Gründe fürs Umtopfen
- Der Pflanztopf ist zu klein geworden
- Die Pflanze beginnt zu faulen
- Die Pflanze ist von Schädlingen oder Pilzbefall betroffen

Tipp: Stellen Sie die Orchidee unmittelbar vor dem Umtopfen für einige Minuten ins Wasserbad, so dass sie leichter aus dem Topf gelöst werden kann.
1. Lösen Sie die Pflanze mitsamt aller Wurzeln vorsichtig aus dem Topf.
2. Entfernen Sie jetzt vorsichtig die lockere Erde/das alte Substrat.
3. Mit einer Schere schneiden Sie faule oder ausgetrocknete Wurzeln ab.
4. Füllen Sie den Topf mit den Abzugslöchern mit etwas frischem Orchideen-Substrat.
5. Setzen Sie die Pflanzen ein, ohne das Wurzelwerk zu beschädigen.
6. Füllen Sie die Zwischenräume sorgfältig mit Erde auf.
7. Den Topf einige Male zur Lockerung des Substrats leicht auf den Tisch klopfen und in den größeren Übertopf setzten.
8. Jetzt braucht die Orchidee erstmal Ruhe, das heißt: Finger weg vom Dünger für die nächsten vier Wochen, für 4–5 Tage auch nicht gießen, aber gerne die Blätter besprühen.
8. Suchen Sie einen warmen, hellen Platz für Ihre Orchidee.
Wissensexkurs: Orchideen passen übrigens wunderbar ins Schlafzimmer, da sie im Gegensatz zu anderen Pflanzen nachts Kohlendioxid aufnehmen und Sauerstoff abgeben und somit während dem Schlaf für ein tolles Raumklima sorgen.