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Pampasgras – filigrane Wedel, die begeistern

Pampasgras – filigrane Wedel, die begeistern

Pampasgras zählt zu den beliebtesten Ziergräsern im Garten und begeistert mit seinen imposanten, federartigen Blütenwedeln. Ob als Solitärpflanze, Blickfang im Staudenbeet oder strukturgebendes Element im Kiesgarten: Mit seiner eleganten Erscheinung setzt Pampasgras eindrucksvolle Akzente und verleiht jedem Garten eine besondere Leichtigkeit.
Autorin: Kathrin Knechtel

Das macht Pampasgras so besonders

Das Amerikanische Pampasgras (Cortaderia selloana), auch Silber-Pampasgras genannt, gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Ursprünglich aus Südamerika und Neuseeland stammend, überzeugt das Ziergras mit seinen steifen, scharfen Blättern und den charakteristischen federartigen Blüten in Weiß, Gelb oder Blassrosa. Während die Blätter etwa 80 cm hoch werden, ragen die Blüten ab August bis in den Winter hinein bis zu 250 cm in die Höhe. Dank seines imposanten Wuchses eignet sich Pampasgras hervorragend als Solitärpflanze, Sichtschutz oder Blickfang im Beet.

Welches Pampasgras darf es sein?

Von kompakt bis imposant: Entdecken Sie die Vielfalt der Pampasgras-Sorten

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Der richtige Standort für Pampasgras

Die Staude ist ein wahrer Sonnenanbeter und fühlt sich an einem sonnigen Standort wohl. Schützt dieser die Halme der Pflanze auch bei stärkerem Wind vor dem Umknicken, steht einem prächtigen Wachstum nichts mehr im Wege. Da Pampasgras je nach Sorte stattliche Ausmaße erreichen kann, sollte ausreichend Platz eingeplant werden.

Der ideale Boden ist nährstoffreich, tiefgründig, humos und gut durchlässig. Besonders sandige Böden kommen dem Pampasgras entgegen. Auf zu feuchte Untergründe und Staunässe reagiert die Pflanze empfindlich und neigt zu Fäulnis. Bei schweren Lehmböden sollte daher unbedingt eine Drainage angelegt werden. Zwar verträgt das Ziergras kurze Trockenperioden, ein vollständiges Austrocknen des Bodens sollte jedoch vermieden werden.

Highlight auf Terrasse & Balkon: Pampasgras im Kübel

Pampasgras macht nicht nur im Garten eine gute Figur, sondern setzt auch im Kübel auf Terrasse oder Balkon stilvolle Akzente. Da das Wurzelwerk der Staude rasch wächst, empfiehlt sich ein Pflanzgefäß mit einem Volumen von etwa 40–50 Litern. Eine mit Vlies abgedeckte Drainageschicht aus Kies oder Blähton verhindert Staunässe.

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Wissenscheck: Pampasgras kann grundsätzlich ganzjährig in den Garten gepflanzt werden. Der ideale Pflanzzeitpunkt ist jedoch das Frühjahr nach den Eisheiligen. Zu dieser Zeit steht der Staude ausreichend Wärme zur Verfügung, um gut anzuwachsen. Gleichzeitig kann sich das Pampasgras bis zum nächsten Winter optimal an seinen neuen Standort im Garten gewöhnen.

Pflegetipps für Pampasgras

  • Bewässerung: Gießen Sie Pampasgras sparsam. Das Ziergras verträgt Trockenheit deutlich besser als Staunässe.
  • Düngung: Zu Beginn des Austriebs freut sich das Gras über organischen Dünger wie Kompost. Regelmäßige Düngegaben bis zur Blüte fördern ein kräftiges Wachstum.
  • Schnitt: Schneiden Sie Pampasgras erst im Frühjahr, da das Laub als natürlicher Winterschutz dient. Kürzen Sie die Halme auf etwa 15–20 cm über dem Boden und achten Sie darauf, junge Triebe nicht zu beschädigen. Handschuhe schützen vor den scharfkantigen Blatträndern.
  • Winterschutz: Pampasgras ist winterhart und verträgt Temperaturen bis etwa -15 °C. Damit keine Feuchtigkeit in den Horst eindringt und Fäulnis verursacht, sollten Sie die Blätter vor dem Winter locker zusammenbinden. Junge Pflanzen, Exemplare an ungeschützten Standorten sowie Pampasgras im Kübel benötigen zusätzlichen Schutz mit Laub, Reisig oder Vlies.
Zum Winterschutz
Pampasgras harmonisch kombinieren

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Pampasgras lässt sich vielseitig kombinieren. Einen schönen Kontrast bilden Stauden mit filigranem Wuchs, während Zwiebelblumen wie Gladiolen oder Zierlauch zusätzliche Akzente setzen. Auch andere Ziergräser passen hervorragend zu Pampasgras und sorgen für ein harmonisches Gesamtbild im Beet.
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Blühende Begleiter für Pampasgras

Mit Sommerstauden entstehen harmonische Beete und spannende Kontraste

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Pampasgras als Trockenblume: Natürliche Deko mit Wow-Effekt

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Die federartigen Blütenwedel von Pampasgras machen nicht nur im Garten eine gute Figur. Getrocknet setzen sie stilvolle Akzente in Wohnräumen und bleiben über viele Monate hinweg attraktiv. Schneiden Sie die Wedel vor der vollständigen Blüte ab und lassen Sie sie zwei Tage lang an einem schattigen Platz trocknen.
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