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Eukalyptus: Duftende Trendpflanze für Garten und Balkon

Eukalyptus: Duftende Trendpflanze für Garten und Balkon

Ob im Gartenbeet, im Kübel auf Balkon und Terrasse, als Zimmerpflanze oder in der Vase: Eukalyptus begeistert mit seinem dekorativen Laub und seinem unverwechselbaren Duft. Die silbrig bis bläulich schimmernden Blätter setzen stilvolle Akzente und enthalten wertvolle ätherische Öle, die für das typische frische Aroma sorgen.
Autorin: Cornelia Förster

Wissenswertes über den Eukalyptus

Eukalyptus stammt ursprünglich aus Australien und Indonesien, wo unterschiedliche Arten in die Höhe wachsen. In unseren Breiten ist vor allem der Mostgummi-Eukalyptus (Eukalyptus gunnii) beliebt. Er gilt als besonders robust und eignet sich hervorragend für die Kultur im Kübel auf Balkon und Terrasse.

Während die Pflanzen in ihrer Heimat beeindruckende Höhen erreichen, bleibt Eucalyptus gunnii im Gefäß meist kompakt und wächst auf etwa 1 Meter heran. Mit seinem silbrig-blauen Laub, dem charakteristischen Duft und den dekorativen Blättern ist er das ganze Jahr über ein attraktiver Blickfang.

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Standort: Eine Pflanze für Indoor und Outdoor

Indoor

Als Zimmerpflanze bevorzugt Eukalyptus einen hellen, warmen und sonnigen Standort. Erhält die Pflanze zu wenig Licht, können die Blätter an Farbe verlieren und das Wachstum wird beeinträchtigt. Bei optimalen Bedingungen wächst Eukalyptus dagegen zügig und sollte regelmäßig zurückgeschnitten werden, damit er kompakt bleibt. Mit der richtigen Pflege begeistert er ganzjährig mit seinem silbrig-bläulichen Laub und seinem unverwechselbaren Duft.

Outdoor

Von Mai bis Oktober fühlt sich Eukalyptus an einem geschützten, sonnigen bis halbschattigen Platz auf Balkon oder Terrasse besonders wohl. Im Kübel setzt er attraktive Akzente und bringt mediterranes Flair in den Außenbereich. Sinken die Temperaturen oder steht Frost bevor, sollten die meisten Eukalyptus-Arten in ein helles Winterquartier umziehen. Ideal sind beispielsweise Wintergärten oder kühle, frostfreie Räume bei etwa 10–15 °C.

Glühbirnen-Icon 

Tipp: Der Mostgummi-Eukalyptus (Eucalyptus gunnii) gilt als die winterhärteste Eukalyptus-Art und kann in milden Regionen mit etwas Schutz im Freien überwintern. Dennoch empfiehlt sich bei Frost eine Winterabdeckung mit Vlies, Schutzhaube oder ähnlichen Materialien.

Das passende Pflanzgefäß für Eukalyptus

Eukalyptus eignet sich hervorragend für die Kultur im Topf. Wählen Sie ein ausreichend großes Pflanzgefäß, damit die Wurzeln genügend Platz haben. Empfehlenswert ist ein Topf mit einem Durchmesser von mindestens 40 cm. Tongefäße sind aufgrund ihrer Atmungsaktivität besonders gut geeignet, aber auch in Kunststofftöpfen wächst Eukalyptus problemlos. Wichtig ist ein Wasserablauf, damit keine Staunässe entsteht.

Eukalyptus bleibt in seinem Pflanzgefäß, bis dieses vollständig durchwurzelt ist. Dann wird es Zeit zum Umtopfen. Der beste Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr nach der Überwinterung, idealerweise im März. Wählen Sie dabei jeweils den nächstgrößeren Topf, damit sich die Wurzeln weiter gesund entwickeln können.

Wie pflege ich Eukalyptus richtig?

Gießen Sie Ihren Eukalyptus im Sommer mehr als im Winter. Der Wurzelballen sollte weder austrocknen noch dauerhaft nass sein, denn sowohl Trockenheit als auch Staunässe verträgt die Pflanze nur schlecht. Verwenden Sie am besten eine nährstoffreiche, durchlässige Erde, damit sich der Eukalyptus optimal entwickeln kann.

Während der Wachstumszeit von Frühjahr bis Herbst benötigt die Pflanze besonders viele Nährstoffe. Im Kübel auf Balkon, Terrasse oder im Garten freut sie sich daher über eine Düngergabe etwa alle zwei Wochen. Auch als Zimmerpflanze startet Eukalyptus im Frühjahr wieder kräftig durch und profitiert von einer regelmäßigen Versorgung mit Dünger.
So gelingt der Rückschnitt

So gelingt der Rückschnitt

Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist das Frühjahr nach der Überwinterung. Eukalyptus ist sehr schnittverträglich und verträgt auch stärkere Rückschnitte. Regelmäßiges Schneiden fördert einen kompakten, buschigen Wuchs.

Entfernen Sie abgestorbene sowie nach innen oder quer wachsende Triebe. Bei Bedarf können längere Zweige eingekürzt werden, um die gewünschte Wuchsform zu erhalten. Größere Schnittwunden lassen sich zum Schutz mit Baumwachs behandeln.
Zu den Gartenscheren

Tolle Begleitpflanzen für den Eukalyptus

    FAQs: Häufige Fragen zum Eukalyptus – wir antworten!

    • Welche Eukalyptus-Arten eignen sich für den Kübel? Für den Kübel eignen sich vor allem frostresistente Arten wie der Mostgummi-Eukalyptus, der hierzulande gut wächst und pflegeleicht ist.
    • Wie groß wird ein Eukalyptus im Kübel? Im Kübel bleibt der Eukalyptus meist bei etwa 1 Meter Höhe.
    • Welche Standortbedingungen benötigt Eukalyptus? Eukalyptus bevorzugt sonnige, warme Plätze und gut durchlässige, lockere Erde. Staunässe sollte vermieden werden.
    • Wie oft sollte man Eukalyptus gießen? Gießen Sie regelmäßig, aber mäßig. Die Erde sollte leicht feucht, aber nicht nass sein.
    • Kann Eukalyptus ins Freie gepflanzt werden? In milden Regionen kann er im Sommer ins Freie. Im Winter sollte er vor Frost geschützt oder ins Haus geholt werden.

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