Was bedeutet Fruchtfolge im Garten?
Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und Bodenmüdigkeit zu vermeiden, wird Gemüse im Wechsel angebaut. So sinkt der Druck durch Krankheiten, Schädlinge und Unkraut. Entscheidend bei der Fruchtfolge sind Pflanzenfamilie und Nährstoffbedarf.
- Pflanzenfamilien wechseln: Dieselben Familien sollten nicht direkt hintereinander angebaut werden. Eine Pause von 2–4 Jahren ist sinnvoll. Beispiel: Tomaten sollten nicht nach Auberginen wachsen, da beide Nachtschattengewächse sind und denselben Schädlingen und Bodenkrankheiten ausgesetzt wären.
- Nährstoffbedarf beachten: Pflanzen werden in Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer eingeteilt. Diese Begriffe geben den Nährstoffbedarf an. Starkzehrer sollten nicht wieder auf Starkzehrer folgen, um den Boden nicht auszulaugen und den Düngereinsatz zu verringern.
- Mischkultur nutzen: Werden passende Pflanzenarten zusammen im Beet kombiniert, profitieren sie voneinander und fördern zusätzlich die Boden- und Pflanzengesundheit.


















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