1. Standort
Gemüsepflanzen brauchen einen warmen und sonnigen Platz, um gesund und ansehnlich heranzuwachsen und ihren vollen Geschmack zu entwickeln. Eine niedrige Hecke oder ein Lattenzaun schützen den Gemüsegarten vor starkem Wind. Die Luft muss sich aber noch bewegen, sonst haben Pilzkrankheiten und Schädlinge ein leichtes Spiel.
2. Boden
Der Boden wird am besten schon im Herbst vorbereitet, damit die Erde tief gelockert und humusreich ist. Die Beete verbessert man mit Kompost oder Pflanzerde, sowie gern auch mit Stallmist, auch eine Gründüngung (z. B. mit Phacelia oder Düngelupinen) steuert ebenfalls Humus bei. Gemüse liebt kalkhaltigen Boden - ein pH-Bodentest gibt Aufschluss, ob und wieviel Gartenkalk am besten zugegeben werden.
3. Beetgröße
Rückenschmerzen sind kein Thema, wenn man seine Gemüsebeete in der richtigen Größe anlegt. Man sollte von beiden Seiten bis zur Mitte ansäen, bepflanzen und jäten können – rückenschonend und ohne in die Erde zu treten. Sinn macht eine Breite von 1,20 m. Längere Beete unterteilt man in mehrere rechteckige Abschnitte, um ohne Umwege auf die andere Seite zu wechseln.
Manchmal genügen auch einzelne Trittplatten, um von A nach B zu gelangen. Zwischen den Beeten legt man Wege an, die mindestens 30 cm breit sind, damit eine Kniehilfe oder ein Erntekorb Platz haben. Besonders bequem sind Hochbeete, an denen man im Stehen pflanzen, pflegen und ernten kann. Diese eignen sich auch für den Balkon.