10 % auf Wildvogel- & Wildtiersortiment* zum Weltspatzentag
Spatz-326

PAYBACK

Warenkorb
Kostbares Wasser sparen im Garten

Kostbares Wasser sparen im Garten

In unseren Breiten haben wir das Glück, ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben. Sparsam damit umzugehen schränkt den Spaß im Garten nicht ein – im Gegenteil, es fühlt sich gut an, bewusst mit der Ressource umzugehen. Kleine Einsparungen sind einfach umzusetzen und schonen Umwelt und Geldbeutel.

Autorin: Cornelia Förster

Aller Anfang ist die Planung – auf zur Gartenplanung

Eine kluge Gartenplanung ist der erste Schritt, um nachhaltig Wasser zu sparen und Ihren Garten pflegeleicht zu gestalten. Hier sind einige wichtige Ansätze:

    Wasser sparen leicht gemacht – mit den richtigen Pflanzen

      Top 5 zur effizienten Bewässerung

      1. Tropfbewässerungssysteme nutzen: Tropfbewässerungssysteme sind besonders effektiv, da sie Wasser direkt an die Wurzeln der Pflanzen liefern. Durch die langsame und stetige Abgabe wird weniger Wasser verschwendet und der Boden kann es besser aufnehmen, ohne dass es an der Bodenoberfläche verdunstet.

       

      2. Gießzeiten optimieren: Gießen Sie am besten früh morgens oder abends, wenn die Temperaturen kühler sind. So reduzieren Sie die Verdunstung des kostbaren Nass. Gießen um die Mittagszeit ist normalerweise ein Tabu. Die Wassertropfen wirken auf den Blättern wie ein Brennglas und können somit Blattverletzungen und Verbrennungen verursachen. 

       

      3. Bedarfsorientiert bewässern: Überprüfen Sie vor dem Gießen, ob die Erde wirklich trocken ist. Oftmals reicht es, das Erdreich einige Zentimeter unter der Oberfläche zu testen, um festzustellen, ob eine Bewässerung notwendig ist. Ein Bodenfeuchtemesser kann ebenfalls helfen, den Bedarf besser einzuschätzen.

       

      4. Gezielt gießen: Verwenden Sie eine Gießkanne oder einen Gartenschlauch mit Düse, um das Wasser direkt an den Wurzeln der Pflanzen auszubringen. Oberflächenbewässerung, wie sie durch Sprinkleranlagen erfolgt, kann viel Wasser vergeuden, da ein Großteil verdunstet oder vom Wind verteilt wird.

       

      5. Automatische Bewässerung mit Zeitschaltuhren: Für größere Gärten oder Beete kann eine automatische Bewässerung mit Zeitschaltuhren oder Feuchtigkeitssensoren sinnvoll sein. So wird nur dann bewässert, wenn es wirklich nötig ist, und das Wasser wird gezielt eingesetzt.

      0 von 0 Produkten gesehen

      Regenwasser nutzen: Regentonnen, Wassertanks, Zisternen

      Die Regenwassernutzung ist eine einfache und nachhaltige Methode, um im Garten Wasser zu sparen und sonst ungenutze Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Regenwasser auffangen können Sie z. B. in:

       

      Regentonnen: Regenwasser in Regentonnen sammeln, reduziert den Verbrauch von Trinkwasser. Es ist meist weicher als Leitungswasser und versorgt die Pflanzen gekonnt mit dem notwendigen Nass. Befindet sich ein Deckel auf der Tonne, verdunstet das Wasser nicht. Es bleibt zur Bewässerung. Die Tonnen lassen sich ganz nach dem eigenen Geschmack zahlreich im Garten aufstellen. 

      Wassertanks: Bei Wassertanks handelt es sich um weiterentwickelte Regentonnen. Sie sind direkt mit dem Fallrohr verbunden und speichern gefiltertes Wasser in optimaler Gießqualität zum Bewässern. 

      Zisternen: Sie sind unter der Erde angelegt und können teils zur Gartenbewässerung, teils sogar zur Einspeisung von Regenwasser in den Haushalt genutzt werden. Meist handelt es sich um sogenannte Flachtanks aus Kunststoff. Aber auch Zisternen aus Beton erfüllen ihren Sinn und Zweck. 

      0 von 0 Produkten gesehen

      Wassersparende Pflegemaßnahmen

      Die richtige Bodenpflege spielt eine wesentliche Rolle, um Wasser im Garten effizient zu speichern und die Pflanzen optimal zu versorgen. Ein gesunder, gut gepflegter Boden kann Wasser besser aufnehmen und länger speichern, was den Bewässerungsbedarf reduziert und den Pflanzen hilft, auch in Trockenperioden ausreichend Feuchtigkeit zu erhalten.

       

      Boden lockern und belüften: Regelmäßiges Lockern des Bodens fördert die Durchlässigkeit und ermöglicht es, dass Wasser besser in die tieferen Bodenschichten eindringen kann. Eine aufgelockerte Oberfläche nimmt Wasser nicht nur schneller auf, sondern hilft auch dabei, Staunässe zu vermeiden, die die Wurzeln schädigen könnte. Mit einem einfachen Gartenrechen oder einer Grabgabel lässt sich die Bodenstruktur leicht verbessern.

