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Winterschutz für Pflanzen: Schutz vor Frost und Kälte

Winterschutz für Pflanzen: Schutz vor Frost und Kälte

Wenn es draußen frostig wird, benötigen viele Pflanzen zusätzlichen Schutz, um die kalte Jahreszeit unbeschadet zu überstehen. Welcher Winterschutz für Pflanzen geeignet ist und ob ein geschützter Standort oder ein Winterquartier nötig wird, hängt von der jeweiligen Art und den Standortbedingungen ab.

Autorin: Cornelia Förster

Pflanzen draußen sicher durch den Winter

Pflanzen draußen sicher durch den Winter

Viele mehrjährige Pflanzen können den Winter ohne Probleme im Garten oder in großen, frostsicheren Kübeln verbringen. Frostempfindlichere Arten brauchen hingegen zusätzlichen Winterschutz, um Erfrierungen und Frostschäden zu vermeiden. Mit den richtigen Maßnahmen können auch diese Pflanzen im nächsten Jahr wieder in voller Pracht gedeihen.

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    Kübelpflanzen überwintern

    Kübelpflanzen überwintern

    Die meisten mediterranen Kübelpflanzen sollten vor den ersten Nachtfrösten in ein geschütztes Winterquartier gebracht werden, um Frostschäden zu vermeiden.

    Laubabwerfende Kübelpflanzen wie Fuchsie oder Engelstrompete können hingegen dunkel und kühl überwintern. Sie werden am besten bereits vor dem Einräumen zurückgeschnitten.
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    Schon gewusst? Hanfpalmen, Dattelpalmen und Zwergpalmen halten es in wintermilden Regionen vor der Tür aus. Die Blätter werden hochgebunden, das Herz wird mit Stroh und Jute geschützt. Der Wurzelbereich lässt sich mit einem Vlies und Polsterfolie warm einpacken. Im Ratgeber „Palmengewächse“ erfahren Sie mehr darüber.

    Mit dem richtigen Frostschutz durch die eisige Jahreszeit

        Rosen erfolgreich überwintern

        Die Schwachstelle der „Königin der Blumen“ ist häufig die Veredelungsstelle. Um diese zu schützen, häufeln Sie Ihre Rosen mit Erde oder Rindenmulch und im Idealfall mit etwas Mutterboden circa 20 cm hoch an. Die Triebe werden zusätzlich mit Nadelreisig abgedeckt. Rosenstämmchen brauchen einen besonderen Schutz, da ihre Veredelungsstelle an der Krone sitzt. Packen Sie deshalb die komplette Krone mit Vlies oder Jute ein.

        FAQs: Häufige Fragen zum Winterschutz – wir antworten!

        • Welche Pflanzen brauchen keinen Winterschutz? Einheimische, gut eingewachsene und ausgewiesen winterharte Arten kommen meist ohne zusätzlichen Schutz aus. Dazu gehören viele Stauden und robuste Gehölze. Auch winterharte Ziergräser wie Lampenputzergras oder Miscanthus benötigen nur minimale Maßnahmen, etwa das Zusammenbinden der Halme, um die Herzmitte vor Feuchtigkeit zu schützen.

        • Wie schützt man Hochbeete im Winter? Empfindliche Pflanzen sollten mit Laub, Stroh oder Reisig abgedeckt werden. Eine Lage Gartenvlies über den Kulturen schützt zusätzlich vor Frost. Ein Frühbeetaufsatz oder transparente Hauben schaffen ein frostfreies Mikroklima, besonders für Wintergemüse.

        • Können Pflanzen auch bei milden Wintern Schaden nehmen? Ja – selbst milde Winter bergen Risiken. Besonders gefährlich sind Temperaturschwankungen, die Ein- und Ausfrieren fördern. Auch zu viel Nässe kann Wurzelfäule verursachen. Empfindliche Pflanzen sollten daher auch bei mildem Wetter geschützt werden.

        • Sollte ich meine Pflanzen mit Plastikfolie einpacken? Nein! Plastikfolie verhindert Luftzirkulation und begünstigt Kondenswasser und Hitzestaus, was Triebfäule und Schimmel fördert. Besser sind atmungsaktive Materialien.

        • Was tun bei extremen Frösten? Zusätzlich zur Isolierung können Kübel auf Füße gestellt werden, damit Wasser ablaufen kann. Ein sicheres, kühles Quartier sind Wintergarten, ungenutzte Garage oder frostfreier Schuppen.

        • Wann kann der Winterschutz entfernt werden? Sobald keine starken Nachtfröste mehr zu erwarten sind – in der Regel ab Mitte bis Ende März. Wichtig ist, den Schutz nicht zu früh zu entfernen, da Spätfröste junge Austriebe schädigen können.

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