Topf-Chrysanthemen:
Topf-Chrysanthemen fühlen sich an einem hellen, sonnigen Standort wohl. Die Erde sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, Staunässe ist zu vermeiden. Während der Blüte liefert das Substrat meist ausreichend Nährstoffe, sodass zusätzliches Düngen nicht nötig ist. Verwelkte Blüten können während der Saison regelmäßig entfernt werden, um eine Nachblüte zu fördern.
Garten-Chrysanthemen:
Garten-Chrysanthemen können nach der Blüte ins Beet gepflanzt werden. Ein sonniger Platz nahe einer Hauswand schützt sie vor starkem Regen und eisigen Winden. Nach dem Auspflanzen entwickeln die Pflanzen dichte Horste, daher sollte ein Abstand von 30–40 cm zur nächsten Pflanze eingehalten werden. Hochwüchsige Sorten profitieren von einem Staudenhalter, damit die Stängel nicht abknicken.
Der Boden sollte nährstoffreich, kalkhaltig und gut durchlässig sein; bei Lehmböden empfiehlt sich eine Drainageschicht aus Kies. Regelmäßiges Gießen und bei Bedarf die Gabe von mineralischem Dünger sorgen dafür, dass die Pflanzen gesund bleiben und im nächsten Jahr wieder üppig blühen.
Im Frühjahr werden verwelkte Triebe bodennah zurückgeschnitten. Um ein dichteres Wachstum zu fördern, können die Pflanzen auch während der Saison leicht gestutzt werden. Bei zu vielen Trieben sollte die Pflanze ausgelichtet und einzelne Triebe entfernt werden.