Apfelschorf – was tun?

Sie freuen sich auf leckere Äpfel, Birnen, Kirschen und Co. direkt aus Ihrem Garten? Dann geben Sie auf Ihre Früchtchen Acht, denn bei feuchter Witterung werden diese gern vom lästigen Apfelschorf befallen. Apfelschorf zählt weltweit zu den gefährlichsten Krankheiten im Obstanbau und macht Hobbygärtnern häufig das Leben schwer.

Schadbild der Krankheit

Schadbild der Krankheit
  • Beginnen die Obstgehölze im Frühjahr auszutreiben, besteht bei feuchter Witterung Befallsgefahr.

  • Mit dem Wind wird der pilzliche Erreger auf die jungen Blätter übertragen. Sind diese über einen längeren Zeitraum feucht, beginnt der Pilz zu keimen und sich auszubreiten.

  • Anfänglich entstehen auf den Früchten kleine rundliche Flecken, die sich je nach Befallsstärke ausdehnen.

  • Bei starker Infektion reißt die Schale des betroffenen Obstes auf. Die Blätter zeigen graubraune Flecken, die dem ersten Anschein nach der Rußfleckenkrankheit gleichen.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Entfernen Sie infiziertes Falllaub und entsorgen Sie es im Biomüll oder auf der Mülldeponie. Das Gleiche gilt für Fallobst und befallenes Obst, das in den Bäumen hängen bleibt.

  • Schneiden Sie Ihre Obstgehölze regelmäßig, um eine ausreichende Luftzirkulation und ein schnelles Abtrocknen zu ermöglichen.

  • Wählen Sie bei einer Neupflanzung weniger anfällige Sorten wie Alkmene, Berlepsch, Ingrid Marie und Jonathan.

Bekämpfung des Apfelschorfs

  • Im Haus- und Kleingarten ist die Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln nicht einfach, da der genaue Bekämpfungszeitpunkt nicht erfasst werden kann.

  • Beobachten Sie Ihre Pflanzen, dann können Sie den Apfelschorf anfänglich mit Spritzmitteln erfolgreich bekämpfen.
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