems im Inneren können Gartenabfälle direkt in den Gartenkreislauf eingehen und versorgen Ihre Pflanzen mit notwendigen Nährstoffen.
Autorin: Cornelia Förster
Dank der vielen Vorteile wächst die Fangemeinde fürs komfortable Gärtnern kontinuierlich. Oft genügen kleine Flächen wie auf dem Balkon oder der Terrasse, um sich der Hochbeet-Begeisterung anzuschließen.
Mit schicken Frühbeeten die Nutzungsdauer verlängern
Beim Gärtnern mit dem Hochbeet sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt sie in eckig oder geschwungen und natürlich in den verschiedensten Materialien. Da Hochbeete möglichst langlebig sein sollen, wird ein geeignetes Holz wie z. B. die Lärche verwendet. Aber auch haltbare Kunststoffe, die oft sogar recycelbar sind, erfreuen sich hoher Beliebtheit. Sehr modern sind auch „Gabionen“-Beete aus Metall, die klassisch mit Steinen befüllt werden.
Welche Himmelsrichtung darf es sein? Am besten ist die längste Hochbeeteseite auf Nord-Süd ausgerichtet. Die Pflanzen des Hochbeetes profitieren so länger und in einem stärkeren Maße von Licht und Wärme. Die meisten Hochbeet"bewohner" wie Kräuter, Salate und weitere Gemüse sind für den Schatten weniger geeignet. Und so gehts – Schritt für Schritt zum Hochbeetglück.
Die Mischung machts! So können Sie die Struktur und Nährstoffversorgung steuern
Wissenswert: Setzen Sie Ihre Planung bereits im Herbst um. Denn durch Gehölz- und Staudenschnitt, Herbstlaub & Co. fallen hohe Mengen an Gartenabfällen an, die hervorragend zum Befüllen des Beets verwendet werden können. Natürlich ist auch ein Aufbau im Frühling möglich.
Gerade im ersten Jahr ist das Nährstoffangebot in der obersten Schicht noch so hoch, dass sich starkzehrende Pflanzen besonders wohlfühlen. Möchten Sie Zierpflanzen setzen, kommen Geranien, Petunien & Co. in Frage. Gemüsearten, die sich anfänglich gut pflanzen lassen: Kohl, Tomaten, Gurken, aber auch Lauch oder Auberginen.
Mittel- und schwachzehrende Zier- und Gemüsepflanzen sind ab dem dritten Jahr im Hochbeet zu bevorzugen. Ihr Nährstoffbedarf ist geringer als der der Starkzehrer. In Frage kommen z. B. Kräuter wie Thymian, Petersilie oder Salbei und Salate.
Eine gute Nachricht vorweg – Hochbeete sind in der Regel relativ pflegeleicht. Der Aufbau dürfte wohl, wenn der größte Aufwand sein. Sämtliche Pflegemaßnahmen fallen für gewöhnlich geringer aus als auf ebenerdigen Beeten, Hügelbeeten oder dergleichen.