       

      Kompost und organische Stoffe einarbeiten: Kompost und andere organische Materialien wie Laub, Rasenschnitt oder Strohhäcksel sind hervorragende Wasserspeicher. Sie erhöhen die Humusanteile im Boden, was diesen sowohl lockerer als auch nährstoffreicher macht. Organisches Material hilft dem Boden, Feuchtigkeit zu speichern und gleichmäßig an die Pflanzen abzugeben.

      Pflanzgefäße sind entscheidend

      Für Balkon und Terrasse gilt: Rein in glasierte Keramiktöpfe, ab in große Pflanzgefäße oder auch Gefäße mit Bewässerungssystem – das spart Wasser.

      Terrakotta-Gefäße schaffen ein mediterranes Flair und sind durchaus dekorativ. Tatsächlich vedunstet das Wasser jedoch leichter als bei Pflanzgefäßen mit Glasur. Diese zählen ebenfalls zu den absoluten Hinguckern und bieten einen Verdunstungsschutz. Das Wasser bleibt im Wurzelraum.

      Fallen die Gefäße größer aus, steht mehr Erdvolumen zur Verfügung und die Pflanzen dursten nicht so schnell. Wichtig ist auch hier, dass die Erdoberfläche im Topf möglichst bedeckt ist. Eine Unterpflanzung von z. B. kleinen Bäumchen oder eine Komplettbepflanzung mit verschiedenen Pflanzen verkleinert die Verdunstungsfläche. 

      In einem Bewässerungssystem wird das aufsteigende Wasser von den Pflanzen genutzt, bevor ein gewisser Anteil über die Blattmaße verdunstet wird. Auch hier ist die Verdunstung reduziert.

      Wassersparende Pflanzgefäße: Clever Gärtnern mit weniger Wasser

       

      Zu den Pflanzsystemen

      Gleich entdecken

      Wasserspartipps & -tricks für heiße Sommer

      Neben der richtigen Pflanzenauswahl, dem gezieltem Gießverhalten und passender Gefäßwahl, können Sie der heißen Jahreszeit weitere Schnippchen schlagen.

       

      Ein Gewächshaus kann zum Wassersparen beitragen, da es das Wachstumsklima kontrolliert und die Wasserverdunstung reduziert. Im Gewächshaus bleibt die Luftfeuchtigkeit höher als im Freien, sodass die Pflanzen weniger Wasser benötigen.

       

      Stärken Sie Ihre Pflanzen mit Pflanzenstärkungsmitteln. Gesunde Pflanzen sind widerstandsfähiger gegen Hitze. Arbeiten Sie regelmäßig Kompost oder andere organische Stoffe in den Boden ein, um die Grünen mit zusätzlichen Nährstoffen zu versorgen und ihre Wasseraufnahme zu verbessern. 

       

      Schneiden Sie verblühte oder kränkelnde Pflanzenteile zurück, da diese unnötig Wasser verbrauchen. 

       

      Last but not least trotzen Sie dem Mythos "immergrüner Rasen". Tatsächlich gehört der Rasen zu den Kandidaten, die sich relativ schnell wieder regenerieren und deshalb nicht zusätzlich bewässert werden müssen. Ihn während der Sommermonate länger zu lassen, hilft jedoch! Denn: Ein kurzgeschnittener Rasen braucht viel Wasser, da die Blattmasse zum Speichern des Wassers fehlt.

      FAQs: Häufige Fragen zum Wasser sparen– wir antworten!

      • Warum ist es wichtig, Wasser im Garten zu sparen? Wasser gehört zu den wertvollsten Ressourcen unserer Erde. Sparsamer Umgang schützt die Umwelt und den Geldbeutel und fördert gesunde Pflanzen durch bedarfsgerechte Bewässerung.

      • Welche Pflanzen helfen beim Wasser sparen? Gut geeignete Trockenpflanzen sind mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Lavendel oder Thymian, Sukkulenten und Kakteen sowie trockenheitsverträgliche Stauden und Ziergräser.

      • Welche Bodenarten speichern Wasser besonders gut? Lehmböden halten Wasser deutlich länger als sandige Böden. Humusreiche Erde verbessert die Wasserspeicherkapazität.

      • Gibt es Förderungen für wasserspeichernde Gartentechnik? Manche Kommunen oder Wasserversorger fördern Zisternen, Regentanks oder wassersparende Systeme – informieren Sie sich am besten vor Ort.

      • Was bringt ein Regenmesser im Garten? Ein Regenmesser zeigt, wie viel Regen gefallen ist, und hilft zu entscheiden, ob zusätzliche Bewässerung nötig ist. Regenwasser ist besonders weich und kalkfrei, daher ideal für empfindliche Pflanzen wie Hortensien oder Rhododendren.

      • Gibt es Apps oder Tools zur optimalen Bewässerungsplanung? Ja, viele Smart-Garten-Apps bieten Wetterprognosen, Bodenfeuchteanalysen und die Möglichkeit, automatische Bewässerungssysteme zeitgesteuert zu steuern.

      • Wie wirkt sich Unkraut auf den Wasserverbrauch aus? Unkraut entzieht dem Boden zusätzlich Wasser. Regelmäßiges Jäten hilft, die Feuchtigkeit gezielt den Nutz- und Zierpflanzen zugutekommen zu lassen. 

      Weitere Tipps & Trends, die Sie interessieren könnten

        Sie möchten mehr Wissen und noch mehr Dehner?