1. Wann gehts los? Gründüngung ist im Frühjahr ebenso möglich wie im Herbst. Je nach Pflanzenart kann von März bis Oktober ausgesät werden.
2. Was ist vorab wichtig? Befreien Sie den Boden von Unkraut und lockern Sie ihn leicht auf. Anschließend wird die Fläche mit einem Rechen geglättet.
3. Wie kommt die Gründüngung auf die Fläche? Das Saatgut wird gleichmäßig, am besten breitwürfig, ausgebracht oder mit einem Streuwagen verteilt. Danach leicht einrechen und gegebenenfalls mit einer Walze andrücken.
4. Was gilt es zu beachten? Bei Trockenheit regelmäßig wässern, damit das Saatgut schnell keimt. Ein Regner verhindert, dass Samen weggeschwemmt werden.
5. Wie lang bleiben die Pflanzen? Lassen Sie die Pflanzen bis zur Blüte wachsen – nach etwa 6–8 Wochen ist der Boden gut durchwurzelt. Spätestens vor der Samenreife wird die Gründüngung gemäht, z. B. mit Rasenmäher oder Freischneider.
6. Wie wird die Gründüngung eingearbeitet? Das Schnittgut bleibt als Mulch liegen. Wenn es trocken ist, wird es mit dem Rechen etwa spatentief in den Boden eingearbeitet. Überschüssiges Material kommt auf den Kompost. Geben Sie dem Boden genügend Zeit, bevor Sie neu bepflanzen. Ist das Material noch nicht vollständig abgetrocknet, kann die Gründüngung bei erneuter Bewässerung wieder austreiben.
7. Was passiert mit winterharten Arten? Winterharte Pflanzen wie Düngelupinen oder Ringelblumen kommen im Frühling mit den Wurzeln aus dem Boden, bleiben liegen oder werden kompostiert.
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